Pflanze des Monats

Gartenpflanzen des Monats Juni 2018


obst181Mit rankendem Beerenobst können Sie ganz einfach einen Naschgarten anpflanzen. Für einen Pflückgarten mit rankenden Obstpflanzen wie Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Weintrauben braucht man nicht viel Platz. Diese Pflanzen wachsen nach oben, einer Mauer, einem Zaun, einem Gestell oder einer Pergola entlang und gedeihen sogar auf dem Balkon. Im Frühsommer bieten sie schönes Laub und zarte Obstblüten. Während des Sommers entstehen die Früchte, die dann im Spätsommer und Herbst geerntet werden. Mit rankenden Obstpflanzen gibt es immer etwas zu erleben. Zu sehen wie die Früchte wachsen (und sie letztendlich aufzuessen), ist eine schöne und lehrreiche Erfahrung für Kinder und passt zum Trend genau wissen zu wollen woher unser Essen stammt. Von dem was Sie selbst nicht essen, machen Sie darüber hinaus im Herbst die Vögel glücklich.

Wissenswertes zu rankenden Obstpflanzen
Die Bezeichnung Brombeere ist abgeleitet aus dem altgermanischen Wort bram-bezi, in den Niederlanden wird sie braambes, in England braembel genannt. Die Brombeere ist so etwas wie die europäische Urbeere .
Die Heidelbeere ist eng verwandt mit der Blau- oder Waldbeere (Vaccinium myrtillus), sie ist jedoch etwas größer, ihr Fruchtfleisch färbt nicht und sie hat im Herbst wunderschönes Laub, das sich feuerrot verfärbt.
Die frische saftige Himbeere wird auch der Kaviar unter den Früchten genannt und gilt international als die leckerste Beere der Welt.
Von Ostchina bis Südeuropa nimmt die Weintraube bereits seit rund 9000 Jahren einen besonderen Status aus Ausgangsstoff für die Weinherstellung ein. Durch Veredelung ( und ein wenig auch aufgrund des Klimawandels) gedeiht die Pflanze heutzutage auch in kühleren Gegenden wie den Niederlanden, England und in Skandinavien.

Herkunft
Viele rankenden Obstpflanzen gehören zur Familie der Rosengewächse. Die Brombeere wächst in ganz Europa, aber auch im südamerikanischen Hochgebirge. Die Himbeere ist ebenfalls ein europäischer Klassiker und verbreitet sich seit dem 16. Jahrhundert von Italien und Griechenland aus. Heidelbeeren sind in waldreichen Gebieten der ostamerikanischen Staaten der USA heimisch und wachsen erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts in Europa. Weintrauben haben ihren Ursprung im Mittleren Osten und haben sich von dort aus verbreitet.

Pflegetipps
Rankende Obstpflanzen können in Kästen, Töpfen stehen oder direkt in die Gartenerde gepflanzt werden. Am besten stehen sie an einem sonnigen Standort, an dem es nicht dunkler als halbschattig wird. Die Sonne ist notwendig, um die Früchte reifen zu lassen.
Brombeeren, Himbeeren und Heidelbeeren lieben einen humusreichen, leicht sauren Boden, Trauben bevorzugen eine kalkhaltige Bodenart.
Lassen Sie den Topfballen nicht austrocken, die Pflanzen verbrauchen viel Feuchtigkeit beim Wachstum der Beeren.
Sorgen Sie für einen Halt, an dem die Triebe nach oben klettern können, wie einem Rankgerüst, einem Gestänge oder einer Pergola.
In der Wachstumssaison alle zwei Wochen düngen, je nach Bedarf der jeweiligen Obstsorte.
Die meisten rankenden Obstpflanzen sind Selbstbestäuber, so dass man nichts weiter tun muss, damit sie Früchte bilden.
Im späten Winter oder im zeitigen Frühjahr können die Pflanzen geschnitten werden.

