Pflanze des Monats

Gartenpflanzen des Monats Mai

duft19Ginster (Cytisus), Flieder (Syringa), Wandelröschen (Lantana), Rose (Rosa) und Mexikanische Orangenblume (Choisya) haben nicht nur schöne Blüten, jede einzelne bringt mit ihrem ganz besonderen Duft ein zusätzliches Erlebnis in den Garten oder auf die Terrasse. Alle fünf sind pflegeleichte Gehölze, die sowohl ausgepflanzt im Garten als auch in Töpfen, Behältern und Kübeln eingesetzt werden können. Die Düfte und Farben ziehen Hummeln, Bienen und Schmetterlinge an, sodass ein duftender Blickfänger auch auf diese Art und Weise Leben in den Garten bringt und dazu beiträgt, dass sich in der Umgebung ein gesundes Biotop etablieren kann.

Herkunft
Jeder duftende Blickfänger verbreitet an seinem Platz sein wunderbares Aroma. Wo die Mexikanische Orangenblüte heimisch ist, sagt schon der Name. Das Wandelröschen wächst im tropischen Südamerika, der Flieder stammt aus Südosteuropa. Und die Rose hat sich von Asien aus verbreitet.

Sortimentsauswahl
Ginster sieht man hauptsächlich in den Farben Gelb, Orange, Rot und Weiß, sowohl in Strauchform als auch als Stamm. Der Duft ist leicht süß.
Flieder gibt es hochgewachsen als S. vulgaris in den Farben Weiß, Lila, Rosa und Violett. Eine Alternative bietet S. meyeri 'Palibin' (Zwergflieder), dessen Blüten hauptsächlich lila- und rosafarben sind. Fliederblüten riechen sauber und frisch.
Das Wandelröschen verdankt seinen Namen der Tatsache, dass die Blüte während ihres Reifeprozesse häufig die Farbe wechselt. Die Blüten sind eine Art magische Kugeln in Rosa, Gelb, Orange, Lila und Weiß, der Geruch ist krautig und warm.
Die Rose gibt es als Strauch, Bodendecker, Kletterpflanze, am Spalier oder als Stamm und sie wird in fast allen Farben angeboten. Wer einen zarten, süßen Rosenduft sucht, muss sich die Sorte genau anschauen, denn nicht jede Rose duftet.
Die Mexikanische Orangenblume ist ein Strauch mit leuchtend grünen Blättern und weißen Blüten, die sich wie Sterne vom Laub abheben. Das Blatt riecht zitrusartig, die Blüten haben einen süßen, jasminähnlichen Duft.

Pflegetipps
• Die duftenden Blickfänger stehen gerne sonnig in nahrhaftem Boden, der gut wasserdurchlässig ist.
• Alle diese Sträucher benötigen regelmäßig Wasser, um zu wachsen, zu blühen und zu duften. Der Wurzelballen sollte möglichst nicht austrocknen.
• Einmal im Monat etwas düngen fördert die Blüte.
• Verwelkte Blüten können entfernt werden.
• Um eine kompakte Form zu erhalten, werden die duftenden Blickfänger in Form geschnitten. Flieder und Ginster werden im Juni nach der Blüte gestutzt, die anderen drei nach dem Winter im März oder April.
• Von den fünf Pflanzen ist nur eine nicht winterhart, das Wandelröschen. Es kann möglichst frostfrei überwintern und nach dem letzten Nachtfrost im Frühjahr wieder nach draußen gestellt werden.

