Thema der Woche

brezlpageDas Münchner Oktoberfest hat bereits geöffnet, die Wiener Wiesn zieht am Donnerstag nach.

Jetzt schon gibt es bei uns, ganz brandaktuell, viele Sträuße in spätsommerlichen Farben rund um das Thema Oktoberfest. 

Natürliches Grün in geschlossenen Räumen kann in mehrfacher Weise zu einer Verbesserung des Raumklimas beitragen. Einerseits wird durch die Verdunstung des Gießwassers über die Blätter die Luftfeuchtigkeit angehoben, was dem Raumklima zugute kommt. Andererseits sind Pflanzen auch regelrechte Staubfänger und reinigen so die Luft – sofern sie selbst hin und wieder vom Staub befreit werden.

Unter welchen klimatischen Bedingungen wir uns in geschlossenen Räumen wohl fühlen und gesund bleiben, haben ExpertInnen recht genau ermittelt. Die Raumtemperatur sollte, so die Empfehlungen, unter normalen Umständen bei 21 bis 22 Grad Celsius liegen, bei extrem hohen Außentemperaturen bei maximal 26 Grad. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte nicht unter 30 Prozent absinken.

Doch gerade in der Heizperiode ist es kaum möglich, solche als angenehm empfundenen Feuchtigkeitswerte zu erreichen. Denn warme Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen als kühlere und trocknet damit die Raumluft aus. Mit unangenehmen Folgen für die Gesundheit:

Trockene Raumluft macht sich rasch durch eine Austrocknung der Nasenschleimhäute bemerkbar. Auch die Haut trocknet aus, die Augen brennen. Eine trockene Nase oder ein ausgetrockneter Rachen sind nicht nur unangenehm, sie sind auch schlechter in der Lage, sich gegen Bakterien und Viren zu wehren. Regelmäßige, oft auch chronische Erkältungskrankheiten sind die Folge.

Eine andere Folge der Trockenheit ist lästige Staubentwicklung. Denn trockene Luft ist immer sehr viel staubhaltiger als feuchte. Die Staubpartikel sind leichter, wenn sie wenig Feuchtigkeit enthalten. Durch elektrostatische Aufladung werden die Staubpartikel zusätzlich aufgewirbelt. Das ist ganz besonders für AllergikerInnen unangenehm und belastend.

Viele Menschen fühlen sich in künstlich klimatisierten Räumen nicht besonders wohl. Eine Alternative zur Technik bietet die Ausstattung von Räumen mit Zimmerpflanzen. Mit Grünpflanzen, die einen hohen Wasserbedarf haben, lässt sich die Luftfeuchtigkeit auf natürliche Art erhöhen, der Anteil an Staubpartikeln verringern und dazu noch der Raumgeruch positiv beeinflussen.

Mehr als 90 Prozent ihres Gießwassers verdunsten viele Pflanzen über ihre Blätter als reinen Wasserdampf. Und das ist gesundheitlich gesehen günstiger als die Befeuchtung durch feine Wassertröpfchen, wie dies bei Klimaanlagen oder Raumbefeuchtern oft der Fall ist. Um den Klima-Effekt von Pflanzen optimal zu nutzen, ist unter anderem die Auswahl der richtigen Pflanzen wichtig.

Grüne Mitbewohner, die im Winter eine Wachstumspause einlegen oder mit sehr wenig Wasser auskommen, sind als natürliche Luftbefeuchter wenig geeignet. Pflanzen mit einem hohen Wasserbedarf, wie etwa Zypergras oder Zimmerlinden, können die Luftfeuchtigkeit erheblich erhöhen – etwa um zehn bis 15 Prozent.

Doch wie so oft gilt auch hier: Allzu viel ist ungesund. Die Feuchtigkeit der Luft sollte nicht auf mehr als 60 bis 65 Prozent ansteigen. Denn das kann unter bestimmten Bedingungen die Bildung von Schimmelpilzen fördern.

Heuer sind wir auch auf der Wiener Hochzeitsmesse im Palais Auersperg vertreten! Am 7. und 8 Oktober 2017 jeweils von 10 bis 17 Uhr finden Sie uns bei freiem Eintritt im besonderen Ambiente des Barockpalais.

Sujetmesse2017

www.wienerhochzeitsmesse.at

Palais Auersperg
Auerspergstr. 1
1080 Wien