Thema der Woche

In unserem Freigelände tut sich einiges. Viele verschiedene Pflanzen wachsen und gedeihen vor sich hin. Ein toller und schöner Anblick, wenn man nur ab und zu mal vorbei schaut und jedesmal die große Veränderung sehen kann. Vor ein paar Tagen noch ganz klein, heute in voller Blütenpracht.

So leben derzeit in unserem "Garten" Hortensien, Ammi, Astern, Löwenmaul, Zinien, Dahlien und Panikum. Und alles wartet darauf auch bald in Ihrem Wohnzimmer stehen zu dürfen oder an Freunde und Verwandte verschenkt zu werden.

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Nun hört man es wieder - das Surren - das einem den Atem stocken lässt. Zuerst kommt es immer näher und plötzlich ist es wieder leise. Denn zu diesem Zeitpunkt ist eine Gelse irgendwo am eigenen Körper mit Blutsaugen beschäftigt.

In Österreich gibt es circa 40 Gelsenarten. Die am meisten verbreitete Art ist die Hausgelse. Ihr Stich ist schmerzhaft und verursacht Juckreiz und Hautrötungen. Insektengitter an Fenstern und Türen verhindern, dass Gelsen und andere Insekten überhaupt ins Haus gelangen.

Ebenso eine sehr nützliches Hausmittel: Lavendel direkt am Fensterbrett.
Gelsen hassen den Duft von Lavendel, auch mit Basilikum, Paradeiser und Salbei erzielt man ähnliche Ergebnisse – die Gelsen meiden diesen Weg ins Haus.

Haben es die lästigen Blutsauger trotzdem hinein geschafft, kann man sie sich mit einer mit Essig, Zitronen- oder Lavendelöl gefüllten Schale vom Leib halten. Denselben Effekt hat eine Duftlampe.

Im Schlafzimmer schützen Moskitonetze über den Betten vor den nächtlichen Attacken der Insekten. Wenige Tropfen ätherisches Öl wie Teebaum, Lavendel, Sandelholz, Eukalyptus, Salbei oder Katzenminze auf der Bettwäsche reichen außerdem, um die Gelsen fernzuhalten.


Mittel die nicht helfen
Abzuraten ist von Elektroverdampfern, auch als Gelsenstecker bekannt. Sie geben permanent Insektizide an die Raumluft ab, die über einen längeren Zeitraum eingeatmet werden könnten. Vor allem Kinder, AllergikerInnen und AsthmatikerInnen sind davon betroffen. Gelsenpiepser mit hochfrequenten Piepstönen sind zwar für Menschen unschädlich, haben aber laut Verbrauchertests auf Gelsen keine Wirkung. Auch die Wirkung des sogenannten Insektengrills, eine UV-Leuchte mit Hochspannungsgitter der in der Gastronomie häufig eingesetzt wird, geht am Hauptproblem vorbei. Ihm fallen zumeist harmlose und nachtaktive Insekten wie Nachtfalter zum Opfer.

Mentha species 'Nemorosa'


Die Minze der Barkeeper - ein MUSS im Mojito und neuerdings in Hugo! Selbstverständlich lässt sich diese Minze auch für Tees, zu Desserts, etc. verwenden.

Auch andere Minzen eignen sich für diese Sommergetränke. Wichtig ist, dass Sie nur Sorten nehmen, die kaum Menthol enthalten da diese die Geschmacksnerven betäubt.

Pflegetipp:

Die Pflanze gedeiht am liebsten auf sonnigem bis halbschattigem Standort in nährstoffreichem, nicht zu trockenem Boden. Ein bis zweimal pro Jahr kann ein kompletter (Ernte-)Rückschnitt vorgenommen werden. Düngung mit Kompost freut die Pflanze!
Sie hat sich in unseren Breiten als winterhart erwiesen und bietet einen sehr milden und kräftigen Minzgeschmack.



Der Mojito:

Zutaten:
6cl Rum
2cl Limettensaft (frisch gepresst)
2 TL Zucker (am besten brauner Rohrzucker)
frische Minze
Crushed Ice
Soda
Als Dekoration eignen sich Limettenscheiben am Glasrand.

Mojito ist so ziemlich das absolute Gegenteil von Tee mit Rum, nämlich der perfekte kultige Sommernachtsdrink. Das Nationalgetränk Kubas war angeblich das Lieblingsgetränk von Hemingway.

Also machen Sie sich auf Hemingways Spuren und genießen Sie diesen erfrischenden Cocktail mit echter Mojito-Minze.