Pflanze des Monats

Chrysantheme


chrys18Die Geschichte der Chrysantheme
Die Chrysantheme ist überall als Schnittblume bekannt, aber sie ist auch eine großartige Zimmerpflanze: buschiger Aufbau, schönes grünes Laub und großartige Blüten in verschiedenen Farben und Formen. Sie ist außerdem eine leicht zu pflegende Pflanze, die auch höhere Temperaturen strahlend übersteht. In der freien Natur blühen Chrysanthemen im Spätsommer und Herbst. Gärtner simulieren im Gewächshaus die kürzeren Tage, so dass die Chrysanthemen Knospen bilden und damit auch schon früher im Jahr erhältlich sind. Die frischen, fröhlichen Blütenfarben sorgen für ein sommerliches Erscheinungsbild, mit der die Pflanze im Haus und auch auf dem Gartentisch eine gute Figur macht.

Herkunft
Bereits im 15. Jahrhundert vor Christus wurde die Chrysantheme in China als blühendes Kraut kultiviert. Dort galt sie als erhabene Pflanze mit besonderen Kräften. Sie war so außergewöhnlich, dass nur die Adeligen die Erlaubnis hatten, diese Blume in ihren Gärten anzupflanzen. Im 8. Jahrhundert wurde die Chrysantheme nach Japan eingeführt, wo die Blume durch den Kaiser zum Nationalsymbol des Landes erklärt wurde. Die meisten Topfchrysanthemen, die jetzt in großer Anzahl erhältlich sind, gehören zur Chrysanthemum Indicum Grp., die aus Indonesien stammt.

Pflegetipps
Die Topfchrysantheme blüht an einem hellen Standort reich und lang anhaltend.
Lassen Sie den Topfballen nicht austrockenen, und geben Sie der Pflanze alle zwei Wochen etwas Dünger.
Verwelkte Blüten entfernen, damit die Pflanze schön frisch aussieht und neue Knospen aufblühen können.
Bei schönen Wetter ist die Topfchrysantheme auch ein echter Gewinn für Ihren Gartentisch.

Gemüsepflanzen

gemuese18pNaschpflanzen und Gemüsegärten sind ungeheuer beliebt und Gemüsepflanzen sehen häufig auch hübsch aus, so dass man gleich in den Genuss von zwei Vorteilen kommt. Auf der einen Seite gehen sie auf die wachsende Bedeutung von gesunder, nachhaltiger und pflanzlichen Nahrung ein, auf der anderen Seite sorgen Gemüsepflanzen für eine dekorative Ecke mit grünen Pflanzen, die mit Früchten besetzt sind, sich gut kultivieren lassen und mit denen man lecker kochen kann. Der Mai ist ein guter Monat, um Gemüse in Kästen, Töpfen oder direkt in den Garten zu pflanzen.

Herkunft
Paprika und Chili sind so eng miteinander verwandt, dass sie sogar denselben Namen tragen: Capsicum annuum. Die Paprika stammt ursprünglich aus Südamerika, die Chilipflanze wächst in Indien und Südostasien.
Die Tomate (Solanum lycopersicum) gehört zur großen Familie der Nachtschattengewächse, zu der auch die Kartoffel gehört. Tomaten sind heimisch in Mittelamerika, bereits die Vorfahren der Maya und Inka haben sie angebaut.
Die Gurke (Cucumus sativus) stammt aus Indien, wo sie bereit seit 3000 Jahren zur Fruchternte angebaut wird. Die Pflanzen sind über das Mittelmeer mit den Römern nach Westeuropa gekommen.

Pflegetipps
Eine Gemüsepflanze kann nach der Anschaffung am besten direkt in den Garten oder einen größeren Topf oder Kasten gepflanzt werden, damit sie genügend Platz zum Wachsen und optimale Bedingungen hat, um Früchte zu produzieren.
Gemüsepflanzen stehen am liebsten sonnig und vor Wind und Wetter geschützt.
Stäbe, Gestelle oder Maschendraht helfen den Gemüse-Kletterpflanzen nach oben zu wachsen.
Indem man Seitentriebe (Geiztriebe) regelmäßig entfernt, kann die Pflanze ihre Energie vor allem in den bestehenden Trieb und den Fruchtansatz investieren.
Für alle Gemüsepflanzen gilt, dass sie viel Wasser benötigen: der Topfballen darf nicht austrocknen, aber sie sollten auch nicht längere Zeit mit den Wurzeln im Wasser stehen.
Die Pflanzen wachsen schnell und verbrauchen viel Energie, so dass alle zwei Wochen die Gabe von Dünger notwendig ist, damit sie bei Kräften bleiben.

Zimmerpflanze des Monats April


Die Geschichte der Hortensie
Beim leichten süßen Duft der Hortensie denkt wohl jeder an lange, helle Tage im Frühling. Die Hortensie ist mit ihren großen runden Blütenschirmen voller sternförmiger Blüten eine äußerst beliebte Zimmerpflanze, die in wunderschönen Farben großzügig und langanhaltend blüht. Dekorativ und fröhlich bietet sie mit ihrem grünen Laub ein reiches Erscheinungsbild und gibt uns sozusagen ein Vorschuss auf den Sommer. So ist die Zimmer-Hortensie ein Vorgeschmack auf die Zeit in dem die Hortensien im Garten blühen. Wenn es nicht mehr friert, kann die Hortensie auch auf die Terrasse oder in den Garten gebracht werden, für eine zweite Karriere als Gartenpflanze.

