Zimmerpflanze des Monats April 2019

begonie19Die Geschichte der Begonie
Die blühende Begonie hat volle, pralle Blüten in fröhlichen Farben wie Rot, Rosa, Orange, Weiß und Gelb. Die Begeisterung, mit der die Pflanze blüht, bedeutet in der Praxis, dass man vor lauter Blüten die Pflanze manchmal kaum noch sehen kann. Doch auch Blattbegonien haben ihre ganz eigene Schönheit, sie begeistern durch ihre samtigen Blätter. Diese sind wunderschön gezeichnet mit silbernen, rosafarbenen, bordeauxroten und grünen Mustern, die das Fehlen dekorativer Blüten mehr als ausgleichen. Beide Pflanzentypen haben eine großzügige Ausstrahlung und sind überraschend unkompliziert und einfach zu pflegen. Begonien passen gut zu einem Lebensstil, bei dem Pflanzen einen sanften, freundlichen Puffer gegen auf uns einprasselnde Sensationsnachrichten und die harte Außenwelt bilden.

Herkunft
Die Begonie stammt ursprünglich aus warmen, feuchten Waldgebieten in Neuguinea, dem südlichen Afrika und den Anden. Die wildwachsende Art ist feingliedriger und dürrer als die Kulturvariante, die volleres Laub hat und wesentlich reicher blüht.

Pflegetipps
Die Begonie braucht viel Licht, mag aber keine grelle Sonne.
Die Pflanze schätzt es, wenn sie zweimal pro Woche etwas Wasser bekommt, der Topfballen darf feucht sein.
Besser nicht besprühen, dies kann den Befall mit Mehltau (einem Schimmelpilz) begünstigen.
Durch das Entfernen der verwelkten Blüten, wird die Pflanze angeregt neue zu bilden.
Wird die Begonie einmal pro Woche gedüngt, blüht sie durchgehend weiter.