Pflanze des Monats

Zimmerpflanze des Monats März

dendrobiumBei der Orchidee Dendrobium wächst aus einem kräftigen Stamm mit Schuppen und Blättern eine Kerze voller eigenwillig geformter Blüten, die je nach Sorte auch noch dezent duften. Durch ihren Aufbau macht diese Orchidee einen attraktiven reichblühenden Gesamteindruck: Eine Zimmerpflanze, die ihren Preis wert ist.

Dendrobium ist eine beliebte Orchidee und gehört zur gleichen Familie wie Phalaenopsis, Cambria und Cymbidie. Alle diese Orchideen haben einen charakteristischen Aufbau mit einer Blüte aus fünf Kelch- und Kronblätter, einer schönen Lippe und einer typisch geformten Blütennarbe.
In der Natur wächst Dendrobium oft als epiphytische Orchidee auf Felsen oder in Bäumen, ohne sich von diesen zu ernähren. Was die Pflanze benötigt, holen sich ihre Wurzeln aus der Luft. Als Topforchidee stehen die Pflanzen daher in gut durchlässiger, luftiger Erde oder in Rindensubstrat.

Die rund 1200 Dendrobium-Arten kommen in freier Natur in einem recht großen Verbreitungsgebiet, einem riesigen Dreieck vom Himalaya über Süd-Japan bis nach Australien und Neuseeland, vor.

Pflegetipps
Dendrobium bevorzugt eine Zimmertemperatur von 18 – 25 °C.
Die Pflanze verlangt nach einem hellen Standort. In den Wintermonaten kann sie in direktem Sonnenlicht stehen. Von Anfang April bis Anfang Oktober ist die Sonne zu stark; die Pflanze sollte dann nicht direkt im grellen Licht stehen. Auch in den Herkunftsgebieten, den tropischen Regenwäldern, bekommt die Pflanze kein direktes Sonnenlicht.
Die Pflanze benötigt nicht viel Wasser: einmal gießen pro Woche reicht aus. Der Topfballen sollte aber auch nicht vollständig austrocknen. Zu viel Wasser ist schädlicher als zu wenig und führt zu einer Gelbfärbung der Blätter.
Nach der Blüte schätzt die Pflanze eine Ruhephase von 6 – 8 Wochen, dabei sollte sie trockener und kühler bei 15 °C stehen. Die Pflanze reagiert auf die niedrige Temperatur, indem sie als Überlebensstrategie Knospen bildet. Während dieser kühlen Phase benötigt die Pflanze nur wenig Wasser. Wenn die neuen Knospen zu sehen sind, kann man zur normalen Pflege zurückkehren, sodass die Pflanze wieder mit ihren schönen Blüten strahlen kann.
Dendrobium niemals neben eine Äthylenquelle wie Obst und Gemüse stellen. Das Reifegas kann zu Knospenfall, sich nicht öffnenden Knospen führen oder die Alterung der Blüten beschleunigen.

Zimmerpflanze des Monats Februar

goldfruchtpalmeSobald die Goldfruchtpalme (Dypsis syn. Areca) ihren Platz gefunden hat, ist sie eine Zimmerpflanze, die nichts als Ruhe ausstrahlt. Die Palme besitzt keinen zentralen Stamm, die schilfartigen Blattstiele wachsen alle direkt aus der Erde als hellgrüne, schmale und spitze Blätter nach oben. Sie entfalten sich nach außen als wunderschöne grüne Fontaine und verleihen der Pflanze ihre fröhliche Ausstrahlung. Damit verleihen Sie einem Raum besondere Atmosphäre und dem Interieur etwas Schwungvolles. Darüber hinaus haben Untersuchungen der NASA gezeigt, dass eine Goldfruchtpalme im Haus eine luftreinigende Wirkung entfaltet und das Raumklima durch eine Erhöhung Luftfeuchtigkeit verbessert.

Herkunft
Die in Madagaskar beheimatete Goldfruchtpalme gehört zur Familie der Arecaceae, zu der noch weitere Palmen gehören. In ihrer Heimat ist sie an sandigen Flussbänken und auf Waldlichtungen zu finden.