Die Zimmerpflanzen des Monats Mai 2019

Badezimmerpflanzen mögen alle etwas Schatten, hohe Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit: Genau die Bedingungen, die ein Badezimmer bietet. Und sie passen perfekt zum Wohntrend, in dem ein Raum mehr ist als ein Ort, den man schnell betritt und wieder verlässt. Vielmehr ist das Badezimmer ein Ort, an dem man morgens einen guten Start oder abends einen erholsamen Ausklang des Tages genießen kann. Wir haben einige geeignete Pflanzen speziell für das Badezimmer ausgewählt. Diese können zusammen aufgestellt werden, um einen optimalen Effekt zu erzielen.

bad191Eine Tillandsie, die sich für das Badezimmer eignet, ist vor allen anderen die epiphytisch wachsende T. usneoides (Louisianamoos oder Spanisches Moos). Tillandsien gibt es auch als kleine Rosetten in verschiedenen Formen und Größen. T. xerographica (große graue Rosette) oder T.ionantha (kleine rote Rosetten) sind Beispiele dafür. Die blühende T. cyanea (rosa mit blau) oder T. flabellata (rot) eignen sich ebenfalls sehr gut und bringen auch Farbe ins Bad.

Spathiphyllum (das Einblatt) kommt in vielen verschiedenen Sorten vor, von sehr kleinen Pflanzen mit kleinen weißen Blütenständen bis hin zu fast mannshohen Pflanzen mit großen „Löffeln“. Es gibt grüne und buntblättrige Sorten. Immer häufiger sieht man auch Pflanzen mit farbig eingefärbten Hochblättern.

Adiantum (Frauenhaarfarn) gibt es in einer ganzen Reihe von Arten, von grünlaubig bis bronzefarben.

Ficus pumila wird sowohl als Hängepflanze als auch als Kletterpflanze angeboten, mit grünen und weiß- oder gelbbunten Blättern. Die Blätter junger Pflanzen sind recht klein, mit zunehmendem Pflanzenalter können sie aber auch größer werden.

Herkunft
Tillandsien stammen aus Mittel- und Südamerika, das Einblatt ist im brasilianischen Dschungel, in Südamerika und Asien heimisch, die Kletterfeige klettert und rankt im fernen Osten, der Frauenhaarfarn wächst hauptsächlich in China. Ihre Gemeinsamkeit ist, dass sie am besten unter Bedingungen wachsen, die denen im tropischen Regenwald ähneln. Und solche Bedingungen herrschen im Badezimmer nach dem familiären Hochbetrieb am Morgen. Die verbleibende Feuchtigkeit und der Wasserdampf bieten ideale Bedingungen für diese Pflanzen.

Pflegetipps
Alle Badezimmerpflanzen kommen mit relativ wenig Licht zurecht. In einem fensterlosen Bad ist künstliche Belichtung die Lösung.
Dampf, Nebel, ein Tauchbad – das alles finden sie herrlich.
Alle zwei Wochen ein bisschen düngen. Tillandsien kann man mit im Wasser aufgelösten Flüssigdünger mit der Pflanzenspritze besprühen.
Werden einige der Pflanzen doch ein wenig zu wild, kann man sie einfach zurückschneiden.

Große Blüten, kleine Blüten. Kletter- und Hängepflanzen sowie bodenbedeckende Pflanzen. Direkt in den Garten gepflanzt, in Töpfen und Kästen und in Blumenampeln. Mit den Farbbringern hält der Frühling Einzug in den Garten, auf die Terrasse und den Balkon. Begonie, Verbene (Eisenhut), Gazanie (Mittagsgold) und Bougainvillea sind alle reichblühende Pflanzen mit völlig unterschiedlichen Formen, sodass es im Garten viel zu sehen und zu erleben gibt. Niedrig wachsende, sommerblühende Begonien, Gazanien und Verbenen sind in verschiedenen Farben erhältlich. Begonien werden vor allem in Weiß, Rosa und Rot angeboten, Verbenen in Weiß, Violett, Rot und Pink und Gazanien in leuchtendem Orange, Bronze-Braun, Weiß und Gelb. Die Kübelpflanze Bougainvillea mit ihren farbigen Hochblättern gibt es in vielen Farbtönen, die hervorragend zu den anderen Farbbringern passen. Bougainvillea wächst oberhalb der anderen Farbbringer. So kann man in verschiedenen Höhen Farbe auf Balkon, Terrasse und in den Garten bringen, und es gibt immer eine Kombination, die dem eigenen Geschmack entspricht.

farbbringer19Herkunft
Begonie und Bougainvillea stammen ursprünglich aus Südamerika, die Gazanie aus Südafrika und Verbenen findet man in ganz Eurasien und in den Vereinigten Staaten.

