Pflanze des Monats

Der botanische Name der Hyazinthe lautet Hyacinthus. Dieser Name ist abgeleitet vom griechischen Hyakinthos, einer Figur der Mythologie. Hyakinthos war ein schöner junger Mann, den Apollo liebte, der jedoch durch einen Unfall getötet wurde. Aus dem auf die Erde strömenden Blut entstand eine Blume, die den Namen des Getöteten erhielt. Das griechische Wort wurde ins Lateinische übertragen und so kam es zu dem heutigen Namen der Blume: Hyacinthus.

Die Hyazinthen-Kultur
Wenn man an die Niederlande denkt, denkt man vielleicht zunächst an Tulpen, doch mit 46 Millionen Pflanzen pro Jahr ist die Hyazinthe eine der wichtigsten in den Niederlanden kultivierten Zwiebelpflanzen.

Die Hyazinthe ist ein Symbol für den Frieden und stammt ursprünglich aus Westasien. Um das Jahr 1560 wurde die Pflanze in Österreich in Kultur genommen. Im 17. und 18. Jahrhundert war die Hyazinthe nur bei gutbetuchten Blumenliebhabern zu finden, glücklicherweise ist die Pflanze inzwischen für jeden erhältlich.

Pflegetipps:
Die Topfhyazinthe ist eine herrlich duftende Pflanze, die lange für Freude sorgen kann. Für eine lange Blühdauer muss die Pflanze im Haus an einem möglichst kühlen Ort stehen. Im Garten stellt sie kaum Ansprüche, sie kann im Schatten oder in der Sonne stehen. Der Topfballen sollte nicht austrocknen, daher empfiehlt es sich regelmäßig zu gießen. Wenn die Hyazinthe kühl steht (zum Beispiel in einer Schale an der Haustür), bleibt sie schön kompakt und stabil. Im Haus nur wenig gießen, dann bleibt sie auch dort schön kompakt – und das Risiko, dass der Blütenstand abknickt ist minimal.hyazintepage

Pflanze des Monats – November

Geschichten rund um den Weihnachtsstern
Die Symbolik des Weihnachtssterns lässt sich auf die Weihnachtsgeschichte zurückführen. Der Stern von Bethlehem zeigte den Ort an, wo das Kind zur Welt gekommen war und nach dem die Heiligen Drei Könige suchten. Die Form der Blütenstände des Weihnachtssterns ähnelt Sternen. Zusammen mit Kerzenlicht, dem grünen Weihnachtsbaum und der roten und weißen Farbe dieser Zimmerpflanze ist die Symbolik rund um Weihnachten komplett.

Die Weihnachtsstern-Kultur
Der Weihnachtsstern stammt aus den feuchten, subtropischen Berggegenden Zentralamerikas. Das Sortiment wurde in den letzten Jahren deutlich erweitert. Es werden sogar im Sommer Poinsettien als Gartenpflanze angeboten. Dafür ist die Euphorbia Princettia-Serie besonders geeignet. Beim Weihnachtsstern E. pulcherrima sind die Hochblätter besonders attraktiv und aus diesem Grund ist diese Zimmer-pflanze speziell in der Weihnachtszeit so beliebt. Es gibt eine große Vielfalt bei den Farbtönen, Formen und Größen. Die Hauptfarben sind Rot und Weiß, aber es gibt auch viele neue Farbtöne wie Lila, Lachs, Crème und zweifarbigen Sorten, die immer beliebter werden.

Pflegetipps:
Der Weihnachtsstern ist eine kräftige, blühende Zimmerpflanze, die aber empfindlich auf Kälte und wechselnde Temperaturbedingungen reagiert. Im Zimmer verlangt die Pflanze einen hellen, warmen Standort. Der Weihnachtsstern sollte regelmäßig gegossen werden, möglichst von unten und mit nicht zu kaltem Gießwasser. Zu nasses Substrat hat eher negative Folgen. Um die Attraktivität der Zimmerpflanze lange zu erhalten, sollte sie alle drei Wochen gedüngt werden.
wsternpage151

 

Entdecken Sie die Schönheit und Vielfalt der Symbolblume des Herbstes, der

Chrysantheme (altgriechisch = Goldblume oder -blüte).


Sie gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) wie auch die Margeriten und Astern.
Ursprünglich in Ostasien beheimatet hat die Chrysantheme längst Einzug in unseren Breiten gehalten.
Die Chrysantheme ist mehr als eine Allerheiligenblume!
Wir kennen und lieben sie als Schnittblume in Pompon- oder Ballenform, als Spinnen oder Spiegeleier.

