Pflanze des Monats

Zimmerpflanze des Monats Dezember

anthurie18pDie Anthurie zählt zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Schön anzuschauen, einfach zu pflegen und eine echte Persönlichkeit im Haus. Mit weißen Hochblättern hat sie eine ruhige Ausstrahlung, während die leuchtenden Sorten einen besonders lebhaften Eindruck hinterlassen. Obwohl der farbige Teil der Pflanze von vielen für die Blüte gehalten wird, handelt es sich eigentlich um ein farbiges Hochblatt. Die Blüten der Anthurie sind nämlich sehr klein und befinden sich alle auf dem Kolben, den das Hochblatt umgibt.

Herkunft
Die Anthurie stammt aus den tropischen Regenwäldern Kolumbiens, Guatemalas und des Amazonasgebietes in Brasilien. Dort wachsen die Pflanze als Epiphyt: das bedeutet, dass sie mit relativ wenigen Wurzeln in und auf Bäumen wachsen, ohne diesen Nährstoffe zu entziehen. Die Pflanze bekommt dort ausreichend Licht, ist aber keiner grellen Sonne ausgesetzt, und sie befindet sich die ganze Zeit über in einer schön warmen Umgebung mit einem hohen Feuchtigkeitsgrad.

Pflegetipps
Anthurien stehen gerne hell, aber besser nicht in voller Sonne.
Halten Sie die Zimmertemperatur bei 18-22°C, die Pflanze darf nicht zu kalt stehen.
Der Topfballen darf nicht austrocknen, aber auch nicht im Wasser stehen.
Regelmäßiges Sprühen ahmt die Bedingungen im tropischen Regenwald mit höherer Luftfeuchtigkeit nach.
Verwelkte Blüten können entfernt werden.
Eine Düngergabe alle drei Wochen hilft der Anthurie lange und reich zu blühen.

Gartenpflanze des Monats November

Die Skimmie, das Vier-Jahreszeiten-Wunder, präsentiert sich während des gesamten Jahres immer wieder neu. Im November bildet die Pflanze bereits farbezeigende Knospen an robusten, attraktiven Blütenrispen. Die Farbe und die Knospen bleiben den ganzen Winter über erhalten. Im April-Mai öffnen sich die Knospen und die Skimmie blüht mit weiß-rosafarbenen Blüten, die stark duften: Bienen sind verrückt danach. Ende August erscheinen dann schon wieder die ersten neuen Knospen. Außerdem ist das attraktive ledrige Laub eine feste Größe, denn es bleibt das ganze Jahr über schön grün.

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Das Skimmia-Sortiment wurde in den letzten Jahren um viele neue Sorten erweitert. Sie unterscheiden sich in der Farbe der Blütenknospen, der Blattfarbe (grün- oder buntlaubig) und im Wuchs der Pflanzen. Es gibt sowohl kompakt wachsende Zwerg-Skimmien als auch Exemplare, die viel größer und lockerer im Aufbau sind. Die am häufigsten angebotene Sorte von Skimmia japonica ist 'Rubella' mit roter Blütenknospe.

Wissenswertes
• Die erste Skimmia kam 1838 nach Europa und landete direkt in den Gewächshäusern von Kew Gardens in England.
• Der botanische Name entstand 1784 und ist eine Ableitung von „miyama shikimi“, der japanischen Bezeichnung für Skimmia.
• Damit die Pflanze im Garten gut gedeiht, pflanzt man zu ein paar weiblichen Skimmien eine männliche Pflanze, die für die Bestäubung sorgen kann. Die männliche Pflanze ist am besten an ihrer Form zu erkennen: Die Blüten sind etwas größer und haben Stempel.

Herkunft
Skimmia gehört zur Familie der Rautengewächse (Rutaceae), zu denen auch die Zitrusbäumchen gehören. Die Verwandtschaft ist an den Blättern festzustellen: Wenn man diese zerreibt, riecht man sofort den Zitrusduft. In freier Natur wächst die Skimmie in den Wäldern Chinas, aber auch in anderen Teilen Asiens, wie im Himalaya-Gebirge. Sträucher die für den Garten angeboten werden, stammen jedoch meistens aus einem niederländischen Gewächshaus.