Chrysantheme


chrys18Die Geschichte der Chrysantheme
Die Chrysantheme ist überall als Schnittblume bekannt, aber sie ist auch eine großartige Zimmerpflanze: buschiger Aufbau, schönes grünes Laub und großartige Blüten in verschiedenen Farben und Formen. Sie ist außerdem eine leicht zu pflegende Pflanze, die auch höhere Temperaturen strahlend übersteht. In der freien Natur blühen Chrysanthemen im Spätsommer und Herbst. Gärtner simulieren im Gewächshaus die kürzeren Tage, so dass die Chrysanthemen Knospen bilden und damit auch schon früher im Jahr erhältlich sind. Die frischen, fröhlichen Blütenfarben sorgen für ein sommerliches Erscheinungsbild, mit der die Pflanze im Haus und auch auf dem Gartentisch eine gute Figur macht.

Herkunft
Bereits im 15. Jahrhundert vor Christus wurde die Chrysantheme in China als blühendes Kraut kultiviert. Dort galt sie als erhabene Pflanze mit besonderen Kräften. Sie war so außergewöhnlich, dass nur die Adeligen die Erlaubnis hatten, diese Blume in ihren Gärten anzupflanzen. Im 8. Jahrhundert wurde die Chrysantheme nach Japan eingeführt, wo die Blume durch den Kaiser zum Nationalsymbol des Landes erklärt wurde. Die meisten Topfchrysanthemen, die jetzt in großer Anzahl erhältlich sind, gehören zur Chrysanthemum Indicum Grp., die aus Indonesien stammt.

Pflegetipps
Die Topfchrysantheme blüht an einem hellen Standort reich und lang anhaltend.
Lassen Sie den Topfballen nicht austrockenen, und geben Sie der Pflanze alle zwei Wochen etwas Dünger.
Verwelkte Blüten entfernen, damit die Pflanze schön frisch aussieht und neue Knospen aufblühen können.
Bei schönen Wetter ist die Topfchrysantheme auch ein echter Gewinn für Ihren Gartentisch.

Gemüsepflanzen

gemuese18pNaschpflanzen und Gemüsegärten sind ungeheuer beliebt und Gemüsepflanzen sehen häufig auch hübsch aus, so dass man gleich in den Genuss von zwei Vorteilen kommt. Auf der einen Seite gehen sie auf die wachsende Bedeutung von gesunder, nachhaltiger und pflanzlichen Nahrung ein, auf der anderen Seite sorgen Gemüsepflanzen für eine dekorative Ecke mit grünen Pflanzen, die mit Früchten besetzt sind, sich gut kultivieren lassen und mit denen man lecker kochen kann. Der Mai ist ein guter Monat, um Gemüse in Kästen, Töpfen oder direkt in den Garten zu pflanzen.

Herkunft
Paprika und Chili sind so eng miteinander verwandt, dass sie sogar denselben Namen tragen: Capsicum annuum. Die Paprika stammt ursprünglich aus Südamerika, die Chilipflanze wächst in Indien und Südostasien.
Die Tomate (Solanum lycopersicum) gehört zur großen Familie der Nachtschattengewächse, zu der auch die Kartoffel gehört. Tomaten sind heimisch in Mittelamerika, bereits die Vorfahren der Maya und Inka haben sie angebaut.
Die Gurke (Cucumus sativus) stammt aus Indien, wo sie bereit seit 3000 Jahren zur Fruchternte angebaut wird. Die Pflanzen sind über das Mittelmeer mit den Römern nach Westeuropa gekommen.

Pflegetipps
Eine Gemüsepflanze kann nach der Anschaffung am besten direkt in den Garten oder einen größeren Topf oder Kasten gepflanzt werden, damit sie genügend Platz zum Wachsen und optimale Bedingungen hat, um Früchte zu produzieren.
Gemüsepflanzen stehen am liebsten sonnig und vor Wind und Wetter geschützt.
Stäbe, Gestelle oder Maschendraht helfen den Gemüse-Kletterpflanzen nach oben zu wachsen.
Indem man Seitentriebe (Geiztriebe) regelmäßig entfernt, kann die Pflanze ihre Energie vor allem in den bestehenden Trieb und den Fruchtansatz investieren.
Für alle Gemüsepflanzen gilt, dass sie viel Wasser benötigen: der Topfballen darf nicht austrocknen, aber sie sollten auch nicht längere Zeit mit den Wurzeln im Wasser stehen.
Die Pflanzen wachsen schnell und verbrauchen viel Energie, so dass alle zwei Wochen die Gabe von Dünger notwendig ist, damit sie bei Kräften bleiben.

