Pflanze des Monats

Im Juli ist die elegante Topfrose Zimmerpflanze des Monats. Sommerlich, romantisch und ein tolles „Davon nehme ich auch noch eine mit”-Produkt.

Die Geschichte hinter der Topfrose
Rosa lautet der alte botanische Name für die Rose. Die Topfrose gehört zur Familie der Rosengewächse und steht unangefochten für Liebe, Leidenschaft, Einheit und Freundschaft. Die erste Assoziation in Bezug auf Rosen geht eher in Richtung der Schnittblume, aber Topfrosen haben die gleiche romantische Stimmung und Emotionalität zu bieten. Rosen kamen ursprünglich auf der Nordhalbkugel vor, insbesondere in China und Europa. Der Name Rose ist vom keltischen Wort „rhodd“ abgeleitet, das „rot” bedeutet. Ursprünglich hatten viele Rosengewächse eine rote Blütenfarbe. So ist letztendlich auch die Topfrose – als perfekte Miniatur eines großen Rosenstrauches – entstanden, mit Blütenfarben wie Rosa, Orange, Gelb und Weiß.

Pflegetipps
Die Topfrose kann mit der richtigen Pflege lange und reich blühen. Die Pflanze steht im Haus und auch draußen gerne hell und mag es überhaupt nicht, wenn sie austrocknet: Der Topfballen sollte immer etwas feucht sein.
Damit die Pflanze lang und anhaltend blüht, sollte alle drei Wochen ein Pflanzen- oder ein spezieller Rosendünger gegeben werden. Verwelkte Blüten vorsichtig entfernen und aufpassen, dass dabei die neuen Knospen nicht beschädigt werden.
Wenn die Pflanze im Haus verblüht ist, kann die Topfrose auf ungefähr fünf Zentimeter oberhalb der Topferde zurückgeschnitten und im Garten ausgepflanzt oder in einen Topf auf den Balkon oder die Terrasse gestellt oder gepflanzt werden. Nach etwa zwei Monaten blüht die Topfrose dann erneut mit reicher Blüte – als Gartenrose.
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Zamioculcas zamiifolia gehört zur Familie der Araceae, der Aronstabgewächse. Es handelt sich um eine Staude mit gefiederten Blättern, die 40 bis 60 cm lang werden. Die Blätter an den kräftigen Stielen sind glatt, glänzend und dunkelgrün. Die Pflanze kann auch Blüten entwickeln, das macht sie als Zimmerpflanze allerdings selten, eigentlich nur, wenn sie sehr stark vernachlässigt wird. Die aronstabähnlichen Blüten wachsen aus der Basis der Pflanze.

Die Kultur von Zamioculcas
Die natürliche Umgebung von Zamioculcas besteht aus felsigen Böden in Ebenen und zu Füßen des Hochlandes von Ostafrika. Zamioculcas kommt in Ländern wie Kenia, Simbabwe, Tansania, Malawi und Sansibar vor.

Pflegetipps
Zamioculcas ist ein „Easy care“-Produkt und kann einiges vertragen. Was den Standort betrifft, gedeiht sie sowohl an hellen Plätzen als auch im Schatten. Eine Zimmertemperatur von 18-22°C ist optimal, die Pflanze sollte nicht zu kalt stehen, andererseits reagiert sie nicht besonders empfindlich. Das Einzige, was Zamioculcas überhaupt nicht verträgt, ist ein Fußbad mit stehender Nässe. Der Topfballen darf zwischen dem Gießen ruhig etwas austrocken, die Pflanze verfügt über ausgeprägte sukkulente Eigenschaften in Blatt und Wurzel, um trockene Phasen zu überbrücken. Einmal im Monat etwas düngen und die Blätter regelmäßig mit laufwarmem Wasser absprühen. Eventuell können ältere Blätter entfernt werden, bei ausreichend Licht werden sich neue Fiederblätter bilden. Im Sommer, wenn die Temperatur nicht mehr unter 12 °C sinkt, kann die Pflanze auch im Garten oder auf der Terrasse stehen. Vor zu greller Sonne sollte sie jedoch geschützt werden.

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Anigozanthos, Gloriosa und Medinilla sind als Tropenschönheiten die Zimmerpflanzen des Monats.

Die Geschichte hinter den Tropenschönheiten
Medinilla ist heimisch in den Bergregionen der Philippinen, weltweit gibt es mehr als 400 Arten, vor allem in Südostasien. Medinilla wächst als Epiphyt auf Bäumen, das bedeutet, dass die Pflanze ihrem Wirt keine Nährstoffe entzieht.
Anigozanthos wächst in freier Natur im Südwesten Australiens. In dieser rauen, trockenen Umgebung gedeiht die Kängurupfote, wie die Pflanze auch genannt wird, mit ihren Blüten, die wie die Pfoten des bekannten Beuteltiers aussehen. Der Name Anigozanthos setzt sich aus den griechischen Worten Anises = ungleich und Anthos = Blüte zusammen.
Gloriosa ist heimisch in Indien und im zentralen bis zum südlichen Teil Afrikas, wo sie als Kletterpflanze wächst. Heute kommt die Pflanze im gesamten Tropengürtel vor. Die unterirdischen, knollenförmigen Wurzelstöcke sind länglich und haben Augen, aus denen Ausläufer wachsen. „Gloriosus“ bedeutet ruhmreich und das strahlt diese prächtige, auffallende Pflanze in alle Richtungen aus.

