Pflanze des Monats

Zimmerpflanze des Monats

weihnachtsstern2019Das erste, was am Weihnachtsstern ins Auge fällt, sind seine schön gefärbten Blätter. Sie werden oft mit den Blüten verwechselt, stehen jedoch als Hochblätter in Sternform um die eigentlichen Blüten, die klein und gelb in ihrer Mitte zu finden sind. Bekannt ist vor allem der klassische rote Weihnachtsstern, aber ein toller Trend für Dezember 2019 sind die modernen Pastellfarben wie Lachs, Rose, Zitronengelb und Aprikot. Die Pflanze sorgt an den Festtagen gleich für eine besondere Atmosphäre. Und auch darüber hinaus, denn dieser Winterblüher beschert auch gleich einen farbenfrohen Jahresbeginn 2020.

Herkunft
Der Weihnachtsstern - auch Poinsettie oder botanisch Euphorbia pulcherrima genannt - stammt ursprünglich aus Mexiko und Mittelamerika. Dort wächst er als krautiger Strauch und kann bis zu 4 Meter hoch werden. Die Pflanze blüht in freier Natur von November bis Februar, im Sommer ist der Strauch kahl. Bei den Azteken galt sie als heilig und wurde Cuitla-xochitl genannt.

Sortimentsauswahl
Der Weihnachtsstern ist eine Kurztagpflanze, der sternförmige Schirm der Hochblätter verfärbt sich erst wenn die Tage kürzer werden. Auf der Nordhalbkugel fällt dies unter natürlichen Bedingungen genau in die Weihnachtszeit. Das Sortiment wird immer größer und der Weihnachtsstern wird als Minipflanze angeboten, als Stämmchen, als Hängepflanze oder in Strauchform. Die Hauptfarben sind Rot und Weiß, stark im Kommen sind Farben wie Lila, Lachs, Crème oder zweifarbige Weihnachtssterne. Die Hochblätter werden häufig mit Glitter oder Farbstoff verziert oder werden anderen Behandlungen unterzogen, um sie noch dekorativer zu machen. Die attraktiven Hochblätter verleihen der Pflanze auf jeden Fall eine unvergleichlich stimmungsvolle Ausstrahlung und eröffnen für die Festtage vielseitige Möglichkeiten.

Pflegetipps
Die Pflanze steht gern hell ohne grelle Sonne.
Der Wurzelballen darf immer leicht feucht sein.
Die Pflanze mag keine Zugluft oder sehr warme Orte, z.B. direkt über der Heizung oder neben einem knisternden Kaminfeuer.
Alle zwei Wochen etwas Dünger stärkt die Pflanze.
Werden die Blätter des Weihnachtssterns gelb und fallen ab? Dann sollte die Pflanze an einen kühleren und helleren Ort gestellt und die Luftfeuchtigkeit erhöht werden. So kann der Weihnachtsstern sich wieder erholen.

Gartenpflanzen des Monats

rote191Auf der Suche nach etwas Fröhlichem in den dunklen Tagen vor Weihnachten? Rote Gartenpflanzen wie Stechpalme, Skimmie und Traubenheide sorgen für Farbe und Leben im Garten. In den kurzen Tagen vor Dezember fällt der Garten langsam in Winterschlaf. Durch eine Gestaltung mit roten Gartenpflanzen gibt es dennoch viel zu sehen und zu erleben, wenn man nach draußen schaut. Stechpalme (Ilex), Skimmie (Skimmia) und Traubenheide (Leucothoe) haben Blüten, Beeren und schön gefärbtes Laub in einer Farbskala von Rosarot bis leuchtend Rot zu bieten. Diese Farben machen nicht nur kurzen Prozess mit den oft grauen Novembertagen, sondern sorgen auch im nächsten Monat für eine ganz natürliche Weihnachtsstimmung im Garten.

Herkunft
Die Stechpalme wächst in gemäßigten Klimazonen sowohl in hohen Bergregionen bis hin zu den Küsten Asiens, Europas, Nordafrikas sowie Nord- und Südamerikas. Die Skimmie ist in den Wäldern Chinas und anderer Teile Asiens, wie dem Himalaya heimisch. Und die Traubenheide kommt vor allem in Gebirgswäldern von Nordamerika bis Fernost vor.

Pflegetipps
- Die Stechpalme steht am liebsten vollsonnig bis halbschattig, die Traubenheide im Halbschatten mit ein paar Stunden Sonne und die Beeren der Skimmie entwickeln sich am besten im Schatten.
- Rote Gartenpflanzen gedeihen auf gut durchlässigen Böden und sind von einem Standortwechsel nicht allzu begeistert. Sie sollten also gleich ihren endgültigen Platz erhalten.
- Die Traubenheide benötigt etwas mehr Wasser als die beiden anderen.
- Stechpalme und Skimmie sollten nur bei Bedarf zurückgeschnitten werden, die Traubenheide erhält einen Schnitt nach der Blüte im Juni, damit sie ihre schöne Herbstfärbung zeigt.
- Alle roten Gartenpflanzen sind winterhart und werden von Jahr zu Jahr schöner.