Blumenstrauß mit ChrysanthemeBlumenstraußSpinnenchrysanthemeChrysantheme weiß, StraußStrauß mit ChrysanthemeBlumenstrauß

Doch hat sie viel mehr zu bieten: als Topfpflanze in den verschiedensten Farben, von grün, weiß, gelb über rosa und purpurfarben, sowie den warmen Herbsttönen orangebraun, kupfergelb, bronze und violett erfreuen sie kleinblütig, einfach oder gefüllt, groß oder sternblütig bis zu den klassischen Ballen, unser Auge.Chrysantheme KugelKugelchrysantheme

Nicht nur im Garten, auf der Terrasse oder auf Balkonen bezaubert diese wundervolle, mehrjährige und robuste Herbstblume. Auch auf einem hellen Platz im Zimmer fühlt sie sich im Herbst und Winter bei 12° bis 19° sehr wohl. Allerdings benötigen diese sonst eher anspruchslosen Blumen sehr viel Wasser – der Topfballen sollte immer feucht sein.
Bereichern Sie Ihren Wohnbereich mit dieser dankbaren Herbstblume!

Pflanze des Monats Oktober

Die Begonie, als blühende Variante oder als Blattbegonie, stammt ursprünglich aus den feuchten Urwäldern Asiens, Afrika und Amerika. Es gibt ungefähr 1.000 verschiedene Arten in der Familie der Begoniengewächse. Die Pflanze steht in der Blumensprache für „unsere Liebe wurde entdeckt”.

begonie151

Die Begonien-Kultur
1690 nannte Charles Plumier, ein französischer Botaniker und Mönch die Begonie nach seinem Gönner Michel Bégon (1638-1710). Er war Intendant von San Domingo, später Gouverneur von Haiti und ein Förderer der botanischen Wissenschaften.

Sortiment
Das Begonien-Sortiment ist sehr umfangreich. Die am häufigsten vorkommen Pflanzengruppe ist die Begonia Elatior Gruppe. Sie enthält einfache, halbgefüllte und gefüllte blühende Sorten. Andere Begonien-Sorten haben zum Beispiel besonders stark gefüllte Blüten, gewellte Blätter, kleinere Blüten und hängenden Wuchs.

Pflegetipp:
Begonien benötigen im Haus eine hellen Standort, im Garten einen mäßig sonnigen Platz. Der Topfballen sollte nie austrocknen, deshalb muss regelmäßig gegossen werden. Damit die Pflanze lange hält, sollte sie alle drei Wochen gedüngt werden. Es lohnt sich auch die verwelkten Blüten oder alten Blätter vorsichtig zu entfernen. Temperaturschwankungen und Durchzug sollten vermieden werden. Die Nähe von Äthylenquellen wie Gemüse und Obst führt zu Knospenfall.

 

Pflanze des Monats – September

Im September 2015 steht gleich eine ganze Pflanzengruppe als Zimmerpflanze des Monats im Mittelpunkt – die fleischfressenden Pflanzen.

Fleischfressende Pflanzen locken kleine Tiere – meist Insekten – an, fangen sie und verdauen sie ganz langsam. Jede Gattung hat eine ganz eigene Art und Weise, wie sie ihre lebendige Nahrung in die Falle lockt. Es gibt z.B. Pflanzen mit Becherfallen, zuschnappende Fallen, Klebefallen und Saugfallen. Insgesamt über 630 Arten von fleischfressenden Pflanzen.

Die Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) wächst in den Moorgebieten Nord- und Südcarolinas in den Vereinigten Staaten. Sarracenia ist eine Pflanzengruppe, die vor allem im Südosten der Vereinigten Staaten zu finden ist. Nepenthes stammt aus den heißen, feuchten Urwäldern im Fernen Osten um Borneo. Der Sonnentau kommt in vielen Teilen der Welt vor, auch in Europa.

Pflegetipps:
Es ist wichtig für die richtigen Bedingungen zu sorgen, damit fleischfressende Pflanzen gut wachsen können. Die Pflanzen schätzen einen feuchten Boden, haben eine Vorliebe für Regenwasser und benötigen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Es ist eine gute Idee, eine Schale mit Wasser unter die Pflanze zu stellen und dafür zu sorgen, dass diese nie leer wird. Außerdem ist ein heller Standort empfehlenswert. Durch Sonnenlicht entwickeln die fleischfressenden Pflanzen ihre attraktive Färbung.

Fleischfressende Pflanzen sollten nicht gedüngt werden, das vertragen sie nicht. Pflanzen aus der Gärtnerei kommen aus einer kontrollierten Umgebung, mit auf die Pflanze abgestimmten Nährstoffen im Boden. So kann die Pflanze gut nur mit Wasser leben (möglichst Regenwasser). Fleischfressende Pflanzen leben in der Natur auch auf nährstoffarmen Böden.fleisch152fleisch151fleisch153