Herkunft
Die Pflanze wächst in freier Natur und Süd- und Ostasien sowie in Nord- und Südamerika. Einige Arten haben sich zu großen Bäumen entwickelt, andere bleiben kleine kompakte Sträucher. In Europa werden Hortensien traditionell in Bauerngärten gepflanzt, dort stehen sie häufig in langen Reihen am Wasser. Der botanische Name Hydrangea ist ein Hinweis auf die wichtigste Eigenschaft der Hortensie: Sie benötigt regelmäßig Wasser (Hydra).

hortensie18Sortimentsauswahl
Als Zimmerpflanze ist die Hortensie in Weiß, Grün, Blau, Lila, Violett und in verschiedenen Rosatönen erhältlich. Etwas Besonderes sind die Sorten, die sich während der Blüte wie Zauberkugeln verfärben. Es gibt Hortensien als Stämmchen, in Blumenampeln, in Pyramidenform oder als Pflanzen mit 15 oder mehr Blütenschirmen. Die etwas kleineren Topfgrößen sind als Zimmerpflanze besonders beliebt. Und es werden auch Minis mit etwa drei Blütenständen angeboten, die sich ausgezeichnet für kleine Standorte im Haus eigenen.

Pflegetipps
Die Hortensie verträgt keine Trockenheit. Verhindern Sie, dass die Pflanze schlappt, indem Sie dafür sorgen, dass die Pflanze einen leicht feuchten Topfballen hat.
Die Pflanze steht am liebsten hell, aber nicht in greller Sonne oder in der Nähe einer Wärmequelle. Ein zu warmer Standort kann sich negativ auf die Blüte auswirken.
Da Wachstum und Blüte die Hortensie viel Energie kostet, wird empfohlen, die Pflanze alle zwei Wochen zu düngen.

Zimmerpflanzen des Monats März

fruehling18pNichts sorgt so schnell für Frühlingsstimmung im Haus wie Frühlingszwiebelblumen im Topf. Sie sind bequem, die Blüte ist nahezu garantiert und sie strahlen dank ihrer austreibenden Zwiebeln unglaubliche Energie aus. Dies ist den Gärtnern zu verdanken, die die Zwiebeln bereits einer kalten und einer warmen Periode ausgesetzt haben, um die Blumenzwiebel zu aktivieren und die Blütenentwicklung anzutreiben. So liefern die Frühlingsboten bereits Blüten, wenn es dafür eigentlich noch zu früh ist.

Herkunft
Die Herkunft der Frühlingsboten ist vielfältig. Tulpen stammen ursprünglich aus der Türkei, Hyazinthen kommen aus den Regionen östlich des Mittelmeeres (Libanon, Syrien, Iran, Irak). Narzissen haben sich von Südwesteuropa über den ganzen Kontinent verbreitet.

Pflegetipps
Je kühler die Frühlingsboten im Haus stehen, desto länger werden sie blühen.
Regelmäßiges Gießen hilft der Zwiebel zur Blüte zu kommen, bei zu viel Wasser beginnt die Zwiebel zu faulen.
Düngen ist nicht notwendig, die Nährstoffe befinden sich bereits in der Zwiebel.

Zimmerpflanze des Monats Februar

winterblueher

Winterblüher sind ideale Pflanzen, um sich den Frühling schon dann ins Haus zu holen, wenn draußen noch alles grau und kahl ist. Farbenfrohe Primeln (Primula obconia), fröhliche Cinerarien (Senecio cruentus) und weißer Jasmin (Jasminium) sorgen in vielen Formen und Größen für Duft und Farbe im Haus. Sie sind einfach zu pflegen und wurden so kultiviert, dass sie auch draußen stehen können, sobald die Temperatur über 10°C ansteigt.

Herkunft
Wilde Primeln stammen häufig aus den Bergregionen der Nordhalbkugel, und es wachsen rund 14 Arten in den europäischen Alpen. Die Cinerarie hat sich von Australien und Neuseeland aus verbreitet und kommt häufig auf den Kanarischen Inseln vor. Der Jasmin ist eine (sub)tropische Kletterpflanze, die aus den gemäßigten Regionen Asiens stammt, aber mit ausreichend Feuchtigkeit und Wärme auch in einem gewöhnlichen Raumklima gut gedeiht.

Pflegetipps:
Winterblüher stehen gerne hell und kühl, vor direkter Sonneneinstrahlung sollten sie geschützt werden.
Der Topfballen darf leicht feucht sein, Wasserstress ist möglichst zu vermeiden.
Wird alle zwei Wochen gedüngt, hilft dies den Winterblühern ihre Wuchs- und Blühkraft zu erhalten.
Verwelkte Blüten können einfach abgepflückt werden.