Zimmerpflanze des Monats April


Die Geschichte der Hortensie
Beim leichten süßen Duft der Hortensie denkt wohl jeder an lange, helle Tage im Frühling. Die Hortensie ist mit ihren großen runden Blütenschirmen voller sternförmiger Blüten eine äußerst beliebte Zimmerpflanze, die in wunderschönen Farben großzügig und langanhaltend blüht. Dekorativ und fröhlich bietet sie mit ihrem grünen Laub ein reiches Erscheinungsbild und gibt uns sozusagen ein Vorschuss auf den Sommer. So ist die Zimmer-Hortensie ein Vorgeschmack auf die Zeit in dem die Hortensien im Garten blühen. Wenn es nicht mehr friert, kann die Hortensie auch auf die Terrasse oder in den Garten gebracht werden, für eine zweite Karriere als Gartenpflanze.

Herkunft
Die Pflanze wächst in freier Natur und Süd- und Ostasien sowie in Nord- und Südamerika. Einige Arten haben sich zu großen Bäumen entwickelt, andere bleiben kleine kompakte Sträucher. In Europa werden Hortensien traditionell in Bauerngärten gepflanzt, dort stehen sie häufig in langen Reihen am Wasser. Der botanische Name Hydrangea ist ein Hinweis auf die wichtigste Eigenschaft der Hortensie: Sie benötigt regelmäßig Wasser (Hydra).

hortensie18Sortimentsauswahl
Als Zimmerpflanze ist die Hortensie in Weiß, Grün, Blau, Lila, Violett und in verschiedenen Rosatönen erhältlich. Etwas Besonderes sind die Sorten, die sich während der Blüte wie Zauberkugeln verfärben. Es gibt Hortensien als Stämmchen, in Blumenampeln, in Pyramidenform oder als Pflanzen mit 15 oder mehr Blütenschirmen. Die etwas kleineren Topfgrößen sind als Zimmerpflanze besonders beliebt. Und es werden auch Minis mit etwa drei Blütenständen angeboten, die sich ausgezeichnet für kleine Standorte im Haus eigenen.

Pflegetipps
Die Hortensie verträgt keine Trockenheit. Verhindern Sie, dass die Pflanze schlappt, indem Sie dafür sorgen, dass die Pflanze einen leicht feuchten Topfballen hat.
Die Pflanze steht am liebsten hell, aber nicht in greller Sonne oder in der Nähe einer Wärmequelle. Ein zu warmer Standort kann sich negativ auf die Blüte auswirken.
Da Wachstum und Blüte die Hortensie viel Energie kostet, wird empfohlen, die Pflanze alle zwei Wochen zu düngen.

Zimmerpflanzen des Monats März

fruehling18pNichts sorgt so schnell für Frühlingsstimmung im Haus wie Frühlingszwiebelblumen im Topf. Sie sind bequem, die Blüte ist nahezu garantiert und sie strahlen dank ihrer austreibenden Zwiebeln unglaubliche Energie aus. Dies ist den Gärtnern zu verdanken, die die Zwiebeln bereits einer kalten und einer warmen Periode ausgesetzt haben, um die Blumenzwiebel zu aktivieren und die Blütenentwicklung anzutreiben. So liefern die Frühlingsboten bereits Blüten, wenn es dafür eigentlich noch zu früh ist.

Herkunft
Die Herkunft der Frühlingsboten ist vielfältig. Tulpen stammen ursprünglich aus der Türkei, Hyazinthen kommen aus den Regionen östlich des Mittelmeeres (Libanon, Syrien, Iran, Irak). Narzissen haben sich von Südwesteuropa über den ganzen Kontinent verbreitet.

Pflegetipps
Je kühler die Frühlingsboten im Haus stehen, desto länger werden sie blühen.
Regelmäßiges Gießen hilft der Zwiebel zur Blüte zu kommen, bei zu viel Wasser beginnt die Zwiebel zu faulen.
Düngen ist nicht notwendig, die Nährstoffe befinden sich bereits in der Zwiebel.