Pflegetipps
Bei kaltem Wetter sollte die Pflanze für den Heimtransport gut verpackt werden.
Die Goldfruchtpalme benötigt einen hellen Standort. Grelle Sonneneinstrahlung sollte jedoch vermieden werden, insbesondere im Sommer.
Je größer die Pflanze, desto pflegeleichter ist sie: Einfach die Wassergaben der Größe anpassen. Die Pflanze sollte besonders regelmäßig (nicht zu kalt) gegossen werden, damit der Wurzelballen nie ganz austrocknet.
Um trockene Blattspitzen zu vermeiden – wie sie in geheizten Räumen im Winter manchmal auftreten können – wird regelmäßiges Besprühen empfohlen.
Im Sommer kann man den gleichen Effekt erzielen, indem man die Pflanze draußen in den Regen stellt.
Gelbe, alte oder hässliche Blätter können einfach entfernt werden. Im Sommer kann die Pflanze auch auf der Terrasse oder dem Balkon stehen, wenn die Temperaturen nicht unter 12° C fallen. Ursprünglich stammt die Goldfruchtpalme aus dem südlichen Teil Madagaskars, daher ist sie nicht sehr kälteverträglich.

Zimmerpflanze des Monats Januar 2020

Die Zimmerpflanze des Monats Januar, Zamioculcas, ist ein echtes Kraftpaket. Trendy, stylisch und absolut pflegeleicht.

zamio2020Herkunft von Zamioculcas
Die natürliche Umgebung von Zamioculcas ist felsiger Boden im Flachland oder der Gebirgsfuß in Ostafrika. Zamioculcas kommt in Ländern wie Kenia, Simbabwe, Tansania, Malawi und Sansibar vor. Ihre Kultur als Zimmerpflanze ist ambitionierten niederländischen Gärtnern zu verdanken, die die Pflanze Mitte der 90er Jahre entdeckten und das Potenzial zur Verwendung als gute Zimmerpflanze erkannten. Die Kultur selbst ist nicht sehr kompliziert, braucht aber Zeit: Die Pflanze wächst sehr langsam. Für Zamioculcas als Zimmerpflanze haben die Produzenten Techniken entwickelt, um innerhalb eines angemessenen Zeitraums gute Pflanzen liefern zu können. Dazu nutzen sie eine warme und feuchte Umgebung.

Pflegetipps
Zamioculcas ist ein „easy care“ Produkt und verträgt eine Menge.
Als Standort eignet sich ein heller oder halbschattiger Platz.
Eine Zimmertemperatur von 18-22°C ist optimal, die Pflanze sollte nicht zu kalt stehen. Im Allgemeinen ist sie diesbezüglich aber auch nicht besonders anspruchsvoll.
Was Zamioculcas wirklich nicht verträgt, ist ein Fußbad. Der Topfballen darf zwischen dem Gießen ruhig etwas eintrocknen, die Pflanze hat starke sukkulente Eigenschaften in Blättern und Wurzeln, und kann damit eine Trockenperiode gut überbrücken.
Einmal im Monat etwas Dünger geben, die Blätter regelmäßig mit lauwarmem Wasser besprühen.
Bei Bedarf können alte Blätter entfernt werden. Bei ausreichend Licht bilden sich neue Fiederblätter.
Die unterirdischen Knollen haben eine enorme Kraft und können den Pflanztopf (aus Kunststoff) verformen und den Übertopf zum Bersten bringen. Zamioculcas sollte möglichst umgetopft werden bevor dies geschieht.
Im Sommer, wenn die Temperatur nicht mehr unter 12 °C sinkt, kann die Pflanze auch im Garten oder auf der Terrasse stehen. Dabei sollte sie aber vor zu greller Sonneneinstrahlung geschützt sein.

Gartenpflanzen des Monats

weihnachtsbaumNicht nur für die Festtage, sondern das ganze Jahr über schön: Fichte und Tanne sorgen für eine Terrasse und einen Garten voller Abwechslung. Fichte (Picea) und Tanne (Abies) sind die wichtigsten Zutaten für den Dezember, aber vergessen Sie nicht, dass sie auch für den Rest des Jahres tolles Grün und interessante Sichtachsen in den Garten bringen können. Die Sortimentsauswahl ist groß und jeder Nadelbaum hat seine eigene Persönlichkeit. Es gibt Arten, die direkt aus einem japanischen Garten zu kommen scheinen - mit interessanten Silhouetten und hängenden Zweigen für ein wenig Theatralik auf der Terrasse. Weiterhin gibt es schöne volle Fichten mit einem blaugrauen Schleier, der bei Mondlicht zusätzlich leuchtet. Auch ohne Dekoration oder Beleuchtung sind sie schön anzusehen und sorgen auch für den Rest des Jahres, dass der Garten immer grün wirkt.

