Pflanze des Monats

Kolbenfaden oder Aglaonema, ist eine überraschende, dekorative Zimmerpflanze. Der Name ist von den griechischen Worten „aglos“, was glänzend bedeutet, und „nema“, also Faden abgeleitet. Er ist ein Hinweis auf die schön gezeichneten Blätter. Eines der stärksten Verkaufsargumente für diese Blattschönheiten ist, dass sie sehr einfach im Umgang sind und recht robust. Das macht den Kolbenfaden zu einer idealen Pflanze für Menschen, die keinen grünen Daumen haben, aber doch eine Blattpflanze möchten, die aussieht, als wäre sie eine Mitbewohnerin für Fortgeschrittene. Die Pflanzen haben starke luftreinigende Eigenschaften, die einen positiven Einfluss auf das Klima im direkten Lebensumfeld haben.

Kolbenfaden ist heimisch in Südostasien, wo die Pflanze in Thailand, Sri Lanka, Indonesien und auf den Philippinen vorkommt. Die Pflanze wächst im Unterholz tropischer Regenwälder bei hoher Luftfeuchtigkeit, hohen Temperaturen und gefiltertem Sonnenlicht. Sie gehört zur Familie der Araceae (Aronstabgewächse), typisch sind die Ähre (Spadix) und das Blütenhochblatt, die den Blütenstand bilden. Dieser eher unscheinbare Blütenstand ist bei Kolbenfaden aber meist nicht ausschlaggebend für den Kauf, sondern das dekorative Blatt. In dieser Pflanzenfamilie gibt es noch mehr bekannte Blattpflanzen wie Dieffenbachia, Alocasia, Caladium, Monstera, Philodendron und Epipremnum. Aber auch blühende Pflanzen wie Anthurium, Spathiphyllum und Zantedeschia gehören zu dieser Familie. Sie haben gemeinsam, dass sie bereits seit Langem als Zimmerpflanzen kultiviert werden und die Produzenten viel Erfahrung und Wissen über die Kultur von Kolbenfaden und ihren Verwandten gesammelt haben.

kolbenfadenpagePflegetipps
Kolbenfaden ist ein „Easy care”-Produkt, das leicht zu pflegen ist. Die Pflanze benötigt einen hellen Standort, aber keine grelle Sonne, damit keine Blattverbrennungen auftreten.
Eine Zimmertemperatur von 18-22°C ist optimal, die Pflanze sollte nicht zu kalt stehen.
Gießen Sie die Pflanze regelmäßig mit zimmerwarmem Wasser. Der Topfballen darf nicht austrocknen.
Es tut der Kolbenfaden gut, wenn die Blätter regelmäßig mit lauwarmem Wasser besprüht werden. Damit werden Klimabedingungen wie im Herkunftsgebiet – dem tropischen Regenwald – nachempfunden. Wenn es nicht zu kalt ist, kann man die Pflanzen für eine Regendusche auch nach draußen stellen.
Damit die Pflanze lange gut aussieht, sollte alle 3-4 Wochen gedüngt werden. Kolbenfaden dient nur zu Dekorationszwecken und ist nicht zum Verzehr geeignet.

Hängende Zimmerpflanzen

Überraschend und doch zurückhaltend sorgen grüne, blühende Hängepflanzen für besondere Effekte auf einer Höhe, in der man eigentlich kein Grün oder Blüten erwartet. Darum stehen sie im September im Rampenlicht.

haengerpage

Die Geschichte Hängende Zimmerpflanzen
Der Blickfang blühender Hängepflanzen sind natürlich die Blüten, die diese Zimmerpflanzen geheimnisvoll erscheinen lassen und die bei jeder Art charakteristisch sind. Das macht sie zu originellen Elementen, um sie als lebenden Blütenvorhang zu verwenden oder als blühenden Raumteiler. Die extravagante, überraschende Ausstrahlung dieses Sortimentes passt gut zu jenen, die ungewöhnliche Formen lieben und auf der Suche nach innovativem, modernem Grün sind.