Sortimentsauswahl
Die Begonie hat ein typisches, asymmetrisch geformtes Blatt. Für den Garten werden hauptsächlich Begonien der Semperflorens Gruppe (Eisbegonien) und der Begonia Tuberhybrida Gruppe (Knollenbegonie) angeboten. Von beiden Arten werden ständig neue Erscheinungsformen entwickelt. B. boliviensis ist eine schöne Art für den Garten und kann - genau wie die Wasserfall-Serie - als Hängepflanze verwendet werden. B. betula zeichnet sich durch eine reiche Blüte mit kleinen Begonienblüten aus, die Strauchbegonie ist eine große Pflanze, und B. fuchsifoliosa ist eine Begonie mit Blättern, die denen der Fuchsie ähneln.

Die Verbene (Eisenkraut) hat charakteristische, zusammengesetzte Blütenstände und gelappte oder fein eingeschnittene Blätter. Verbenen werden sowohl samenvermehrt (oft in einer Farbmischung) als auch aus Stecklingskultur (häufig farbsortiert) angeboten. Beide Anzuchtformen sind hauptsächlich in den Farben Rot, Rosa, Weiß und Lila erhältlich. Darüber hinaus gibt es Arten wie V. bonariensis und V. rigida, die größer werden und oft violett oder lila gefärbt sind.

Die Gazanie (Mittagsgold) zeichnet sich durch Blüten aus, die sich tagsüber öffnen, wenn das Wetter schön und sonnig ist, und am Abend wieder schließen. Das längliche, spatelförmige Blatt ist ziemlich steif: ein Zeichen dafür, dass die Pflanze auch Trockenheit aushalten kann. Die zusammengesetzten Blüten sind hauptsächlich orange, gelb, braun oder rosa. Es gibt sowohl grün- als auch graublättrige Arten.

Bougainvilleen werden als Kultursorten zweier verschiedener Arten angeboten: Bougainvillea spectabilis (Strauchform mit meist lilafarbenen Sorten) und Bougainvillea glabra (Kletterpflanze in vielen verschiedenen Farben). Die Pflanze blüht mit farbigen Hochblättern, die die rein weißen Blüten umgeben.

Pflegetipps
Alle Farbbringer mögen es sonnig, können aber auch Halbschatten vertragen.
Die Blüte kostet die Pflanze viel Energie, daher sollte der Wurzelballen nicht austrocknen. Farbbringer in Kübeln und Kästen haben besonders viel zusätzliches Wasser nötig.
Eine zweiwöchentliche Düngung fördert die Blüte.
Verwelkte Blüten sollten entfernt werden, dann werden die Farbbringer wieder neue Knospen ansetzen.
Die niedrig wachsenden Farbbringer sind einjährige Pflanzen. Bougainvillea kann, sofern sie hell, trocken und kühl überwintert wird, im nächsten Jahr erneut durchstarten.

Zimmerpflanze des Monats April 2019

begonie19Die Geschichte der Begonie
Die blühende Begonie hat volle, pralle Blüten in fröhlichen Farben wie Rot, Rosa, Orange, Weiß und Gelb. Die Begeisterung, mit der die Pflanze blüht, bedeutet in der Praxis, dass man vor lauter Blüten die Pflanze manchmal kaum noch sehen kann. Doch auch Blattbegonien haben ihre ganz eigene Schönheit, sie begeistern durch ihre samtigen Blätter. Diese sind wunderschön gezeichnet mit silbernen, rosafarbenen, bordeauxroten und grünen Mustern, die das Fehlen dekorativer Blüten mehr als ausgleichen. Beide Pflanzentypen haben eine großzügige Ausstrahlung und sind überraschend unkompliziert und einfach zu pflegen. Begonien passen gut zu einem Lebensstil, bei dem Pflanzen einen sanften, freundlichen Puffer gegen auf uns einprasselnde Sensationsnachrichten und die harte Außenwelt bilden.

