Pflanze des Monats

Zimmerpflanze des Monats Januar 2020

Die Zimmerpflanze des Monats Januar, Zamioculcas, ist ein echtes Kraftpaket. Trendy, stylisch und absolut pflegeleicht.

zamio2020Herkunft von Zamioculcas
Die natürliche Umgebung von Zamioculcas ist felsiger Boden im Flachland oder der Gebirgsfuß in Ostafrika. Zamioculcas kommt in Ländern wie Kenia, Simbabwe, Tansania, Malawi und Sansibar vor. Ihre Kultur als Zimmerpflanze ist ambitionierten niederländischen Gärtnern zu verdanken, die die Pflanze Mitte der 90er Jahre entdeckten und das Potenzial zur Verwendung als gute Zimmerpflanze erkannten. Die Kultur selbst ist nicht sehr kompliziert, braucht aber Zeit: Die Pflanze wächst sehr langsam. Für Zamioculcas als Zimmerpflanze haben die Produzenten Techniken entwickelt, um innerhalb eines angemessenen Zeitraums gute Pflanzen liefern zu können. Dazu nutzen sie eine warme und feuchte Umgebung.

Pflegetipps
Zamioculcas ist ein „easy care“ Produkt und verträgt eine Menge.
Als Standort eignet sich ein heller oder halbschattiger Platz.
Eine Zimmertemperatur von 18-22°C ist optimal, die Pflanze sollte nicht zu kalt stehen. Im Allgemeinen ist sie diesbezüglich aber auch nicht besonders anspruchsvoll.
Was Zamioculcas wirklich nicht verträgt, ist ein Fußbad. Der Topfballen darf zwischen dem Gießen ruhig etwas eintrocknen, die Pflanze hat starke sukkulente Eigenschaften in Blättern und Wurzeln, und kann damit eine Trockenperiode gut überbrücken.
Einmal im Monat etwas Dünger geben, die Blätter regelmäßig mit lauwarmem Wasser besprühen.
Bei Bedarf können alte Blätter entfernt werden. Bei ausreichend Licht bilden sich neue Fiederblätter.
Die unterirdischen Knollen haben eine enorme Kraft und können den Pflanztopf (aus Kunststoff) verformen und den Übertopf zum Bersten bringen. Zamioculcas sollte möglichst umgetopft werden bevor dies geschieht.
Im Sommer, wenn die Temperatur nicht mehr unter 12 °C sinkt, kann die Pflanze auch im Garten oder auf der Terrasse stehen. Dabei sollte sie aber vor zu greller Sonneneinstrahlung geschützt sein.

Gartenpflanzen des Monats

weihnachtsbaumNicht nur für die Festtage, sondern das ganze Jahr über schön: Fichte und Tanne sorgen für eine Terrasse und einen Garten voller Abwechslung. Fichte (Picea) und Tanne (Abies) sind die wichtigsten Zutaten für den Dezember, aber vergessen Sie nicht, dass sie auch für den Rest des Jahres tolles Grün und interessante Sichtachsen in den Garten bringen können. Die Sortimentsauswahl ist groß und jeder Nadelbaum hat seine eigene Persönlichkeit. Es gibt Arten, die direkt aus einem japanischen Garten zu kommen scheinen - mit interessanten Silhouetten und hängenden Zweigen für ein wenig Theatralik auf der Terrasse. Weiterhin gibt es schöne volle Fichten mit einem blaugrauen Schleier, der bei Mondlicht zusätzlich leuchtet. Auch ohne Dekoration oder Beleuchtung sind sie schön anzusehen und sorgen auch für den Rest des Jahres, dass der Garten immer grün wirkt.

Herkunft
Die Weißtanne wächst im Kaukasus und in Kleinasien, andere Arten wachsen auch in Korea, Japan und Nordamerika. Die Fichte kommt weiträumig in Nord-, Mittel- und Osteuropas und großen Teilen Asiens vor.

Sortimentsauswahl
Die Fichte ist offiziell eine winterharte Konifere, ein echter Nadelbaum, oft mit Zapfen, die sich auf der Unterseite der Zweige befinden. Es gibt Arten die eine klassische Fichtenform haben, mit Zweigen in mehreren Etagen, die wie ein Kranz den Stamm umgeben. Aber es gibt auch Arten, die kugelförmig sind, die als Pyramide kultiviert werden oder deren Zweige herabhängen.

