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Düngen, schneiden und wässern: Mit diesen fünf Pflegetipps bleibt Ihr Kräuterbeet gesund und versorgt Sie die ganze Saison hindurch mit frischer Würze.

Die meisten Kräuter sind recht anspruchslos und pflegeleicht. Dennoch gibt es ein paar wichtige Regeln zu beachten, damit die Pflanzen gesund, kompakt und wüchsig bleiben. Wir nennen Ihnen fünf Pflegetipps für das Kräuterbeet oder den Kräutergarten, mit denen Ihre Pflanzen gut durch die Saison kommen.

1. Frische Triebe durch regelmäßigen Schnitt
Eine regelmäßiger Rückschnitt ist vor allem für die Halbsträucher unter den Kräutern wie zum Beispiel Echtem Salbei und Rosmarin eine sehr wichtige Pflegemaßnahme, damit die Pflanzen kompakt bleiben und nicht mit den Jahren überaltern. Man schneidet die Vorjahrestriebe besten im Frühling auf kurze Stummel zurück, wobei man beim Rosmarin zunächst die Blüte abwarten sollte. Aber auch Blüten bildende, krautig wachsende Kräuter wie Schnittknoblauch, Basilikum oder Pfefferminze treiben nach dem Rückschnitt neu aus und bilden frisches, wohlschmeckendes Grün. Entfernen Sie in jedem Fall die verblühten Triebe. Schnittlauch und Pimpinelle schmecken nur vor der Blüte gut. Durch einen Rückschnitt vor der Blütenbildung verlängert man bei ihnen die Erntezeit.

2. Der Mulch macht's
Ein sonniger Standort und ein warmer, durchlässiger Boden sind für viele mediterrane Kräuter ideal. "Nasse Füße" mögen sie hingegen nicht. Doch bei Trockenheit im Hochsommer heißt es für den Gärtner dennoch: kräftig gießen! Damit das Wasser nicht so schnell verdunstet, empfiehlt sich eine Abdeckung aus mineralischem Mulch, zum Beispiel wärmespeicherndem Kies oder – wie im Beispiel oben – Tonscherben. Die Mulchschicht verhindert zudem, dass sich Unkräuter im Beet breit machen. Damit die Pflanzenwurzeln noch genügend Luft bekommen, sollte die Mulchdecke allerdings nicht höher als drei bis vier Zentimeter sein. Beachten Sie außerdem, dass viele Kräuter keinen humusreichen Boden vertragen. Vermeiden Sie deshalb organische Materialien wie Rindenmulch als Bodenabdeckung.

3. Brennnesseljauche ist der perfekte Kräuterdünger
Wer seine Kräuter regelmäßig mit verdünnter Brennnesseljauche gießt, tut ihnen damit viel Gutes: Sie macht die Kräuter widerstandsfähiger gegen Blattläuse und liefert zudem viele Mineralstoffe wie Eisen, Kieselsäure, Kalium oder Kalzium. Zudem sind Brennnesseln ein guter Stickstofflieferant. Für eine selbst gemachte Jauche werden frisch geschnittene Triebe zerkleinert und in einem Eimer oder einer Tonne mit Wasser angesetzt (Verhältnis: 1 Kilogramm auf 10 Liter). Nun muss die Mischung etwa zehn Tage an einem sonnigen Platz stehen und gären. Dabei wird sie täglich einmal umgerührt. Um den Geruch zu binden, kann Gesteinsmehl hinzugefügt werden. Zum Schluss schütten Sie die Jauche durch ein Sieb, um die Brennnesselreste abzuseihen, und bringen sie 1:10 mit Wasser verdünnt im Wurzelbereich aus. Wichtig: Gießen Sie die verdünnte Jauche aus hygienischen Gründen niemals über die Blätter, wenn Sie diese noch essen wollen.

4. Kräuterbeete richtig gießen
Die meisten mediterranen Kräuter kommen mit Trockenheit bestens zurecht. Es gibt jedoch auch Arten, die es gerne etwas feuchter haben, zum Beispiel Pfefferminze. Diese sollten Sie mit Wasser versorgen, sofern es mehrere Tage nicht geregnet hat und der Boden sichtbar ausgetrocknet ist. Sie können zum Gießen normales Leitungswasser verwenden, auch wenn es sehr kalkhaltig ist, denn es gibt kaum kalkempfindliche Kräuter. Wenn Sie eine Kräuterspirale haben, sollten Sie bei ausbleibendem Regen auch die oberen Etagen mitgießen, denn die Erde trocknet hier aufgrund des exponierten Standorts besonders schnell aus.

