Gemüsepflanzen

gemuese18pNaschpflanzen und Gemüsegärten sind ungeheuer beliebt und Gemüsepflanzen sehen häufig auch hübsch aus, so dass man gleich in den Genuss von zwei Vorteilen kommt. Auf der einen Seite gehen sie auf die wachsende Bedeutung von gesunder, nachhaltiger und pflanzlichen Nahrung ein, auf der anderen Seite sorgen Gemüsepflanzen für eine dekorative Ecke mit grünen Pflanzen, die mit Früchten besetzt sind, sich gut kultivieren lassen und mit denen man lecker kochen kann. Der Mai ist ein guter Monat, um Gemüse in Kästen, Töpfen oder direkt in den Garten zu pflanzen.

Herkunft
Paprika und Chili sind so eng miteinander verwandt, dass sie sogar denselben Namen tragen: Capsicum annuum. Die Paprika stammt ursprünglich aus Südamerika, die Chilipflanze wächst in Indien und Südostasien.
Die Tomate (Solanum lycopersicum) gehört zur großen Familie der Nachtschattengewächse, zu der auch die Kartoffel gehört. Tomaten sind heimisch in Mittelamerika, bereits die Vorfahren der Maya und Inka haben sie angebaut.
Die Gurke (Cucumus sativus) stammt aus Indien, wo sie bereit seit 3000 Jahren zur Fruchternte angebaut wird. Die Pflanzen sind über das Mittelmeer mit den Römern nach Westeuropa gekommen.

Pflegetipps
Eine Gemüsepflanze kann nach der Anschaffung am besten direkt in den Garten oder einen größeren Topf oder Kasten gepflanzt werden, damit sie genügend Platz zum Wachsen und optimale Bedingungen hat, um Früchte zu produzieren.
Gemüsepflanzen stehen am liebsten sonnig und vor Wind und Wetter geschützt.
Stäbe, Gestelle oder Maschendraht helfen den Gemüse-Kletterpflanzen nach oben zu wachsen.
Indem man Seitentriebe (Geiztriebe) regelmäßig entfernt, kann die Pflanze ihre Energie vor allem in den bestehenden Trieb und den Fruchtansatz investieren.
Für alle Gemüsepflanzen gilt, dass sie viel Wasser benötigen: der Topfballen darf nicht austrocknen, aber sie sollten auch nicht längere Zeit mit den Wurzeln im Wasser stehen.
Die Pflanzen wachsen schnell und verbrauchen viel Energie, so dass alle zwei Wochen die Gabe von Dünger notwendig ist, damit sie bei Kräften bleiben.