Pflanze des Monats

Trompetenförmige Blüten & samtweiche Blätter

Die Edelgeranie liebt nichts mehr, als mit Ihnen drinnen in der Frühlingssonne zu sitzen. Sobald es keinen Nachtfrost mehr gibt, schläft sie dann auch gerne auf Balkon und Terrasse. Hier wird sie ihre wahre Identität als "Pelargonium grandiflorum" zeigen.

edelgeranieDie Edelgeranie wird an ihren großen, trompetenförmigen Blüten wiedererkannt. Ihre sechs Blütenblätter können in klarem Lila, knalligem Pink, hellem Pink, dunklem Rot, hellen Rot oder Weiß bewundert werden. Besonders ist auch ihr Duft, denn nicht die Blüten, sondern die samtigen Blätter riechen. Das macht den größten Unterschied zur "gewöhnlichen" Geranie aus. Dafür kann die Geranie mit Frost besser umgehen als die Edelgeranie, welche die sommerlichen Temperaturen bevorzugt. Deshalb können Sie die Zimmerpflanze nur bei schönem Wetter rausstellen.

Die Edelgeranie ist ein gut bekannter Bewohner in der Wildnis Südafrikas. Um das Jahr 1600 herum reisten dann die Schiffe der Niederländischen Ostindien-Kompanie vom Kap der Guten Hoffnung ab und brachten die Pflanze nach Europa, wo sie eine Menge Aufmerksamkeit in einer Reihe botanischer Gärten generierte. Es ist also kaum überraschend, dass die Edelgeranie mit ihren südlichen Wurzeln gerne draußen ist, sobald der Nachfrost wegbleibt.

Pflegetipps: Die Edelgeranie steht gerne an einem hellen Platz. Geben Sie ihr regelmäßig Wasser - direkt in die Erde, nicht auf die Pflanze selbst. Wenn Sie die verwelkten Blüten abtrennen, wird die Edelgeranie kontinuierlich weiterblühen. Im Sommer kann die Zimmerpflanze nach draußen versetzt werden. Hier wird sie Ihrem Balkon bis in den Herbst Farbe schenken. Im Winter können Sie sie bis auf 10 cm zurückschneiden und sie in einem Raum mit einer Temperatur von ca. 12°C ruhen lassen.

Ein fröhlicher Frühlingsbote

Die Becherprimel ist eine echte Frühlingspflanze, denn mit ihren bunten Blüten und robusten Blättern schafft die Zimmerpflanze einen Berg an Farbe und Optimismus zum Ende des Winters. Stellen Sie die Primel an einen hellen Standort und geben Sie ihr regelmäßig Wasser, begrüßen Sie den Frühling mit besonders vielen Blüten.

primelSchlüssel zum Himmel
Mit der Primel im Haus macht Ihr Herz einen großen Sprung in Richtung Frühling. Schauen Sie sich doch nur einmal die grünen, robusten Blätter und lebensfrohen Blüten in Pink, Rot, Weiß, Gelb oder Blau an!

Die Primel ist übrigens auch als "Schlüssel des heiligen Petrus" bekannt. Kennen Sie die Geschichte zu diesem Namen? Der Wachmann des Himmelstors, der heilige Petrus, hatte einen wertvollen Bund goldener Schlüssel. Eines Tages glitt ihm dieser Schlüsselbund aus den Händen und fiel auf die Erde. An dieser Stelle wuchs eine beeindruckende Pflanze mit vielen goldenen Blüten. Und somit ist die Primel unter dem Namen "Schlüssel des heiligen Petrus" bekannt.

Alpen, Bienen und Schmetterlinge
Wilde Primeln kommen in der nördlichen Hemisphäre häufig in den Bergen vor, mit den Alpen eingeschlossen. In den tieferen Lagen sind die Primel häufig Gelb, da sie von Bienen bestäubt werden. In den höheren Lagen werden sie hingegen von Schmetterlingen bestäubt. Daher kommen die Pinken, Blauen oder Violetten Blüten. Raffiniert, nicht wahr?