Tannen (Abies) haben lange, flache Nadeln. Diese sind grau-grün und haben manchmal eine silberne Schicht. Die Zapfen der Tanne stehen immer aufrecht auf den Zweigen, bei einigen Arten fallen sie auseinander, nur der Kern bleibt erhalten. Je nach Art wachsen Tannen als schmale Säulen oder in typischer Weihnachtsbaumoptik.

Pflegetipps 
- Weihnachtsbäume können sowohl im Schatten als auch in voller Sonne stehen.
- Fichten und Tannen stehen gerne auf leicht feuchtem, mäßig nährstoffreichem Boden.
- Für das Auspflanzen im Garten muss ein großer Wurzelballen vorhanden sein und die Pflanze muss im Haus ausreichend mit Wasser und Pflanzennahrung für Sträucher versorgt worden sein.
- Im Garten wird die Pflanze tief eingegraben und zusätzlich mit Wasser und Dünger versorgt. Dann hat sie beste Chancen für einen Neustart.

Zimmerpflanze des Monats

weihnachtsstern2019Das erste, was am Weihnachtsstern ins Auge fällt, sind seine schön gefärbten Blätter. Sie werden oft mit den Blüten verwechselt, stehen jedoch als Hochblätter in Sternform um die eigentlichen Blüten, die klein und gelb in ihrer Mitte zu finden sind. Bekannt ist vor allem der klassische rote Weihnachtsstern, aber ein toller Trend für Dezember 2019 sind die modernen Pastellfarben wie Lachs, Rose, Zitronengelb und Aprikot. Die Pflanze sorgt an den Festtagen gleich für eine besondere Atmosphäre. Und auch darüber hinaus, denn dieser Winterblüher beschert auch gleich einen farbenfrohen Jahresbeginn 2020.

Herkunft
Der Weihnachtsstern - auch Poinsettie oder botanisch Euphorbia pulcherrima genannt - stammt ursprünglich aus Mexiko und Mittelamerika. Dort wächst er als krautiger Strauch und kann bis zu 4 Meter hoch werden. Die Pflanze blüht in freier Natur von November bis Februar, im Sommer ist der Strauch kahl. Bei den Azteken galt sie als heilig und wurde Cuitla-xochitl genannt.

Sortimentsauswahl
Der Weihnachtsstern ist eine Kurztagpflanze, der sternförmige Schirm der Hochblätter verfärbt sich erst wenn die Tage kürzer werden. Auf der Nordhalbkugel fällt dies unter natürlichen Bedingungen genau in die Weihnachtszeit. Das Sortiment wird immer größer und der Weihnachtsstern wird als Minipflanze angeboten, als Stämmchen, als Hängepflanze oder in Strauchform. Die Hauptfarben sind Rot und Weiß, stark im Kommen sind Farben wie Lila, Lachs, Crème oder zweifarbige Weihnachtssterne. Die Hochblätter werden häufig mit Glitter oder Farbstoff verziert oder werden anderen Behandlungen unterzogen, um sie noch dekorativer zu machen. Die attraktiven Hochblätter verleihen der Pflanze auf jeden Fall eine unvergleichlich stimmungsvolle Ausstrahlung und eröffnen für die Festtage vielseitige Möglichkeiten.

Pflegetipps
Die Pflanze steht gern hell ohne grelle Sonne.
Der Wurzelballen darf immer leicht feucht sein.
Die Pflanze mag keine Zugluft oder sehr warme Orte, z.B. direkt über der Heizung oder neben einem knisternden Kaminfeuer.
Alle zwei Wochen etwas Dünger stärkt die Pflanze.
Werden die Blätter des Weihnachtssterns gelb und fallen ab? Dann sollte die Pflanze an einen kühleren und helleren Ort gestellt und die Luftfeuchtigkeit erhöht werden. So kann der Weihnachtsstern sich wieder erholen.

