Pflanze des Monats

Die Mythologie rund um die Narzisse:
Der Name der Narzisse, offiziell Narcissus, ist abgeleitet von Narkissos, einem bildschönen Jüngling aus der griechischen Mythologie. Er erwiderte die Gefühle der Nymphe Echo nicht und ging, statt mit ihr zu flirten, lieber jagen. Dafür strafte ihn Nemesis, die Göttin der Rache. Als Narkissos nach großer Anstrengung an einem klaren Bach niederkniete, sah er sein eigenes, wunderschönes Spiegelbild, das ihn so beeindruckte, dass er tagelang selbstverliebt ins Wasser auf sein Gegenüber starte. Letztendlich viel er vor lauter Erschöpfung vornüber und ertrank. An gleicher Stelle erblühte eine Blume, mit der gleichen Schönheit wie der des jungen Mannes, die auch ein wenig nach unten zu schauen scheint. Auch der Begriff des Narzissmus, der allzu großen Eigenliebe, basiert auf dieser Geschichte.

Herkunft:
Narzissen wachsen in der freien Natur auf Wiesen, in Wäldern und an felsigen Standorten. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet umfasst ganz Westeuropa, es handelt sich um eine häufig vorkommende Pflanze, die in unseren Breiten heimisch ist.

Pflegetipps:
Narzissen im Topf sind wunderschöne Frühlingsboten, die – wenn man die Pflanzen gut versorgt – lange Freude schenken können. Damit sie so lange wie möglich blüht, steht diese Pflanze im Haus am besten an einem kühlen Ort. Im Garten stellt sie kaum Ansprüche, sie kann im Schatten und in der Sonne stehen. Sogar bei winterlichen Bedingungen kann die Narzisse Balkon und Terrasse schmücken. Regelmäßig gießen und den Topfballen nicht austrocknen lassen. Es muss nicht gedüngt werden, die Zwiebel beinhalten ausreichend Nährstoffe für die Pflanzenentwicklung.

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Diese Pflanzen, die so unvergleichlich für Atmosphäre sorgen können, haben regelmäßig ihren großen Auftritt in Wohnzeitschriften und werden beim großen Publikum immer beliebter. Noch mehr Gründe also, den Pflanzen in diesem Monat zusätzliche Aufmerksamkeit zu schenken.

Zimmerbäume und ihre Geschichte
Produkte mit Stamm gibt es in vielen Größen und Formen. Von kurzen und dünnen bis hin zu dicken und langen und von eigenwillig geformten bis zu schlanken, geraden Stämmen. Die Pflanzen sind dekorative und luftreinigende kleine Bäume für das Wohnzimmer. Durch die sukkulenten Eigenschaften des Stammes können sie Wasser speichern, um wie in freier Natur Trockenphasen zu überstehen.

Pflegetipps
Je bunter die Pflanze, desto heller muss der Standort sein. Wenn ein Blatt mehr Blattgrün enthält, kommt die Pflanze auch mit weniger Licht zurecht. Blattpflanzen mögen kein direktes Sonnenlicht, dieses kann das Blatt verbrennen.
Je größer und dicker der Stamm, desto leichter ist die Pflanze zu pflegen. Der Stamm speichert Wasser, zu viel Feuchtigkeit kann sogar zu Stammfäule führen. Im Allgemeinen gilt: Regelmäßig mit Wasser in Zimmertemperatur gießen, dabei jedoch vermeiden, dass die Pflanze im Wasser steht. Im Frühjahr und Sommer verträgt die Pflanze auch eine Dusche, zum Beispiel in Form eines Regengusses – wenn man sie kurz nach draußen stellt. So etwas geschieht in der Natur schließlich auch.
Werden Blätter gelb oder hässlich, lässt man sie eintrocknen und entfernt sie anschließend. Wenn ein Zimmerbaum zu hoch geworden ist oder nicht mehr gut aussieht, kann er beschnitten werden, am besten in den lichtarmen Monaten. Wenn sie „liebevoll vernachlässigt” werden, kann es vorkommen, dass die Pflanzen manchmal auch blühen.

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Der botanische Name der Hyazinthe lautet Hyacinthus. Dieser Name ist abgeleitet vom griechischen Hyakinthos, einer Figur der Mythologie. Hyakinthos war ein schöner junger Mann, den Apollo liebte, der jedoch durch einen Unfall getötet wurde. Aus dem auf die Erde strömenden Blut entstand eine Blume, die den Namen des Getöteten erhielt. Das griechische Wort wurde ins Lateinische übertragen und so kam es zu dem heutigen Namen der Blume: Hyacinthus.

Die Hyazinthen-Kultur
Wenn man an die Niederlande denkt, denkt man vielleicht zunächst an Tulpen, doch mit 46 Millionen Pflanzen pro Jahr ist die Hyazinthe eine der wichtigsten in den Niederlanden kultivierten Zwiebelpflanzen.

