Thema der Woche

Beim diesjährigen Schaugräber-Wettbewerb während der Gartenmesse Tulln hat Blumen Stieber wiedermal das Stockerl erklommen. Mit Platz 2 ist Senior-Chef Peter Stieber sehr zufrieden. Das Schaugrab behandelt das Thema "Sie hat Spuren hinterlassen" und zeigt "Spuren im Schnee" einer Schiläuferin. Wir gratulieren!

tulln19

Wie Sie vielleicht mitbekommen haben, nimmt der Zahl der Bienen drastisch ab. Eine fatale Entwicklung, denn Bienen spielen in der Natur eine äußerst wichtige Rolle. Doch Sie können helfen! Greifen Sie den fleißigen Pollensammlerinnen mit den passenden Pflanzen ein wenig unter die Flügel.

bienenWählen Sie Pflanzen mit Anziehungskraft
In Europa gibt es kaum noch wilde Bienenvölker. Der Grund ist neben Pflanzenpestiziden der Parasit Varroamilbe, der die Bienen befällt und sie im wahrsten Sinne des Wortes aussaugt. Doch Sie können helfen, indem Sie blühende Pflanzen in Ihrem Garten und auf Ihrem Balkon haben, bei denen die Bienen das tun können, was sie am besten können: Blüten bestäuben. Mit folgenden Pflanzen locken Sie die gelb-braunen Arbeiterinnen (und als Bonus auch noch Schmetterlinge) auf Ihre Terrasse:

Sommerflieder: schöner und schnellwüchsiger Strauch, und neben den Bienen sind auch Schmetterlinge ganz verrückt nach seinen Blüten.

Aster: eine echte Blütenschönheit, die auch im Herbst noch für eine leckere Bienenmahlzeit sorgt.

Steppensalbei: lebendige Beetpflanze, die viel Platz braucht und ganz unterschiedliche Insekten anzieht.

Lavendel: sorgt für einen beruhigenden Duft auf Ihrer Terrasse, den auch die Bienen lieben.

Wandelröschen: unkomplizierte Gartenpflanze, die bis Oktober blüht.

Sonnenblume: Wer kennt sie nicht? Unübersehbar und unverzichtbar, auch für Bienen!

Obstbäume: Bienen sind begeistert von Blüten an Obstbäumen und man kann ihnen kaum widersprechen, oder?


Nicht nur Zierpflanzen, sondern auch Gemüse- und Obstsorten, sind von der Gunst der Bienen abhängig, denn diese sorgen für die Bestäubung der Nutzpflanzen. Wenn Bienen aussterben, bedeutet das den Zusammenbruch des Ökosystems und der Nahrungsmittelversorgung. Holen Sie sie sich deshalb für Ihren Garten oder Ihren Balkon die Pflanzen, die für Bienen unwiderstehlich sind!

Zimmerpflanze des Monats Juli 2019

monstera191Die Monstera hat als Pflanze viel zu bieten: rankende Stiele, manchmal ein Moosstab, dann wieder ein Stamm, meistens beeindruckende Luftwurzeln. Es gibt auf jeden Fall viel zu sehen. Das macht die Monstera unter anderem zu einem Instagram-Hit und zu einem äußerst beliebten Bestandteil des beliebten „Urban Jungle“-Looks. Besonders faszinierend ist, dass die jungen Blätter zunächst herzförmig sind und erst später - mit steigendem Lebensalter - die charakteristischen Einschnitte bekommen, denen die Pflanze den deutschen Namen Fensterblatt verdankt. Darüber hinaus trägt die Monstera dank ihrer luftreinigenden Eigenschaften auch zu einem angenehmen Raumklima im Haus bei.

Herkunft
Die Monstera gehört zur Familie der Aronstabgewächse. Eigentlich handelt es sich bei der Pflanze um eine Liane aus Panama und Südmexiko, die bis zu 20 Meter hoch in die Bäume klettern kann. Auch in den tropischen Wäldern Südostasiens hält sie sich mit ihren fleischigen Luftwurzeln an Baumstämmen, Felsen oder auf dem Boden fest. So wickelt und schlingt sich die Monstera nach oben, lässt ihre großen Blätter wachsen, und sorgt so für etwas mehr Schatten am Boden des Urwalds.

Pflegetipps
Die Monstera mag einen hellen Standort, aber keine grelle Sonne. Kälte verträgt die Pflanze nicht besonders gut, die Umgebungstemperatur sollte immer über 13°C liegen.
Mäßig gießen, der Wurzelballen darf leicht feucht sein, aber die Wurzeln sollten nicht im Wasser stehen. Alle zwei Wochen ein wenig düngen reicht aus.
Es kommt selten vor, dass die Monstera im Zimmer blüht. Sollten sich Blüten zeigen, diese einfach abschneiden. Sie entziehen der Pflanze zu viel Energie und haben einen nicht besonders angenehmen Geruch.