Pflanzen auf Balkon oder Terrasse sehen schön aus, machen aber auch viel Mühe: Regelmäßig fällt Gießen, Schneiden oder Düngen an. Doch es geht auch einfacher: Manche Pflanzen machen viel weniger Arbeit und gedeihen auch, wenn man fürs Gießen nur wenig Zeit hat. Die Auswahl solcher zeitsparender Lösungen ist gar nicht schwer: Man erkennt die meisten Pflanzen an ganz einfachen Merkmalen.

Wer keinen grünen Daumen hat, sucht sich am besten von vorneherein Pflanzen aus, die besonders pflegeleicht sind. Diese sind generell an zwei Merkmalen zu erkennen. Zum einen verrät die Blattfarbe die Pflegebedürftigkeit: Alle graulaubigen Pflanzen wie das Currykraut (Helichrysum) oder Heiligenkraut (Santolina) gelten als trockenheitstolerant. Zum anderen erkennt man genügsame Gewächse gut an ihrem Blattwerk und Stämmen, die vergleichsweise stark ausgebildet sind. Die Blätter der Pflanzen sind oft ledrig und dick. In ihnen speichern die Pflanzen Wasser über einen langen Zeitraum. Aus diesem Grund haben sie auch schnell verholzende Stämme und Zweige. Zu den pflegeleichten Pflanzen mit wasserspeichernden Blättern zählt klassischerweise die große Familie der Sukkulenten. So ist das Portulak-Röschen (Portulaca) besonders robust.

Geranien sind besonders pflegeleicht, sie kommen mit kurzfristiger Trockenheit zurecht. Die einfachblühenden neuen Züchtungen lassen verwelkte Blüten auch abfallen, was bedeutet, dass sie nicht ständig ausgeputzt werden müssen. Gut dazu passt der ebenfalls sehr robuste Zauberschnee (Euphorbia).

Noch besser vertragen Duft-Pelargonien Trockenheit, denn in ihren verdickten Trieben und Blättern können sie Wasser- und Nährstoffvorräte anlegen. Unter den Gehölzen werden Olivenbaum, Oleander, Granatapfel oder auch alle Palmenempfohlen.