Thema der Woche

Die Farbe Grün ist im Allgemeinen sehr positiv besetzt: Im Volksmund steht Grün für Hoffnung, Wachstum und Leben. Und nach der Psychologie der Farben regt Grün die Fantasie an, versetzt die Seele in Schwingungen, weckt die Lust auf Neues und fördert die Kreativität. Grün steht für die ausgleichenden, heilenden und lebensstärkenden Kräfte der Natur. Grün hebt die Stimmung, hilft beim Stressabbau und sorgt für umfassendes Wohlgefühl.

Zahlreiche Untersuchungen über die Wirkung von natürlichem Grün haben den positiven Einfluss von Pflanzen auf unser Wohlbefinden deutlich gezeigt. Blumen und Pflanzen wirken nicht nur in physiologischer Hinsicht günstig und vermindern Gesundheitsbeschwerden, sondern fördern offenbar auch die Kreativität und das Konzentrationsvermögen.

Selbst gegen gesundheitsschädlichen Stress kommen Pflanzen an: Verschiedene Studien belegen, dass der Anblick von Grünpflanzen stressbedingten Spannungszuständen entgegenwirkt – und zwar schon innerhalb weniger Minuten. Das lässt sich mit Hilfe von Messungen des Blutdrucks, der Muskelspannung und des Hautwiderstandes dokumentieren. Erholt sich der Körper durch den Einfluss von Pflanzen von den verschiedenen Stresseinflüssen, sinken Angst, Wut und Niedergeschlagenheit.

Doch auch in anderer Hinsicht können Pflanzen einen wichtigen positiven Einfluss auf unser Seelenleben haben: Wer den viel zitierten grünen Daumen hat und im Garten, auf dem Balkon oder in der Wohnung Pflanzen hegt, pflegt und mit ihnen experimentiert, erlebt das häufig als Ausleben einer besonderen Kreativität. Auch als Entspannung wird die Pflanzenpflege von vielen Menschen empfunden. Und beides hat einen positiven Einfluss auf das seelische Wohlbefinden.

Ob in der Wohnung, am Arbeitsplatz, in der Schule oder im Krankenhaus: Pflanzen sind mehr als nur dekoratives Beiwerk. Mit ihrem Charme und ihren stimulierenden Eigenschaften von Ursprünglichkeit und Vielseitigkeit vermitteln Pflanzen Energie und Dynamik und laden unter anderem zu Ruhe und Entspannung ein. Wie wichtig vielen Menschen Pflanzen für ihr Wohlbefinden sind, hat eine Umfrage unter deutschen Nachwuchs-ManagerInnen gezeigt:

Auf die Frage nach ihren Vorstellungen für den optimalen Arbeitsplatz antworteten fast 60 Prozent der Befragten, dass sie gerne viele Pflanzen am Arbeitsplatz hätten. Damit steht Grün im Büro noch vor dem Wunsch nach einem technisch perfekten Arbeitsplatz.

Mit diesen Aussagen bestätigen die Jung-ManagerInnen eindrucksvoll den allgemein zu beobachtenden Trend zu mehr Grün in der Arbeits- und Lebensumgebung. Untersuchungen haben nachgewiesen, dass Pflanzen am Arbeitsplatz das Wohlbefinden erhöhen und Gesundheitsbeschwerden wie Ermüdungserscheinungen, Kopfschmerzen und Hautreizungen mindern.

MitarbeiterInnen, die in begrünten Büros arbeiten, haben im Durchschnitt einen niedrigeren Blutdruck und ein schnelleres Reaktionsvermögen als KollegInnen in pflanzenlosen Räumen. Doch nicht nur im Büro oder in der Wohnung wirken Pflanzen gesundheitsfördernd. Amerikanische Untersuchungen haben gezeigt, dass der Blick auf ein Stück möglichst naturbelassene Grünfläche oder Grünpflanzen in Krankenhäusern die Genesung der PatientInnen beschleunigt.

Und aus anderen Studien weiß man heute, dass SchülerInnen in einem begrünten Klassenzimmer besser und konzentrierter lernen und seltener krank sind. So vielfältig sind die Effekte, wie Pflanzen unsere Wohn-, Arbeits- und Lebensumgebung nicht nur optisch aufwerten, sondern auch für Gesundheit und Wohlbefinden sorgen.

Selbstverständlich lieben auch unsere Mitarbeiter Blumen. Obwohl sie tagtäglich mit Pflanzen aller Art zu tun haben, lassen sie es sich natürlich nicht nehmen auch Daheim die eigenen vier Wände zu dekorieren. Heute zeigen wir zwei Fenster-Kisterln von unseren Mitarbeiterinnen Eva und Margit.

zuhause

links: Blumenkisterl von Eva: Pelargonien 'Tiroler Art', Scaevola (Fäscherblume), Plectranthus (Harfensträucher)
rechts: Blumenkisterl von Margit: Begonien, Plectranthus (Harfensträucher), Imperata 'Red Baron' (Garten-Blutgras)