Die Pflege der Primel:
- Platzieren Sie Ihre Primel an einem hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung.
- Die Primel liebt Temperaturen von 12 bis 15 °C.
- Gehen Sie sicher, dass die Erde nicht austrocknet. Regelmäßig etwas Wasser hält das Feuchtigkeitslevel konstant.
- Schneiden Sie die toten Blüten ab und genießen Sie endlosen Blütenreichtum.

Stilikone ohne Starallüren

Die Zimmerpflanze des Monats Dezember ist die Phalaenopsis. Geringfügige Pflegeansprüche ist die pastellfarbene Stilikone mit ihren Schmetterlingsblüten und ihrer grün schimmernden Blätter.

Ihre Bezeichnung Schmetterlingsorchidee verdankt sie ihren Blüten. Violett, Rosa, Lachs und Weiß – häufig gesprenkelt oder gestreift.

Die Phalaenopsis ist eine Orchideenart, die es sich in ihren Herkunftsgebieten auf Bäumen oder Felsen im tropischen Regenwald gut gehen ließ. Nachdem sie im 18. Jahrhundert in Asien und Australien entdeckt wurde, gewann sie in Europa schnell an Popularität. Ganz logisch, bei so einem Aussehen und ihrer langen Blütezeit.

Pflegetipps:
Stelle Sie die Phalaenopsis an einen hellen Standort, vermeiden Sie dabei aber grelles Sonnenlicht im Sommer. Alle 7 bis 10 Tage tauchen Sie die Wurzeln in Wasser. Falls sie die Heizung anhaben, besprühen Sie die Blätter regelmäßig. Düngung erfolgt im Winter einmal im Monat, während des restlichen Jahres zweimal im Monat.

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… Wohlfühlen in der dunklen Jahreszeit

Die Zimmerpflanze des Monats November, auch bekannt als Gliederkaktus, fühlt sich auch in der dunkleren Jahreszeit wohl. Dies zeigt sie durch ihre überschwängliche Blütenfülle.

Der Weihnachtskaktus hat kräftige, flache Blätter, an denen sich gebogene Stacheln und Blütenknospen befinden. Die Knospen blühen am Ende des Herbstes oder im Winter auf und zeigen ihre ganze violette, rote, weiße, orange- oder rosafarbene Pracht.

Seinen Namen verdankt der Weihnachtskaktus der Zeit in der er zur Blüte kommt. Die Regenwälder Brasiliens, wo er sehr bescheiden auf Baumstämmen lebt, ist seine Heimat. Auch bei Ihnen zu Hause macht der Weihnachtskaktus kein Aufhebens, er ist höchstens ein wenig kleinlich, wenn es seinen Lieblingsplatz betrifft. Verrücken Sie ihn darum lieber nicht.

Pflegetipps:
Wenn Sie ihn gut behandeln, können Sie mit ihm eine lange Beziehung führen, die etwa 20 bis 30 Jahre andauern kann. Stellen Sie ihn an einen Ort, an dem etwa 20°C herrschen, hell, aber im Sommer kein direktes Sonnenlicht. Während der Blüte gießen Sie in einmal in der Woche. Verwelkte Blüten ab und zu entfernen. Nach der Blüte gönnen Sie Ihrem Weihnachtskaktus einen Monat Sommerferien mit Trockenheit und weniger Licht. Danach entstehen wieder neue Blütenknospen und mit dem Gießen wird wieder angefangen.

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...die Herbstfavoritin in warmen Tönen

Rot, Violett, Rosa, Orange, Gelb Weiß und Grün mit kleinen oder besonders großen Blüten oder vielen zarten Trieben: Topfchrysanthemen können so unterschiedlich sein! Doch mit ihrem warmen Erscheinungsbild schenken sie Ihnen im Herbst Liebe und eine farbenfrohe Portion Optimismus. Kein überschwänglicher Luxus, wenn draußen alles grau zu sein scheint.