Pflegetipps
Grüne, blühende Hängepflanzen mit dicken, fleischigen Blättern haben je nach Verhältnis von Topf- und Pflanze und dank ihrer sukkulenten Eigenschaften recht wenig Wasserbedarf. Andere Arten brauchen – etwa alle zwei Tage – ein bisschen Wasser, da deren Blätter dünner und fragiler sind.
Die meisten blühenden Hängepflanzen benötigen einen warmen, hellen Standort, aber sollten möglichst nicht in der grellen Sonne hängen. Faustregel: Je mehr Blüten an der Pflanze sind und je heller/bunter das Laub, desto größer ist der Lichtbedarf.
Gießen Sie die Pflanzen regelmäßig mit zimmerwarmem Wasser. Der Topfballen darf nicht austrocken, die Pflanzen sollten aber auch kein Fußbad bekommen. Hängepflanzen mit Blättern sollten regelmäßig mit lauwarmem Wasser besprüht werden, die Blüten dabei nicht besprühen.
Damit sich die Pflanze lange hält, sollte 1 x alle 2 bis 4 Wochen gedüngt werden. Verwelkte Blüten und alte Blätter entfernen und die Ranken zurückschneiden, wenn sie zu lang geworden sind. Blühende Hängepflanzen eignen sich nur zur Dekoration und nicht zum Verzehr.

Kakteen

Spannend, originell, praktisch „wartungsfrei” und darüber hinaus der Typ Zimmerpflanze, der uns solange begleitet, dass wir ihn fast wie eine Art Haustier behandeln.

Die Geschichte des Kaktus
Ob es nun die angesagten geometrischen Formen sind oder ihre Unnahbarkeit – Kakteen sind spannende Zimmerpflanzen, die dem Interieur eine besondere Ausstrahlung verleihen und oft über Generationen mit ihren Besitzern zusammenleben. Das Comeback dieses Klassikers hat vor allem mit der Tatsache zu tun, dass der Kaktus eine sehr unkomplizierte Zimmerpflanze ist, die mit ihrer originellen Ausstrahlung so gut zu Menschen passt, die ein außergewöhnliches Design lieben.

Die Produktion von Kakteen
Die stacheligen Erscheinungen, die wir Kakteen (botanischer Familienname: Cactaceae) nennen, kommen ausschließlich in einem großen Gebiet in Nord- und Südamerika vor, insbesondere in Mexiko sind sie weit verbreitet. Die Pflanzen wachsen vor allem in trockenen Wüstengebieten, wo sie sich meisterlich an die extrem trockenen Bedingungen angepasst. Der Name Kaktus ist vom griechischen Wort „kaktos” abgeleitet, das „stachelige Pflanze” bedeutet. Genau wie viele andere Fettpflanzen, haben Kakteen sukkulente Eigenschaften, also die Fähigkeit Feuchtigkeit in ihren dicken, fleischigen Stämmen und Stielen zu speichern. Diese Reservoirs dienen dazu, trockene Phasen zu überbrücken.

Pflegetipps
Damit die Pflanzen jedes Jahr wieder gut blühen, ist es am besten, im Sommer etwas mehr zu gießen und im Winter weniger. Die richtige Menge richtet sich nach Art und Größe der Pflanze. Zu viel Wasser ist nie gut, es ist besser die Erde austrocknen zu lassen, bevor man erneut gießt.
Im Sommer kann ein Kaktus warm und sonnig stehen, sogar draußen auf der Terrasse oder dem Balkon. Im Winter sollte der Standort kühler und heller sein. Diese Ruhephase im Winter hilft dem Kaktus im Frühjahr Blüten zu bilden.

Im Juli ist die elegante Topfrose Zimmerpflanze des Monats. Sommerlich, romantisch und ein tolles „Davon nehme ich auch noch eine mit”-Produkt.

