Zimmerpflanze des Monats September

Die Geschichte der Phalaenopsis
phal18pDie Schmetterlingsorchidee (Phalaenopsis) ist eine dekorative Orchidee, deren Blüten ein wenig an Schmetterlinge erinnern. In Ihrer gesamten Erscheinung ähnelt die Pflanze eher einer grünen Ballerina. Aus einem eleganten hohen Stiel wird ein üppiger Blütenzweig, der in einem anmutigen Bogen umso weiter nach unten ragt, je mehr Blüten sich daran öffnen. Die Blüten können groß und klein sein und haben häufig äußerst ansprechende Zeichnungen. Einige Orchideen haben einen leichten Duft, die meisten sind jedoch geruchlos. Was sie alle gemeinsam haben, ist ihre exotische Ausstrahlung, die langanhaltende Blüte und pflegeleichte Eigenschaften.

Herkunft
In den wärmeren Regionen, meist im tropischen Regenwald, wächst die Phalaenopsis häufig als Epiphyt auf Bäumen, Ästen und Zweigen und ernährt sich über ihre Luftwurzeln. Epiphyten sind Pflanzen, die auf anderen Pflanzen wachsen, ohne sich von diesen zu ernähren. Für ihre Pflege bedeutet dies, dass sie wenig Wasser benötigen und auf einem speziellen Substrat kultiviert werden, was man bereits in den durchsichtigen Töpfen sehen kann. Die Luftwurzeln wachsen zum Licht, daher hält ein transparenter Topf sie einigermaßen im Zaum.

Pflegetipps
Die Phalaenopsis steht gern hell, ab Mitte Oktober kann sie sogar in direktem Sonnenlicht stehen.
Die ideale Zimmertemperatur liegt zwischen 18-22°C.
Die Schmetterlingsorchidee benötigt nur wenig Wasser. Wird die Pflanze einmal in der Woche kurz in ein Tauchbad gestellt, reicht dies aus. Anschließend das Wasser gut ablaufen lassen.
Solch einem Tauchbad fügen Sie alle drei Wochen speziellen Flüssigdünger für Orchideen hinzu, so haben die Pflanzen genug Energie, damit sich alle Knospen öffnen.