Gartenpflanzen des Monats

rote191Auf der Suche nach etwas Fröhlichem in den dunklen Tagen vor Weihnachten? Rote Gartenpflanzen wie Stechpalme, Skimmie und Traubenheide sorgen für Farbe und Leben im Garten. In den kurzen Tagen vor Dezember fällt der Garten langsam in Winterschlaf. Durch eine Gestaltung mit roten Gartenpflanzen gibt es dennoch viel zu sehen und zu erleben, wenn man nach draußen schaut. Stechpalme (Ilex), Skimmie (Skimmia) und Traubenheide (Leucothoe) haben Blüten, Beeren und schön gefärbtes Laub in einer Farbskala von Rosarot bis leuchtend Rot zu bieten. Diese Farben machen nicht nur kurzen Prozess mit den oft grauen Novembertagen, sondern sorgen auch im nächsten Monat für eine ganz natürliche Weihnachtsstimmung im Garten.

Herkunft
Die Stechpalme wächst in gemäßigten Klimazonen sowohl in hohen Bergregionen bis hin zu den Küsten Asiens, Europas, Nordafrikas sowie Nord- und Südamerikas. Die Skimmie ist in den Wäldern Chinas und anderer Teile Asiens, wie dem Himalaya heimisch. Und die Traubenheide kommt vor allem in Gebirgswäldern von Nordamerika bis Fernost vor.

Pflegetipps
- Die Stechpalme steht am liebsten vollsonnig bis halbschattig, die Traubenheide im Halbschatten mit ein paar Stunden Sonne und die Beeren der Skimmie entwickeln sich am besten im Schatten.
- Rote Gartenpflanzen gedeihen auf gut durchlässigen Böden und sind von einem Standortwechsel nicht allzu begeistert. Sie sollten also gleich ihren endgültigen Platz erhalten.
- Die Traubenheide benötigt etwas mehr Wasser als die beiden anderen.
- Stechpalme und Skimmie sollten nur bei Bedarf zurückgeschnitten werden, die Traubenheide erhält einen Schnitt nach der Blüte im Juni, damit sie ihre schöne Herbstfärbung zeigt.
- Alle roten Gartenpflanzen sind winterhart und werden von Jahr zu Jahr schöner.

Zimmerpflanze des Monats November

calathea19pCalathea zeichnet sich durch die schöne Blattzeichnung und eine reiche Auswahl an Blattformen aus. Dabei kann das Blatt rund oder oval bis lanzettlich sein. Die Pflanze hat nicht nur luftreinigende Eigenschaften, sondern begleitet das Leben ihres Besitzers mit einem einzigartigen Tag- und Nachtrhythmus. Zwischen Blatt und Stiel befindet sich eine Art Gelenk, das Bewegung ermöglicht. Wenn es dunkel wird, schließen sich die Blätter und wenn es ruhig genug ist, kann man das Rascheln der sich schließenden Blätter auch hören. Wenn es hell wird, entfalten sich die Blätter wieder.

Herkunft
Die Calathea stammt ursprünglich aus dem tropischen Regenwald und wächst dort unter warmen und feuchten Bedingungen. Sie gedeiht vor allem an geschützten, nicht zu hellen Standorten, an denen die grünen Urwaldriesen das Licht filtern.

Pflegetipps
- Die Pflanzen für den Transport nach dem Kauf gut einpacken (lassen), Calathea verträgt keine Kälte.
- Calathea steht auch im Haus gern hell und warm, die Temperaturen sollten nicht unter 12°C sinken.
- Je bunter die Blätter, desto mehr Licht benötigt die Pflanze. Grelles Sonnenlicht ist jedoch zu vermeiden. Steht die Pflanze zu dunkel, wird die hübsche Blattzeichnung verschwinden.
- Der Wurzelballen sollte sich leicht feucht anfühlen. Zum Gießen ist Wasser in Zimmertemperatur am besten geeignet.
- Die Pflanzen eventuell besprühen (oder im Sommer in den Regen stellen), um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Das verhindert vertrocknete Blattränder und –spitzen.
- Bei einer monatlichen Düngung bleibt das Laub schön und das Wachstum wird gefördert.
- Gelbe oder braune Blätter können entfernt werden.