Thema der Woche

Jetzt im Sommer ist man oft zu Besuch bei Freunden, vor allem im Garten zu einem gemütlichen Grillabend. Der Hausherr kümmerte sich hier um das Marinieren des Grillguts, die Frau bereitete oft köstliche Salate zu. Getränke sind schon lange gekühlt. Ja, auch bei so einem netten Grillabend bedarf es einiges an Vorbereitung. 

Als Gast möchte man sich natürlich dankend zeigen. So nimmt man dem Grillmeister gerne eine Flasche Wein mit, der Köchin hingegen einen kleinen aber feinen Blumenstrauß. Doch wie könnte dieser Strauß aussehen?

Für Sie haben wir das richtige Mitbringsel in Sachen Blumen:
Handliche, üppig gestaltete und kompakte Blumensträußerl mit Tagetes, einer wunderbaren Sommerblume. 

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Die Sonnenblume, die mit lateinischem Namen Helianthus annuus genannt wird, ist eine krautige Pflanze aus der Gattung der Korbblütler und gilt in vielen Kulturen weltweit als das beliebteste und einprägsamste Symbol für den Hochsommer. Die Höhe dieser Pflanze reicht von etwa 20 bis 30 Zentimetern bei zwergwüchsigen Sorten bis hin zu fast fünf Metern bei seltenen Riesenzüchtungen, die vor allem in den USA kultiviert werden. Die häufigsten Arten der Sonnenblumen weisen eine Höhe von circa ein bis zweieinhalb Metern auf und werden vorwiegend als Nutzpflanzen angebaut.

Sonnenblumen sind vor allem wegen ihrer Eigenart bekannt, ihre Wuchsrichtung im Tagesverlauf dem Stand der Sonne anzupassen. Diese Bewegung wird von speziellen Motorzellen ausgeführt, die sich im gelenkigen Stammabschnitt direkt unterhalb der Blüte, dem sogenannten Pulvinus befinden.

Urformen der Pflanzen stammen ursprünglich aus Amerika, wo die Sonnenblumen, wie archäologische Funde bezeugen, schon um etwa 2500 v. Chr. von Hochkulturen wie den Inkas und Azteken als Symbole für Sonnengottheiten kultisch verehrt wurden. In der Kolonialzeit gelangte die Sonnenblume schließlich durch vorwiegend aus Spanien stammende Seefahrer nach Europa, wo sie als Nutz- und Zierpflanze rasch Verbreitung fand. Heute werden verschiedene Arten von Sonnenblumen in Amerika, Europa, Russland und Asien angebaut.

Die als Samen der Pflanze gewonnenen Sonnenblumenkerne sind reich an pflanzlichem Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen und finden je nach Qualität sowohl als Nahrungsmittel als auch als Futtermittel für Nutztiere Verwendung. Das aus den Kernen gepresste Sonnenblumenöl weist einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren auf und ist daher ein beliebtes und gesundes Speiseöl. Darüber hinaus kommt es auch in der Naturheilkunde, in der Pharmaindustrie und seit einigen Jahren zunehmend in der Herstellung von Biodiesel zum Einsatz.

Wegen ihrer attraktiven großflächigen Blüten und der leuchtenden Farben, die von intensivem Goldgelb über Orange bis hin zu Hellrot reichen, erfreuen sich Sonnenblumen auch als Zierpflanzen größter Beliebtheit. Die Kultivierung gestaltet sich als relativ einfach, bei regelmäßiger Düngung und Wässerung sowie einer stickstoffhaltigen Bodenbeschaffenheit blühen diese genügsamen Pflanzen durchgehend von Juli bis Oktober.

Die berühmteste künstlerische Darstellung der beliebten Sonnenblumen stammt von Vincent van Gogh, der in den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts eine umfassende Serie von Sonnenblumen-Gemälden schuf, die als die bedeutendsten Vertreter des Post-Impressionismus in die Kunstgeschichte eingingen und auf dem internationalen Kunstmarkt im Rahmen von Auktionen regelmäßig Rekordpreise erzielen.
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Pflanzen auf Balkon oder Terrasse sehen schön aus, machen aber auch viel Mühe: Regelmäßig fällt Gießen, Schneiden oder Düngen an. Doch es geht auch einfacher: Manche Pflanzen machen viel weniger Arbeit und gedeihen auch, wenn man fürs Gießen nur wenig Zeit hat. Die Auswahl solcher zeitsparender Lösungen ist gar nicht schwer: Man erkennt die meisten Pflanzen an ganz einfachen Merkmalen.

Wer keinen grünen Daumen hat, sucht sich am besten von vorneherein Pflanzen aus, die besonders pflegeleicht sind. Diese sind generell an zwei Merkmalen zu erkennen. Zum einen verrät die Blattfarbe die Pflegebedürftigkeit: Alle graulaubigen Pflanzen wie das Currykraut (Helichrysum) oder Heiligenkraut (Santolina) gelten als trockenheitstolerant. Zum anderen erkennt man genügsame Gewächse gut an ihrem Blattwerk und Stämmen, die vergleichsweise stark ausgebildet sind. Die Blätter der Pflanzen sind oft ledrig und dick. In ihnen speichern die Pflanzen Wasser über einen langen Zeitraum. Aus diesem Grund haben sie auch schnell verholzende Stämme und Zweige. Zu den pflegeleichten Pflanzen mit wasserspeichernden Blättern zählt klassischerweise die große Familie der Sukkulenten. So ist das Portulak-Röschen (Portulaca) besonders robust.

Geranien sind besonders pflegeleicht, sie kommen mit kurzfristiger Trockenheit zurecht. Die einfachblühenden neuen Züchtungen lassen verwelkte Blüten auch abfallen, was bedeutet, dass sie nicht ständig ausgeputzt werden müssen. Gut dazu passt der ebenfalls sehr robuste Zauberschnee (Euphorbia).

Noch besser vertragen Duft-Pelargonien Trockenheit, denn in ihren verdickten Trieben und Blättern können sie Wasser- und Nährstoffvorräte anlegen. Unter den Gehölzen werden Olivenbaum, Oleander, Granatapfel oder auch alle Palmenempfohlen.