Thema der Woche

Mentha species 'Nemorosa'


Die Minze der Barkeeper - ein MUSS im Mojito und neuerdings in Hugo! Selbstverständlich lässt sich diese Minze auch für Tees, zu Desserts, etc. verwenden.

Auch andere Minzen eignen sich für diese Sommergetränke. Wichtig ist, dass Sie nur Sorten nehmen, die kaum Menthol enthalten da diese die Geschmacksnerven betäubt.

Pflegetipp:

Die Pflanze gedeiht am liebsten auf sonnigem bis halbschattigem Standort in nährstoffreichem, nicht zu trockenem Boden. Ein bis zweimal pro Jahr kann ein kompletter (Ernte-)Rückschnitt vorgenommen werden. Düngung mit Kompost freut die Pflanze!
Sie hat sich in unseren Breiten als winterhart erwiesen und bietet einen sehr milden und kräftigen Minzgeschmack.



Der Mojito:

Zutaten:
6cl Rum
2cl Limettensaft (frisch gepresst)
2 TL Zucker (am besten brauner Rohrzucker)
frische Minze
Crushed Ice
Soda
Als Dekoration eignen sich Limettenscheiben am Glasrand.

Mojito ist so ziemlich das absolute Gegenteil von Tee mit Rum, nämlich der perfekte kultige Sommernachtsdrink. Das Nationalgetränk Kubas war angeblich das Lieblingsgetränk von Hemingway.

Also machen Sie sich auf Hemingways Spuren und genießen Sie diesen erfrischenden Cocktail mit echter Mojito-Minze.

Jetzt im Sommer ist man oft zu Besuch bei Freunden, vor allem im Garten zu einem gemütlichen Grillabend. Der Hausherr kümmerte sich hier um das Marinieren des Grillguts, die Frau bereitete oft köstliche Salate zu. Getränke sind schon lange gekühlt. Ja, auch bei so einem netten Grillabend bedarf es einiges an Vorbereitung. 

Als Gast möchte man sich natürlich dankend zeigen. So nimmt man dem Grillmeister gerne eine Flasche Wein mit, der Köchin hingegen einen kleinen aber feinen Blumenstrauß. Doch wie könnte dieser Strauß aussehen?

Für Sie haben wir das richtige Mitbringsel in Sachen Blumen:
Handliche, üppig gestaltete und kompakte Blumensträußerl mit Tagetes, einer wunderbaren Sommerblume. 

tagetes

 

Die Sonnenblume, die mit lateinischem Namen Helianthus annuus genannt wird, ist eine krautige Pflanze aus der Gattung der Korbblütler und gilt in vielen Kulturen weltweit als das beliebteste und einprägsamste Symbol für den Hochsommer. Die Höhe dieser Pflanze reicht von etwa 20 bis 30 Zentimetern bei zwergwüchsigen Sorten bis hin zu fast fünf Metern bei seltenen Riesenzüchtungen, die vor allem in den USA kultiviert werden. Die häufigsten Arten der Sonnenblumen weisen eine Höhe von circa ein bis zweieinhalb Metern auf und werden vorwiegend als Nutzpflanzen angebaut.

Sonnenblumen sind vor allem wegen ihrer Eigenart bekannt, ihre Wuchsrichtung im Tagesverlauf dem Stand der Sonne anzupassen. Diese Bewegung wird von speziellen Motorzellen ausgeführt, die sich im gelenkigen Stammabschnitt direkt unterhalb der Blüte, dem sogenannten Pulvinus befinden.

Urformen der Pflanzen stammen ursprünglich aus Amerika, wo die Sonnenblumen, wie archäologische Funde bezeugen, schon um etwa 2500 v. Chr. von Hochkulturen wie den Inkas und Azteken als Symbole für Sonnengottheiten kultisch verehrt wurden. In der Kolonialzeit gelangte die Sonnenblume schließlich durch vorwiegend aus Spanien stammende Seefahrer nach Europa, wo sie als Nutz- und Zierpflanze rasch Verbreitung fand. Heute werden verschiedene Arten von Sonnenblumen in Amerika, Europa, Russland und Asien angebaut.

Die als Samen der Pflanze gewonnenen Sonnenblumenkerne sind reich an pflanzlichem Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen und finden je nach Qualität sowohl als Nahrungsmittel als auch als Futtermittel für Nutztiere Verwendung. Das aus den Kernen gepresste Sonnenblumenöl weist einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren auf und ist daher ein beliebtes und gesundes Speiseöl. Darüber hinaus kommt es auch in der Naturheilkunde, in der Pharmaindustrie und seit einigen Jahren zunehmend in der Herstellung von Biodiesel zum Einsatz.

Wegen ihrer attraktiven großflächigen Blüten und der leuchtenden Farben, die von intensivem Goldgelb über Orange bis hin zu Hellrot reichen, erfreuen sich Sonnenblumen auch als Zierpflanzen größter Beliebtheit. Die Kultivierung gestaltet sich als relativ einfach, bei regelmäßiger Düngung und Wässerung sowie einer stickstoffhaltigen Bodenbeschaffenheit blühen diese genügsamen Pflanzen durchgehend von Juli bis Oktober.

Die berühmteste künstlerische Darstellung der beliebten Sonnenblumen stammt von Vincent van Gogh, der in den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts eine umfassende Serie von Sonnenblumen-Gemälden schuf, die als die bedeutendsten Vertreter des Post-Impressionismus in die Kunstgeschichte eingingen und auf dem internationalen Kunstmarkt im Rahmen von Auktionen regelmäßig Rekordpreise erzielen.
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