Ficus benjamina


Die Geschichte des Ficus:
Seine herrlichen Blätter und der schöne Pflanzenaufbau machen den Ficus zu einer der beliebtesten Zimmerpflanzen und Zimmerbäume. Die Pflanze gehört zur Familie der Moraceae (Maulbeergewächse), zu der auch Feige und Gummibaum gehören.
Typisch für Ficus benjamina sind die 3-13 cm langen, ovalen Blätter, mit den spitz zulaufenden Blattenden sowie der weiße Milchsaft in den holzigen Stämmen, Stielen und Blättern. Bemerkenswert ist, dass die Ficus-Blüte nicht wie eine Blüte aussieht. Es ist eine sogenannte Scheinfrucht, in der sich die winzig kleinen männlichen und weiblichen Blütenteile befinden, die nach der Befruchtung eine kleine Feige bilden. Die Pflanze bildet erst Blüten, wenn sie erwachsen ist.

Herkunft:
Ficus wächst in Süd- und Südostasien sowie in Australien. Der größte Ficus benjamina steht in Indien, mit einem Kronendurchmesser von 131 Metern und mehr als 1775 Luftwurzeln, von denen der Baum gestützt wird.

Pflegetipps:
Ficus benötigt einen hellen Standort. Je bunter das Laub, desto mehr Licht benötigt die Pflanze. Grelles Sonnenlicht sollte jedoch besser vermieden werden, insbesondere in den Sommermonaten.
Je heller die Pflanze steht, desto mehr Wasser benötigt sie. Passen Sie die Menge des Gießwassers an den Standort an und gießen Sie regelmäßig: Der Topfballen darf nicht vollständig austrocknen.
Während der Ruheperiode im Winter weniger gießen und darauf achten, dass das Gießwasser nicht zu kalt ist. Im Frühjahr und im Sommer kann man die Pflanze auch gut nach draußen in einen erfrischenden Regenschauer stellen.
Einmal im Monat düngen hält den Ficus schön und stark.
Blattfall im Herbst und Winter ist meist eine Folge von zu trockener Luft im Zimmer, wenn beispielsweise die Zentralheizung zum Einsatz kommt. Luftbefeuchter sorgen für Abhilfe.
Wird die Pflanze zu groß und ist nicht mehr gut in Form, kann sie geschnitten werden. Dies erfolgt am besten in den Wintermonaten, mit einer scharfen Gartenschere. Wenn die Tage wieder länger werden, bilden sich dann von selbst neue Blätter. Der weiße Milchsaft, der beim Schneiden austritt, ist nicht giftig, aber er klebt ein wenig.

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