Zimmerpflanze des Monats November

calathea19pCalathea zeichnet sich durch die schöne Blattzeichnung und eine reiche Auswahl an Blattformen aus. Dabei kann das Blatt rund oder oval bis lanzettlich sein. Die Pflanze hat nicht nur luftreinigende Eigenschaften, sondern begleitet das Leben ihres Besitzers mit einem einzigartigen Tag- und Nachtrhythmus. Zwischen Blatt und Stiel befindet sich eine Art Gelenk, das Bewegung ermöglicht. Wenn es dunkel wird, schließen sich die Blätter und wenn es ruhig genug ist, kann man das Rascheln der sich schließenden Blätter auch hören. Wenn es hell wird, entfalten sich die Blätter wieder.

Herkunft
Die Calathea stammt ursprünglich aus dem tropischen Regenwald und wächst dort unter warmen und feuchten Bedingungen. Sie gedeiht vor allem an geschützten, nicht zu hellen Standorten, an denen die grünen Urwaldriesen das Licht filtern.

Pflegetipps
- Die Pflanzen für den Transport nach dem Kauf gut einpacken (lassen), Calathea verträgt keine Kälte.
- Calathea steht auch im Haus gern hell und warm, die Temperaturen sollten nicht unter 12°C sinken.
- Je bunter die Blätter, desto mehr Licht benötigt die Pflanze. Grelles Sonnenlicht ist jedoch zu vermeiden. Steht die Pflanze zu dunkel, wird die hübsche Blattzeichnung verschwinden.
- Der Wurzelballen sollte sich leicht feucht anfühlen. Zum Gießen ist Wasser in Zimmertemperatur am besten geeignet.
- Die Pflanzen eventuell besprühen (oder im Sommer in den Regen stellen), um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Das verhindert vertrocknete Blattränder und –spitzen.
- Bei einer monatlichen Düngung bleibt das Laub schön und das Wachstum wird gefördert.
- Gelbe oder braune Blätter können entfernt werden.

Gartenpflanzen des Monats

Im Sommer kühl, im Winter warm, und immer grün: das ganze Jahr über. Immer häufiger sieht man begrünte Dächer mit botanischen Dachdeckern wie Fetthenne, Steinbrech und Dachwurz. Begrünte Dächer sehen nicht nur gut aus, sie sind auch eine sinnvolle Ergänzung der natürlichen Umgebung. Sie erhöhen die Biodiversität des Umfelds und reinigen die Luft, da die Pflanzen CO2-Emissionen aufnehmen und filtern.

Ein grünes Dach zieht Insekten - und damit auch Vögel - an, ist nachhaltig, und isoliert darüber hinaus. Es dämpft nicht nur die Temperatur, sondern auch den Umgebungslärm. Da Pflanzen Wasser aufnehmen, ist es weniger wahrscheinlich, dass es bei heftigen Niederschlägen zu Überschwemmungen kommt. Ein solches Dach ist nahezu wartungsfrei und fast jede Dachform ist dafür geeignet. Die botanischen Dachdecker eignen sich auch für kleine Dächer wie ein Vordach, das Dach eines Schuppens oder eines Vogelhauses sowie für vertikale Gärten.

Herkunft
Steinbrech und Dachwurz sind vor allem in Bergregionen wie den Alpen, Dolomiten und dem Kaukasus zu finden. Die Fetthenne wächst auf der gesamten Nordhalbkugel, vor allem in trockenen, felsigen Gebieten.

Pflegetipps
Zweimal im Jahr Unkräuter und Baum-Sämlinge entfernen.
Wenn es für sehr lange Zeit sehr trocken ist, kurz mit dem Gartenschlauch besprühen.
Einmal im Jahr düngen.

Zimmerpflanze des Monats

cymbidie191Der Blütenstiel der Cymbidie ist irgendwo in einem Urwald aus weichen, grünen Blättern versteckt. Durch die Vielzahl der Blüten kann der Stiel schnell etwas kopflastig werden. Die Cymbidie blüht wochenlang mit einer Fackel aus roten, violetten, rosa- oder orangefarbenen, gelben, grünen oder zweifarbigen Blüten, die manchmal einen leichten, angenehmen Duft verströmen. Durch ihre imposante Größe und Ausstrahlung ist die Pflanze auch als „König der Orchideen“ bekannt. Bemerkenswert ist, dass die Cymbidie - im Gegensatz zu den meisten anderen Orchideen - keine Luftwurzeln hat, sondern einen Topfballen. Darüber hinaus macht sie ihre saisonale Verfügbarkeit zu einer begehrten Pflanze, die eben nur im Herbst und Winter erhältlich ist.

Herkunft
Die Cymbidie sieht tropisch aus, ist aber in Wirklichkeit ein cooler Typ. Die Orchidee ist den Überlebenskampf an den Südhängen des Himalaya-Gebirges gewohnt. Selbst auf diesem felsigen, nährstoffarmen Boden, in kalten Nächten und bei hellem Licht kann sie ihre geheimnisvollen, eleganten Blüten zum Blühen bringen. Das macht sie zu einer sehr widerstandsfähigen Zimmerpflanze, die auch das Raumklima gut verträgt.

Pflegetipps
Die Cymbidie steht gern an einem Ort mit indirektem Licht.
Im Gegensatz zu vielen anderen Orchideen hat die Cymbidie einen echten Wurzelballen. Alle zwei Wochen den Topf für eine halbe Stunde tauchen, überschüssiges Wasser ablaufen lassen, fertig.
Alle drei Wochen kann man dem Tauchwasser auch Flüssigdünger hinzufügen.
Wenn die Cymbidie verblüht ist, den Blütenstiel abschneiden. Dann die Pflanze hell und kühl stellen. So besteht eine gute Chance, dass sie neue Blütenstiele bildet.