Herkunft
Die Begonie stammt ursprünglich aus warmen, feuchten Waldgebieten in Neuguinea, dem südlichen Afrika und den Anden. Die wildwachsende Art ist feingliedriger und dürrer als die Kulturvariante, die volleres Laub hat und wesentlich reicher blüht.

Pflegetipps
Die Begonie braucht viel Licht, mag aber keine grelle Sonne.
Die Pflanze schätzt es, wenn sie zweimal pro Woche etwas Wasser bekommt, der Topfballen darf feucht sein.
Besser nicht besprühen, dies kann den Befall mit Mehltau (einem Schimmelpilz) begünstigen.
Durch das Entfernen der verwelkten Blüten, wird die Pflanze angeregt neue zu bilden.
Wird die Begonie einmal pro Woche gedüngt, blüht sie durchgehend weiter.

Die Geschichte der Blütenbäume
Zuerst die schönen Obstblüten, dann eine volle Blattkrone und im Sommer und Herbst Früchte: Obstbäume haben viel zu bieten. Apfelbaum (Malus), Pfirsichbaum (Prunus persica) und Zwetschkenbaum (Prunus domestica) passen hervorragend zu dem wachsenden Bedürfnis der Konsumenten, zu wissen, woher ihre Lebensmittel stammen. Dazu kommt die Begeisterung für das Ernten von Obst im eigenen Garten. Es ist auch ein lehrreiches und schönes Erlebnis für Kinder, wenn sie sehen, wie ein Apfel, eine Zwetschke oder ein Pfirsich entsteht. Blühende Obstbäume sind für Gärten mit reichlich Platz zur Anlage eines ganzen Obstgartens erhältlich, aber es gibt auch kompakte, kleine Blütenbäume, die auf eine Terrasse oder den Balkon passen.

bluetenbaumHerkunft
Alle blühenden Bäume wachsen in den gemäßigten Regionen der nördlichen Hemisphäre. Apfel- und Zwetschkenbaum stammen ursprünglich aus Zentralasien – der Pfirsichbaum stammt aus dem Nordwesten Chinas und wurde über die alte Seidenstraße im Westen verbreitet. Jeder einzelne dieser Obstbäume gehört seit Jahrhunderten zum Lebensumfeld der Menschen in Eurasien, und die Früchte sind schon ebenso lang Teil unserer Speisekarte.

Sortiment
Blütenbäume gibt es in vielen verschiedenen Kultursorten. Als Bäume ähneln sie sich sehr: nicht zu hoher Stamm, frühe Blüte, dann eine volle Krone mit spitzen, dunkelgrünen Blättern und schließlich die Früchte. Es gibt Dutzende von Apfel-, Zwetschken- und Pfirsicharten zur Auswahl. Für diejenigen, die nicht genug Platz haben, um einen Obstbaum im Garten zu pflanzen, gibt es auch die Wahl zwischen Spalierobst, Halbstamm, Hochstamm und Terrassenbaum.

Pflegetipps
Blühende Obstbäume stehen gerne in der Sonne und mögen im Laufe des Tages auch mal etwas Halbschatten.
Die Blütenbäume müssen so tief eingepflanzt werden, dass sie fest im Boden stehen. Der Boden sollte so beschaffen sein, dass er Wasser schnell abführt.
Nach dem Pflanzen sollte man den Baum gleich angießen und später dann normal gießen.
Während der Blütezeit und des Wachstums sollte man einmal im Monat organischen Dünger geben; später reicht eine Düngung pro Jahreszeit.
Apfel- und Pfirsichbäume schneidet man im März unmittelbar nach dem Winter und vor der Blüte. Der Zwetschkenbaum wird am besten im Spätsommer nach der Ernte beschnitten.
Blüten und Nachtfrost? Es ist zu empfehlen den Baum bei drohendem Nachtfrost mit Vlies abzudecken. Man kann auch die Blüten mit Wasser besprühen, sodass sie vorübergehend gefrieren. So ist die Wahrscheinlichkeit noch größer, dass später Früchte geerntet werden können.