Herkunft
Die Weißtanne wächst im Kaukasus und in Kleinasien, andere Arten wachsen auch in Korea, Japan und Nordamerika. Die Fichte kommt weiträumig in Nord-, Mittel- und Osteuropas und großen Teilen Asiens vor.

Sortimentsauswahl
Die Fichte ist offiziell eine winterharte Konifere, ein echter Nadelbaum, oft mit Zapfen, die sich auf der Unterseite der Zweige befinden. Es gibt Arten die eine klassische Fichtenform haben, mit Zweigen in mehreren Etagen, die wie ein Kranz den Stamm umgeben. Aber es gibt auch Arten, die kugelförmig sind, die als Pyramide kultiviert werden oder deren Zweige herabhängen.

Tannen (Abies) haben lange, flache Nadeln. Diese sind grau-grün und haben manchmal eine silberne Schicht. Die Zapfen der Tanne stehen immer aufrecht auf den Zweigen, bei einigen Arten fallen sie auseinander, nur der Kern bleibt erhalten. Je nach Art wachsen Tannen als schmale Säulen oder in typischer Weihnachtsbaumoptik.

Pflegetipps 
- Weihnachtsbäume können sowohl im Schatten als auch in voller Sonne stehen.
- Fichten und Tannen stehen gerne auf leicht feuchtem, mäßig nährstoffreichem Boden.
- Für das Auspflanzen im Garten muss ein großer Wurzelballen vorhanden sein und die Pflanze muss im Haus ausreichend mit Wasser und Pflanzennahrung für Sträucher versorgt worden sein.
- Im Garten wird die Pflanze tief eingegraben und zusätzlich mit Wasser und Dünger versorgt. Dann hat sie beste Chancen für einen Neustart.

Zimmerpflanze des Monats

weihnachtsstern2019Das erste, was am Weihnachtsstern ins Auge fällt, sind seine schön gefärbten Blätter. Sie werden oft mit den Blüten verwechselt, stehen jedoch als Hochblätter in Sternform um die eigentlichen Blüten, die klein und gelb in ihrer Mitte zu finden sind. Bekannt ist vor allem der klassische rote Weihnachtsstern, aber ein toller Trend für Dezember 2019 sind die modernen Pastellfarben wie Lachs, Rose, Zitronengelb und Aprikot. Die Pflanze sorgt an den Festtagen gleich für eine besondere Atmosphäre. Und auch darüber hinaus, denn dieser Winterblüher beschert auch gleich einen farbenfrohen Jahresbeginn 2020.

Herkunft
Der Weihnachtsstern - auch Poinsettie oder botanisch Euphorbia pulcherrima genannt - stammt ursprünglich aus Mexiko und Mittelamerika. Dort wächst er als krautiger Strauch und kann bis zu 4 Meter hoch werden. Die Pflanze blüht in freier Natur von November bis Februar, im Sommer ist der Strauch kahl. Bei den Azteken galt sie als heilig und wurde Cuitla-xochitl genannt.

Sortimentsauswahl
Der Weihnachtsstern ist eine Kurztagpflanze, der sternförmige Schirm der Hochblätter verfärbt sich erst wenn die Tage kürzer werden. Auf der Nordhalbkugel fällt dies unter natürlichen Bedingungen genau in die Weihnachtszeit. Das Sortiment wird immer größer und der Weihnachtsstern wird als Minipflanze angeboten, als Stämmchen, als Hängepflanze oder in Strauchform. Die Hauptfarben sind Rot und Weiß, stark im Kommen sind Farben wie Lila, Lachs, Crème oder zweifarbige Weihnachtssterne. Die Hochblätter werden häufig mit Glitter oder Farbstoff verziert oder werden anderen Behandlungen unterzogen, um sie noch dekorativer zu machen. Die attraktiven Hochblätter verleihen der Pflanze auf jeden Fall eine unvergleichlich stimmungsvolle Ausstrahlung und eröffnen für die Festtage vielseitige Möglichkeiten.

Pflegetipps
Die Pflanze steht gern hell ohne grelle Sonne.
Der Wurzelballen darf immer leicht feucht sein.
Die Pflanze mag keine Zugluft oder sehr warme Orte, z.B. direkt über der Heizung oder neben einem knisternden Kaminfeuer.
Alle zwei Wochen etwas Dünger stärkt die Pflanze.
Werden die Blätter des Weihnachtssterns gelb und fallen ab? Dann sollte die Pflanze an einen kühleren und helleren Ort gestellt und die Luftfeuchtigkeit erhöht werden. So kann der Weihnachtsstern sich wieder erholen.