Die Geschichte hinter der Topfrose
Rosa lautet der alte botanische Name für die Rose. Die Topfrose gehört zur Familie der Rosengewächse und steht unangefochten für Liebe, Leidenschaft, Einheit und Freundschaft. Die erste Assoziation in Bezug auf Rosen geht eher in Richtung der Schnittblume, aber Topfrosen haben die gleiche romantische Stimmung und Emotionalität zu bieten. Rosen kamen ursprünglich auf der Nordhalbkugel vor, insbesondere in China und Europa. Der Name Rose ist vom keltischen Wort „rhodd“ abgeleitet, das „rot” bedeutet. Ursprünglich hatten viele Rosengewächse eine rote Blütenfarbe. So ist letztendlich auch die Topfrose – als perfekte Miniatur eines großen Rosenstrauches – entstanden, mit Blütenfarben wie Rosa, Orange, Gelb und Weiß.

Pflegetipps
Die Topfrose kann mit der richtigen Pflege lange und reich blühen. Die Pflanze steht im Haus und auch draußen gerne hell und mag es überhaupt nicht, wenn sie austrocknet: Der Topfballen sollte immer etwas feucht sein.
Damit die Pflanze lang und anhaltend blüht, sollte alle drei Wochen ein Pflanzen- oder ein spezieller Rosendünger gegeben werden. Verwelkte Blüten vorsichtig entfernen und aufpassen, dass dabei die neuen Knospen nicht beschädigt werden.
Wenn die Pflanze im Haus verblüht ist, kann die Topfrose auf ungefähr fünf Zentimeter oberhalb der Topferde zurückgeschnitten und im Garten ausgepflanzt oder in einen Topf auf den Balkon oder die Terrasse gestellt oder gepflanzt werden. Nach etwa zwei Monaten blüht die Topfrose dann erneut mit reicher Blüte – als Gartenrose.
topfrosepage

Zamioculcas zamiifolia gehört zur Familie der Araceae, der Aronstabgewächse. Es handelt sich um eine Staude mit gefiederten Blättern, die 40 bis 60 cm lang werden. Die Blätter an den kräftigen Stielen sind glatt, glänzend und dunkelgrün. Die Pflanze kann auch Blüten entwickeln, das macht sie als Zimmerpflanze allerdings selten, eigentlich nur, wenn sie sehr stark vernachlässigt wird. Die aronstabähnlichen Blüten wachsen aus der Basis der Pflanze.

Die Kultur von Zamioculcas
Die natürliche Umgebung von Zamioculcas besteht aus felsigen Böden in Ebenen und zu Füßen des Hochlandes von Ostafrika. Zamioculcas kommt in Ländern wie Kenia, Simbabwe, Tansania, Malawi und Sansibar vor.

Pflegetipps
Zamioculcas ist ein „Easy care“-Produkt und kann einiges vertragen. Was den Standort betrifft, gedeiht sie sowohl an hellen Plätzen als auch im Schatten. Eine Zimmertemperatur von 18-22°C ist optimal, die Pflanze sollte nicht zu kalt stehen, andererseits reagiert sie nicht besonders empfindlich. Das Einzige, was Zamioculcas überhaupt nicht verträgt, ist ein Fußbad mit stehender Nässe. Der Topfballen darf zwischen dem Gießen ruhig etwas austrocken, die Pflanze verfügt über ausgeprägte sukkulente Eigenschaften in Blatt und Wurzel, um trockene Phasen zu überbrücken. Einmal im Monat etwas düngen und die Blätter regelmäßig mit laufwarmem Wasser absprühen. Eventuell können ältere Blätter entfernt werden, bei ausreichend Licht werden sich neue Fiederblätter bilden. Im Sommer, wenn die Temperatur nicht mehr unter 12 °C sinkt, kann die Pflanze auch im Garten oder auf der Terrasse stehen. Vor zu greller Sonne sollte sie jedoch geschützt werden.

zamiopage