Thema der Woche

Pflanzen am Arbeitsplatz

Pflanzen im Büro schaffen eine individuelle Arbeitsumgebung und bringen Farbe in den Raum. Doch richtig begrünte Arbeitsplätze tragen darüber hinaus auch zu Gesundheit und Wohlbefinden der Beschäftigten bei, sie sorgen für konzentriertes Arbeiten mit weniger Stress.

Immer mehr Unternehmen entdecken diesen Nutzen, den Pflanzen in die Arbeitsatmosphäre bringen können. Denn viele Studien haben es inzwischen nachgewiesen: Grün am und um den Arbeitsplatz bewirkt eine Abnahme von gesundheitlichen Beschwerden. Schon die Aussicht ins Grüne vom Arbeitsplatz aus hat nachweislich positive Auswirkungen auf die Konzentration, Arbeitsfreude, Motivation und Kreativität von MitarbeiterInnen.

Pflanzen haben auch direkte Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden bei der Arbeit. Weil sie die Luftfeuchtigkeit und Luftqualität verbessern, Schadstoffe vermindern und die elektrostatische Aufladung reduzieren, verringern sie typische Büro-Symptome wie Ermüdungserscheinungen, Kopfschmerzen, Erkältungen oder trockene Haut.

Zur Verbesserung des Raumklimas kommen körperliche Reaktionen, die offenbar schon der bloße Anblick der freundlichen Bürobegrünung hervorruft: Menschen an Arbeitsplätzen, die mit Pflanzen ausgestattet sind, haben einen niedrigeren Blutdruck und eine raschere Reaktionsfähigkeit. Auch der Lärmpegel sinkt an begrünten Arbeitsplätzen.

Dazu kommt der wohl tuende Einfluss von Blumen und Pflanzen auf die Psyche. Sie werden als erfrischend und als angenehme Abwechslung wahrgenommen und sorgen so für eine höhere Arbeitszufriedenheit. Viele Menschen erleben Zimmerpflanzen nicht nur als konzentrationsfördernd, sondern auch als stressmindernd, wie viele von Untersuchungen gezeigt haben.

Unter Stress gesetzte Versuchspersonen, denen Pflanzen gezeigt wurden, bauten ihre belastenden Stressgefühle schneller ab als diejenigen, die einen Ausblick auf Beton und Mauern hatten. Alle einschlägigen Studien zeigen auch, dass begrünte Büros deutlich positive Wirkungen auf das Wohlbefinden und die Arbeitszufriedenheit zur Folge haben.

Dies führt auch zu einer gesteigerten Effizienz und Effektivität der Arbeit. Gemessen kann das beispielsweise an Ausfallzeiten und an der Fluktuationsrate werden. Investitionen in die Begrünung tragen also auch dazu bei, betriebliche Kosten zu senken und die Produktivität zu erhöhen.

Als besonders effizienter Schadstoffkiller hat sich in Studien etwa die Betelnuss erwiesen. Sie benötigt allerdings eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Auch die Grünlilie, der Drachenbaum oder die Efeutute haben sich als wirksame Luftfilter gezeigt. Bogenhanf soll ein wichtiger Begleiter für RaucherInnen sein, denn er scheint Zigarettenschadstoffe besonders gut beseitigen zu können.

Zwar können Grünpflanzen die Luft stark belasteter Räume nicht vollständig reinigen, aber in ausreichender Zahl und Größe doch die Raumluft erheblich verbessern. Ausreichendes Lüften und die Beseitigung von besonders schadstoffreichen Quellen bleibt aber in Räumen, in denen Sie sich häufig aufhalten, wichtig.

Auch in anderer Hinsicht wirkt die natürliche Filterfähigkeit von Pflanzen positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden. Je mehr Kohlendioxid in der Raumluft enthalten ist, desto schlapper und müder fühlen wir uns. Pflanzen mit einer großen Blattoberfläche können Kohlendioxid sehr wirksam entsorgen.

Dabei kommt es nicht auf die Größe des einzelnen Blattes an, sondern auf die Blattfläche, die alle Blätter zusammen ergeben. Eine große Blattoberfläche haben etwa die Banane, verschiedene Ficusarten und grünblättriger Wein.

Die Sommersaison endet nun, ab sofort haben wir wieder Sonn- und Feiertags von 7 bis 17 Uhr für Sie geöffnet!

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