Thema der Woche

Das Weihnachtsfest ohne entsprechender Tischdekoration wäre nur halb so schön. Ein wahrer Hingucker auf dem festlichen Tisch sind Pflanzen, die im Winter blühen, Naturprodukte wie Zapfen, Früchte und Beeren und natürlich auch imposante Ornamente für den Christbaum wie Kugeln und Girlanden. 

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Sie suchen noch nach einem saisonal passenden Geschenk, einem Mitbringsel, einem Geburtstagsgruß? 

Wie wäre es mit einem adventlich dekorierten Blumenstrauß? 

Ob mit Zapfen oder Weihnachtskugeln, vergoldetem und versilbertem Beiwerk, ein wenig Glitter – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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weihnachtsstern14Der Weihnachtsstern ist in seiner mittel- und südamerikanischen Heimat ein mit bis zu gut 5m Höhe recht stattlicher Strauch. Die Blätter sind dunkelgrün und besitzen eine leicht gezackte Form. Obwohl diese Blätter selbst schon durch ihre intensive, schon fast leuchtende Farbe eine Zierde sind, wird Euphorbia pulcherrima hauptsächlich wegen seiner bunten Hochblätter kultiviert. Diese sind ursprünglich karminrot, es gibt jedoch auch weiße Weihnachtssterne und mittlerweile kann man auch Pflanzen mit fast jeder Farbe dazwischen erwerben. 

An ihrem Heimatstandort blühen ältere Weihnachtssterne mit vielen Verzweigungen mehr oder minder das ganze Jahr über. In unseren Breiten werden sie aber so gezüchtet, dass sie um die Weihnachtszeit zur Blüte kommen. 

Oft werden die Weihnachtssterne nach Weihnachten achtlos in den Mülleimer geworfen, obwohl es sich nicht um einjährige Pflanzen handelt. Mehrjährige Kultur ist sehr einfach möglich, wenn man sie im Frühjahr (März bis April) zurückschneidet und in frisches Substrat umtopft. Im Sommer stellt man sie dann vorzugsweise ins Freie. 

Der Weihnachtsstern benötigt nur wenig Wasser. Das Substrat sollte wirklich nur leicht feucht sein. Wenn man den Finger in das Substrat bohrt und dabei schon Nässe spürt, ist es deutlich zu nass. Häufigster Pflegefehler ist zu häufiges und zu reichliches Gießen. Insbesondere vertragen Weihnachtssterne keine Staunässe. Gelbwerden der Blätter und schlimmstenfalls Absterben der Pflanze wäre die Folge. 

Ein heller, gern auch sonniger Standort ist ideal. Auch Halbschatten wird toleriert, sofern die Temperatur nicht zu hoch ist.
Da der Weihnachtsstern zu den Wolfsmilchgewächsen gehört, ist die Pflanze insgesamt leicht giftig. Jedoch ist, sofern der Nachwuchs wirklich mal in die Pflanze beißt, nicht gleich mit dem Schlimmsten zu rechnen. Zu viel mehr als Übelkeit oder einer Magenverstimmung ist der Weihnachtsstern wohl kaum in der Lage.