Pflegetipps:
Medinilla benötigt einen hellen Standort, in den Wintermonaten kann die Pflanze sogar direktes Sonnenlicht vertragen. Die Pflanze mäßig gießen, der Boden darf zwischen dem Gießen ruhig ein wenig eintrocknen. Die ideale Temperatur liegt zwischen 17 und 25°C.
Anigozanthos liebt einen warmen, sonnigen nicht allzu nassen Standort im Zimmer oder draußen. Durch ihre Herkunft, wo gut durchlässige Böden vorherrschen, verträgt die Zimmerpflanze keinen nassen Topfballen. Darum nur sehr mäßig gießen und die Temperatur um die 20°C halten.
Gloriosa kann drinnen und draußen gehalten werden. Die Temperaturen sollten dann allerdings über 18°C liegen. Ein geschützter und heller Standort ist wichtig. Mit regelmäßigem Gießen, dem Vermeiden von Staunässe und wöchentlicher Düngung wird Gloriosa bis in den Herbst überschwänglich blühen.

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Der Zwergpfeffer
Äußerst dekorativ, mit einer tollen Wirkung – als auffällige Solistin oder glänzend in der Gesellschaft anderer Zwergpfefferarten.

zwergpfefferpageDie Geschichte des Zwergpfeffers
Der Zwergpfeffer ist eine Gattung, die zu der Familie der Pfeffergewächse zählt. Sie ist eine Verwandte des Pfeffers, daher ihr Name „dem Pfeffer gleichend”. Es handelt sich um eine große Pflanzenfamilie mit mehr als 1500 Arten, von denen die meisten aus den tropischen Regenwäldern Zentral- und Südamerikas stammen. Oft sind es krautige Pflanzen, Sträucher oder Kletterpflanzen mit nicht besonders spektakulären Blüten. Diese haben meist die Form einer Ähre und sehen aus wie ein kleines Pflänzchen. Bei Zwergpfeffer geht es vor allem um die dekorativen Blattformen, -farben und -zeichnungen. Die Pflanzen haben teils sukkulente Eigenschaften, das bedeutet, sie können in ihren fleischigen Stielen oder Blättern Wasser speichern, um in Zeiten mit Wassermangel darauf zugreifen zu können.

Auswahl Zwergpfeffer-Sortiment
Das Zwergpfeffer-Sortiment ist sehr umfangreich und vielfältig. Es gibt reichlich Auswahl bei Blattfarben und -formen. Die am häufigsten vorkommende Art ist Peperomia obtusifolia, mit stumpfen, runden, fleischigen Blättern. Es gibt verschiedenen Sorten in grün und mit bunten Farben wie 'Green’ oder 'Green Gold’. Andere Arten und Sorten sind: P. rotundifolia mit runden, grünen Blättern, P. clusiifolia mit dickfleischigen, runden Blättern und P. caperata mit leicht gerippten Blättern.

Pflegetipps
Zwergpfeffer benötigen wenig Pflege. Der Standort sollte möglichst hell sein aber nicht in der vollen Sonne. Auch hier gilt die Regel: „Je bunter das Laub, desto heller muss die Pflanze stehen”. Im Frühjahr und Sommer kann der Zwergpfeffer sowohl im Haus als auch draußen stehen, wenn die Temperaturen nicht mehr unter 12 - 15°C sinken. Große Temperaturschwankungen und Zugluft sind zu vermeiden. Durch das fleischige Blatt benötigen die Pflanzen nicht viel Wasser, einmal wöchentlich gießen reicht aus. Es sollte sich keine stehende Nässe im Wurzelbereich bilden. Damit die Pflanzen lange schön bleiben, ist es empfehlenswert, alle 4 Wochen zu düngen.

weisspageGardenia, Jasminum (Jasmin) und Stephanotis blühen alle mit weißen, spektakulären Blüten und haben jede für sich einen typischen, unwiderstehlichen Duft. Die weiße Blütenfärbung dieses besonderen Trios steht für Reinheit, Klarheit, Einfachheit, Unschuld, Wahrheit, Vollkommenheit, Gelassenheit und natürliche Liebe.

Herkunft von Jasmin, Gardenie und Stephanotis
Die Gardenie wächst in Asien, unter anderem in Südchina, Indien und Japan. Die weiße Gardenie ist das Symbol der geheimen Liebe und ein Kompliment für die Schönheit eines Menschen. Der Jasmin stammt ursprünglich aus dem Himalaya-Gebirge und den gemäßigten Regionen Chinas. In vielen Kulturen gilt Jasmin als Nationalblume und hat eine Reihe regional verbreiteter Namen wie „Jungfrau von Orléans“ oder „Schöne aus Indien“.
Die Stephanotis stammt ursprünglich aus Madagaskar. Mit ihren grünen, glänzenden Blättern und den duftenden wachsähnlichen, rein weißen, röhrenförmigen Blüten ist diese kletternde und schlingende Pflanze der Klassiker im Sortiment.

Pflegetipps
Jasmin, Gardenie und Stephanotis mögen es gern hell, aber keine grelle Sonne. Gardenie und Jasmin können während der frostfreien Monate auch im Garten oder auf der Terrasse stehen. Den Topfballen nicht austrocknen lassen, aber auch stehende Nässe vermeiden. Während der Blühphase die verwelkten Blüten regelmäßig entfernen, alle zwei Wochen die Pflanzen düngen, das sorgt für eine reiche und lang anhaltende Blüte. Sind die Pflanzen verblüht, können sie in der nächsten Saison ganz einfach wieder zur Blüte gebracht werden. Gönnen Sie Gardenia und Stephanotis eine kühle Ruhephase (12°C) in den lichtarmen Monaten, in der weniger gegossen und nicht gedüngt wird. Im Frühjahr werden sich dann wieder neue Knospen entwickeln, wenn die Tageslänge wieder mehr als 12 Stunden beträgt. Nur der Jasmin blüht gerade bei niedrigeren Temperaturen um die 12°C richtig schön.