Pflegetipps
• Die Skimmie steht am liebsten an einem eher schattigen Standort, dort entwickeln sich die Beeren am besten.
• Die Pflanze bevorzugt – wie Rhododendron – einen leicht sauren Boden.
• Wenn die Blätter gelb werden, ist der Boden nicht sauer genug.
• Die Skimmie mag keine nassen Füße und wächst daher gern in der Nachbarschaft von Bäumen, die viel Feuchtigkeit aus dem Boden aufnehmen. Bei Pflanzen in Töpfen muss das Wasser leicht ablaufen können.
• Schneiden Sie lieber keine Zweige von der Pflanze, sonst fällt die nächste Blüte weniger reich aus.
• Skimmien sind ziemlich winterhart und müssen nur bei strengem Frost mit Vlies oder Luftpolsterfolie umwickelt werden.

Zimmerpflanze des Monats November


Die Geschichte von Rhipsalis
Rhipsalis gehört eigentlich zu den Kakteen, aber ohne stachelige Dornen. Die langen, unregelmäßig gegliederten Ranken wachsen recht schnell und hängen herab oder stehen buschig aufrecht. Tiefgrün von oben und etwas heller an den Enden, ist die Pflanze äußerst dekorativ für spannende Durchblicke und Tischdekorationen. Die Pflanze ist auch unter dem Namen „Korallenkaktus“ bekannt und benötigt praktisch keine Pflege. Rhipsalis meistert auch das Zusammenleben mit Menschen, die beim Gießen eher vergesslich sind, mit Bravour – sie geht nicht ein und ist unter idealen Bedingungen eine reichverzweigte Schönheit.

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Die Rhipsalis ist eine tropische Sukkulente, die in den Regenwäldern Mittel- und Südamerikas, Afrikas und einiger Inseln im Indischen Ozean heimisch ist. Es handelt sich dabei um den einzigen Kaktus, der in der freien Natur außerhalb von Nord- und Südamerika vorkommt. Dort wachsen die etwa 60 verschiedenen Arten zumeist auf Baumstämmen. Während dies bei kultivierten Pflanzen kaum vorkommt, erblühen sie dort mit einer Vielzahl weißer, gelber, orangefarbener oder roter Blüten, die nach der Bestäubung Beeren bilden. Nach Erkenntnissen der NASA ist Rhipsalis eine Zimmerpflanze mit luftreinigenden Eigenschaften, die zur Verbesserung des Raumklimas beiträgt.

Pflegetipps
Die Pflanze hängt gern an einem hellen Ort und verträgt sogar direktes Sonnenlicht, aber sie wächst und gedeiht auch bei etwas weniger Licht.
Zwischen den Gießeinheiten darf der Topfballen ein wenig antrocknen, mäßiges Gießen einmal in der Woche ist ausreichend. Hängt die Pflanze in der Sonne, sollte etwas häufiger gegossen werden. Sie mag es auch, ab und zu besprüht zu werden.
Einmal im Monat etwas düngen.
Werden die Ranken zu lang, können sie einfach wieder in Form geschnitten werden.

Gartenpflanze des Monats Oktober

Der Feuerdorn (wissenschaftlicher Name: Pyracantha) ist ein Strauch mit leuchtenden Beeren im Herbst und im Winter. Im zeitigen Frühjahr trägt er grünglänzendes Laub und im Mai und Juni viele cremefarbene Blüten. Ein Strauch, der im Garten das ganze Jahr über für Abwechslung sorgt. Der Feuerdorn wächst gern an einer Wand oder einem Gestell entlang und eignet sich auch als Heckenpflanze. Er ist ein spektakulärer Blickfang, der eine ganze Wand mit der Farbe seiner Beeren zum Leuchten bringt.

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Das Feuerdorn-Sortiment bietet mit roten, gelben und orangefarbenen Beeren eine schöne Farbpalette. Die Pflanzen werden in verschiedenen Formen angeboten: als Pyramide, aufgebunden an Stäben oder an ein Rankgerüst. Die am häufigsten angebotenen Sorten sind 'Soleil d'Or' (gelb), 'Red Column' (rot), 'Orange Charmer' (orangerot) und 'Orange Glow' (orange).