5. Durchlässiger Boden ist der beste Winterschutz
Mediterrane Halbsträucher wie der Rosmarin überstehen strenge Winter bei uns nur in milden Lagen mit günstigem Mikroklima. Was viele Hobbygärtner nicht wissen: Schon bei der Pflanzung können Sie Vorkehrungen treffen, damit die Pflanzen unbeschadet durch die kalte Jahreszeit kommen: Suchen Sie einen sonnigen und vor Ostwinden geschützten Standort in der Nähe einer wärmespeichernden Mauer aus und sorgen Sie dafür, dass die Erde möglichst humusarm und gut dräniert ist. Winterliche Nässe ist nämlich für viele Kräuter ein weitaus größeres Problem als stärkere Fröste. Als Schutz vor Winterschäden reicht bei ausgepflanzten mediterranen Kräutern meist eine dicke Laubschüttung im Wurzelbereich in Kombination mit einer Abdeckung aus Tannenreisig. Kräuter im Topf sollten Sie unbedingt an einem regengeschützten Platz vor einer Hauswand überwintern. Isolieren Sie die Wurzelballen vor der Kälte, indem Sie die Töpfe in Holzkisten stellen und diese mit trockenem Laub auskleiden. Alternativ können Sie die Topfkräuter auch mit Rohrmatten umwickeln.

Seit Jahrzehnten bewährt - denn Natur braucht nur Natur!

Der Naturkreislauf ist ein geschlossenes, in sich funktionierendes System. Seit Jahrtausenden bildet das Bodenleben immer wiederkehrend neuen, nährstoffreichen Humus.

oscorna bodenaktivatorDieses Prinzip wird bei der natürlichen, aber nur bei der natürlichen Düngung, aufgegriffen und gefördert. So kann die Natur ihren gewohnten Kreislauf fortführen und zusätzlich von einer regelmäßigen Bodenverbesserung profitieren.

Die Vorteile der natürlichen Düngung auf einen Blick:
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Der Naturdünger für alles was im Garten wächst! Seit Jahrzehnten bewährt!

oscorna animalin gartenduengerOscorna-Animalin Gartendünger wird gleichmäßig ausgestreut und oberflächig eingehackt.
Der Dünger sollte in einen guten Kontakt mit dem Boden kommen, aber keinesfalls vergraben werden. Eine anschließende Bewässerung oder ein leichter Frühlingsregen beschleunigt die Sofortwirkung.

Oscorna-Animalin Gartendünger kann während der ganzen Vegetationszeit ausgestreut werden.

Der Gemüsegarten gewinnt in heutigen Hausgärten immer mehr an Bedeutung: als Hausapotheke, Gesundbrunnen und Fitnessraum im Freien.

Weitere Grundpfeiler dieser naturnahen Wirtschaftsweise sind die Förderung eines gesunden und vielfältigen Bodenlebens, das Betreiben von Fruchtwechsel, Mischkultur und Kompostwirtschaft, sowie die Verwendung robuster Pflanzen durch richtige Sortenwahl.

Auf dieser Basis schaffen wir im Gemüsegarten einen gesunden Lebensraum für Menschen, Pflanzen und Tiere.

oscorna beerenduengerOrganische Düngung im Beerengarten - Oscorna-Beerendünger
Für gesundes Wachstum, reiche Ernten und herrliches Aroma aller Beerenarten!

Tipps für Ihren Beeren-Naschgarten:

Johannis- und Stachelbeeren sind sehr langlebig (10-15 Jahre), deshalb muss der Standort gut überlegt sein. Ein lichter, luftiger und sonniger Platz ist angesagt, damit sich die Pflanzen gut entwickeln und die Beeren ihre gesundheitsfördernden Stoffe gut ausbilden können. Ein einzelner Strauch benötigt eine Grundfläche von einem Quadratmeter.

Brombeeren und Himbeeren benötigen einen humosen Boden und sonnigen Standort. Brombeeren am Gartenzaun bilden eine dichte Hecke und liefern eine Vitamin A reiche Ernte.

Die Himbeeren bei Trockenheit sorgfältig gießen, da sie Flachwurzler sind. Bei einmal tragenden Himbeersorten schneidet man die abgeernteten Ruten gleich im September bodennah ab, denn nur die neuen Schosse tragen im Folgejahr Früchte.

Rote Johannisbeeren benötigen einen sonnigen Standort, sind ansonsten jedoch anspruchslos. Jeder Strauch sollte nur 8-10 Hauptzweige haben. Jedes Jahr, nach der Ernte oder nach dem Winter, entfernt man 2-3 der über 3-4 Jahre alten Haupttriebe (bodennah abschneiden).