Die Hyazinthe ist ein Symbol für den Frieden und stammt ursprünglich aus Westasien. Um das Jahr 1560 wurde die Pflanze in Österreich in Kultur genommen. Im 17. und 18. Jahrhundert war die Hyazinthe nur bei gutbetuchten Blumenliebhabern zu finden, glücklicherweise ist die Pflanze inzwischen für jeden erhältlich.

Pflegetipps:
Die Topfhyazinthe ist eine herrlich duftende Pflanze, die lange für Freude sorgen kann. Für eine lange Blühdauer muss die Pflanze im Haus an einem möglichst kühlen Ort stehen. Im Garten stellt sie kaum Ansprüche, sie kann im Schatten oder in der Sonne stehen. Der Topfballen sollte nicht austrocknen, daher empfiehlt es sich regelmäßig zu gießen. Wenn die Hyazinthe kühl steht (zum Beispiel in einer Schale an der Haustür), bleibt sie schön kompakt und stabil. Im Haus nur wenig gießen, dann bleibt sie auch dort schön kompakt – und das Risiko, dass der Blütenstand abknickt ist minimal.hyazintepage

Pflanze des Monats – November

Geschichten rund um den Weihnachtsstern
Die Symbolik des Weihnachtssterns lässt sich auf die Weihnachtsgeschichte zurückführen. Der Stern von Bethlehem zeigte den Ort an, wo das Kind zur Welt gekommen war und nach dem die Heiligen Drei Könige suchten. Die Form der Blütenstände des Weihnachtssterns ähnelt Sternen. Zusammen mit Kerzenlicht, dem grünen Weihnachtsbaum und der roten und weißen Farbe dieser Zimmerpflanze ist die Symbolik rund um Weihnachten komplett.

Die Weihnachtsstern-Kultur
Der Weihnachtsstern stammt aus den feuchten, subtropischen Berggegenden Zentralamerikas. Das Sortiment wurde in den letzten Jahren deutlich erweitert. Es werden sogar im Sommer Poinsettien als Gartenpflanze angeboten. Dafür ist die Euphorbia Princettia-Serie besonders geeignet. Beim Weihnachtsstern E. pulcherrima sind die Hochblätter besonders attraktiv und aus diesem Grund ist diese Zimmer-pflanze speziell in der Weihnachtszeit so beliebt. Es gibt eine große Vielfalt bei den Farbtönen, Formen und Größen. Die Hauptfarben sind Rot und Weiß, aber es gibt auch viele neue Farbtöne wie Lila, Lachs, Crème und zweifarbigen Sorten, die immer beliebter werden.

Pflegetipps:
Der Weihnachtsstern ist eine kräftige, blühende Zimmerpflanze, die aber empfindlich auf Kälte und wechselnde Temperaturbedingungen reagiert. Im Zimmer verlangt die Pflanze einen hellen, warmen Standort. Der Weihnachtsstern sollte regelmäßig gegossen werden, möglichst von unten und mit nicht zu kaltem Gießwasser. Zu nasses Substrat hat eher negative Folgen. Um die Attraktivität der Zimmerpflanze lange zu erhalten, sollte sie alle drei Wochen gedüngt werden.
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Entdecken Sie die Schönheit und Vielfalt der Symbolblume des Herbstes, der

Chrysantheme (altgriechisch = Goldblume oder -blüte).


Sie gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) wie auch die Margeriten und Astern.
Ursprünglich in Ostasien beheimatet hat die Chrysantheme längst Einzug in unseren Breiten gehalten.
Die Chrysantheme ist mehr als eine Allerheiligenblume!
Wir kennen und lieben sie als Schnittblume in Pompon- oder Ballenform, als Spinnen oder Spiegeleier.

Blumenstrauß mit ChrysanthemeBlumenstraußSpinnenchrysanthemeChrysantheme weiß, StraußStrauß mit ChrysanthemeBlumenstrauß

Doch hat sie viel mehr zu bieten: als Topfpflanze in den verschiedensten Farben, von grün, weiß, gelb über rosa und purpurfarben, sowie den warmen Herbsttönen orangebraun, kupfergelb, bronze und violett erfreuen sie kleinblütig, einfach oder gefüllt, groß oder sternblütig bis zu den klassischen Ballen, unser Auge.Chrysantheme KugelKugelchrysantheme

Nicht nur im Garten, auf der Terrasse oder auf Balkonen bezaubert diese wundervolle, mehrjährige und robuste Herbstblume. Auch auf einem hellen Platz im Zimmer fühlt sie sich im Herbst und Winter bei 12° bis 19° sehr wohl. Allerdings benötigen diese sonst eher anspruchslosen Blumen sehr viel Wasser – der Topfballen sollte immer feucht sein.
Bereichern Sie Ihren Wohnbereich mit dieser dankbaren Herbstblume!