Wissenswertes
• Die Beeren des Feuerdorns sind bei Vögeln nicht besonders beliebt, daher bleiben sie meist lange Zeit – oft bis zum Winter – an der Pflanze. Erst wenn die Nahrung für die Vögel knapp wird, werden die Beeren vor allem von Amseln und Drosseln gefressen.
• Die kräftigen Dornen des Feuerdorns machen ihn zu einer wehrhaften Pflanze, besonders kleine Singvögel verstecken sich gerne in den Sträuchern, um darin zu nisten, weil die Dornen sie vor Katzen schützen.
• Die Dornen bieten auch natürlichen Schutz vor Einbrechern und Vandalen. Es ist nicht ganz einfach, durch diese Pflanze hindurch an ein Fenster oder über einen Zaun zu kommen.

Herkunft
Der Feuerdorn gehört zur Familie der Rosengewächse – was das Vorhandensein der Stacheln erklärt – und ist auch eng verwandt mit der stachellosen Zwergmispel Cotoneaster. Die Pflanze wächst von Südosteuropa bis nach Südostasien und wird seit dem 16. Jahrhundert für den Garten kultiviert. Pyracantha ist als farbenfroher Beerenstrauch in Gärten und Parks weit verbreitet, da er mit wenig Pflege für lange Zeit den Garten schmücken kann.

Pflegetipps
• Der Feuerdorn gedeiht im Schatten, im Halbschatten und auch in voller Sonne.
• Die Pflanzen benötigen einen reichhaltigen, gut durchlässigen Boden.
• Junge Pflanzen und solche, die als Kübelpflanzen eingesetzt werden, sollten noch regelmäßig gegossen werden. Ältere Feuerdorn-Pflanzen, die schon länger im Garten stehen, vertragen durch ihr breit verzweigtes Wurzelsystem die Trockenheit besser.

Zimmerpflanzen des Monats Oktober

Haustierfreundlicher Grünpflanzen
Speziell für die Halter von Hunden, Katzen, Kaninchen und Vögeln, deren Lieblinge ab und zu Lust auf ein wenig Grün haben, haben wir fünf haustierfreundliche Pflanzen für den Oktober ausgewählt. Chlorophytum (Grünlilie), Cyperus (Zyperngras), Hordeum (Katzengras), Beaucarnea (Elefantenfuß) oder Bambusa (Bambus) sind alle schön anzuschauen – natürlich auch für Menschen ohne Haustiere – und darüber hinaus verhältnismäßig ungefährlich für Vierbeiner und Vögel.

tierfreundHerkunft
Die Auswahl haustierfreundlicher Grünpflanzen ist international. Die Grünlilie stammt aus dem südlichen Afrika, der Elefantenfuß (auch als Nolina bekannt) kommt in freier Natur in Texas, Kalifornien und Mexiko vor, wo die Pflanzen gut 5-6 Meter hoch werden können. Zyperngras wächst an den Ufern des Nils in Ägypten. Bambus stammt ursprünglich aus China, und Katzengras ist eigentlich eine Gerstenart aus dem Mittleren Osten.

Pflegetipps
Alle haustierfreundlichen Grünpflanzen stehen gerne an einem Ort, der hell bis schattig sein kann, ohne direkter Sonne.
Die Pflanzen haben einen großen Feuchtigkeitsbedarf, der Topfballen darf nicht austrocknen.
Einmal im Monat ein wenig düngen, hält die Pflanzen stark und gesund.
Wenn Katzen oder Hunde einmal eine zu innige Verbindung mit einer Pflanze eingegangen sind, können beschädigte Blätter abgeschnitten werden, denn die Pflanze bildet schon bald wieder neue.

Warnhinweis
Die ausgewählten Pflanzen gelten als relativ haustierfreundlich, aber können dennoch Stoffe enthalten, die einigen Haustieren - vor allem bei übermäßigen Verzehr - gesundheitliche Schäden zufügen können. Dies sollte im Einzelfall geprüft werden.