Pflanze des Monats

Gartenpflanze des Monats Juni


geisblattKletter-, Rank- und Spalierpflanzen sind aktuell sehr beliebt, da sie in die Höhe wachsen und in kleineren Gärten nicht viel Platz einnehmen. Das Geißblatt (botanischer Name: Lonicera) ist eine dieser Pflanzen. Es hat die zurzeit so beliebte botanische, natürliche Ausstrahlung, kombiniert mit einer reichen Blüte. Dabei benötigt die Pflanze nur eine relativ bescheidene Fläche, verbunden mit dem Talent, in die Höhe zu klettern und an einem Zaun, einer Pergola oder einer Regenrinne entlang zu ranken. Die Blüten riechen köstlich, dabei wird der Duft besonders am Abend freigesetzt und zieht dann Nachtfalter wie die Gammaeule und Taubenschwänzchen an. Tagsüber locken die Blüten Bienen und Hummeln, sodass die Pflanze eine echte Bereicherung für die Natur im Garten und die unmittelbare Umgebung darstellt.

Herkunft
Das Geißblatt gehört zur Familie der Geißblattgewächse und wächst hauptsächlich auf der nördlichen Hemisphäre. Es gibt etwa 180 bekannte Arten, von denen 100 in China vorkommen, wo der Pflanze viele Gedichte gewidmet sind. Neben den für den Garten kultivierten Sorten, wächst das Geißblatt auch in freier Natur, vor allem am Rand lichter Wälder, wo es viel Sonne abbekommen kann. Die Pflanze ist den Menschen seit Jahrhunderten bekannt: die robusten, flexiblen Ranken wurden bereits in der Bronzezeit zur Herstellung von Seilen verwendet.

Pflegetipps
• Das Geißblatt steht gerne an einem Ort, an dem die Wurzeln kühl bleiben und der blühende oberirdische Teil sonnig steht. Je mehr Sonne, desto mehr Blüten!

• Da die Pflanze sich leicht um andere Pflanzen herumwickelt, ist es sinnvoll, auch über Nachbarpflanzen nachzudenken. Wird ein vertikaler grüner Teppich gewünscht oder ein luftiger aufgebauter Garten? Sollte Letzteres der Fall sein, benötigt das Geißblatt genug Platz zur Entfaltung.

• Der Boden sollte immer etwas feucht sein. Um die Wurzeln kühl zu halten und das verdunsten des Wassers einzuschränken, kann man schöne Steine rund um den Stamm legen. Auch der Schatten eines niedrigen Strauches, der vor das Geißblatt gepflanzt wird, hält die Wurzeln kühler.

• In der Wachstumsperiode (März bis Mai) einmal im Monat düngen, das hält die Blütenbildung in Gang.

• Ein Schnitt ist nicht notwendig, aber er schadet nicht. Die Pflanze treibt einfach wieder aus.

Zimmerpflanze des Monats Juni

sonnenblume10pDie Geschichte der Sonnenblume
Sonnenblume wächst als Zimmerpflanze nicht so hoch wie die Gartenblume, aber sie hat auch diese einzigartigen, fröhlichen, leuchtend gelben Blüten und das dunkle Herz einer echten Sonnenblume mit den schönen dunkelgrünen Blättern darunter. Sie ist die perfekte Gesellschaft auf einer Kommode, dem (Garten-)Tisch, dem Arbeitstisch oder wo auch immer man im Haus eine sommerliche Stimmung verbreiten möchte. Ein paar dieser Pflanzen - in einem Kasten oder in einer Gruppe zusammengestellt - vermitteln uns das Gefühl eines blühenden Feldes. Ein Hauch Lila oder Violett passt dazu, um das ganze Gelb optisch etwas abzukühlen.

Herkunft
Die Sonnenblume (ihr botanischer Name lautet Helianthus) wächst in Nord- und Südamerika, aber sie gedeiht auch ausgezeichnet in Europa und anderen Gebieten mit gemäßigten Klimabedingungen. Es ist eine einjährige Pflanze mit enormer Wuchskraft. Aus einem Sonnenblumenkern kann in wenigen Monaten eine prächtige gelbe Sonnenblume heranwachsen.

Pflegetipps
Die Sonnenblume liebt - wie der Name schon sagt - die Sonne und kann viel Licht vertragen.
Die Pflanze braucht viel Wasser, der Wurzelballen kann immer etwas feucht sein.
Bei mehrblütigen Sonnenblumen können verwelkte Blüten einfach entfernt werden, dann haben neue Knospen mehr Platz.
Einmal in der Woche hält ein wenig Dünger die Blüte gut in Form.

Gartenpflanzen des Monats Mai

duft19Ginster (Cytisus), Flieder (Syringa), Wandelröschen (Lantana), Rose (Rosa) und Mexikanische Orangenblume (Choisya) haben nicht nur schöne Blüten, jede einzelne bringt mit ihrem ganz besonderen Duft ein zusätzliches Erlebnis in den Garten oder auf die Terrasse. Alle fünf sind pflegeleichte Gehölze, die sowohl ausgepflanzt im Garten als auch in Töpfen, Behältern und Kübeln eingesetzt werden können. Die Düfte und Farben ziehen Hummeln, Bienen und Schmetterlinge an, sodass ein duftender Blickfänger auch auf diese Art und Weise Leben in den Garten bringt und dazu beiträgt, dass sich in der Umgebung ein gesundes Biotop etablieren kann.

Herkunft
Jeder duftende Blickfänger verbreitet an seinem Platz sein wunderbares Aroma. Wo die Mexikanische Orangenblüte heimisch ist, sagt schon der Name. Das Wandelröschen wächst im tropischen Südamerika, der Flieder stammt aus Südosteuropa. Und die Rose hat sich von Asien aus verbreitet.

Sortimentsauswahl
Ginster sieht man hauptsächlich in den Farben Gelb, Orange, Rot und Weiß, sowohl in Strauchform als auch als Stamm. Der Duft ist leicht süß.
Flieder gibt es hochgewachsen als S. vulgaris in den Farben Weiß, Lila, Rosa und Violett. Eine Alternative bietet S. meyeri 'Palibin' (Zwergflieder), dessen Blüten hauptsächlich lila- und rosafarben sind. Fliederblüten riechen sauber und frisch.
Das Wandelröschen verdankt seinen Namen der Tatsache, dass die Blüte während ihres Reifeprozesse häufig die Farbe wechselt. Die Blüten sind eine Art magische Kugeln in Rosa, Gelb, Orange, Lila und Weiß, der Geruch ist krautig und warm.
Die Rose gibt es als Strauch, Bodendecker, Kletterpflanze, am Spalier oder als Stamm und sie wird in fast allen Farben angeboten. Wer einen zarten, süßen Rosenduft sucht, muss sich die Sorte genau anschauen, denn nicht jede Rose duftet.
Die Mexikanische Orangenblume ist ein Strauch mit leuchtend grünen Blättern und weißen Blüten, die sich wie Sterne vom Laub abheben. Das Blatt riecht zitrusartig, die Blüten haben einen süßen, jasminähnlichen Duft.

Pflegetipps
• Die duftenden Blickfänger stehen gerne sonnig in nahrhaftem Boden, der gut wasserdurchlässig ist.
• Alle diese Sträucher benötigen regelmäßig Wasser, um zu wachsen, zu blühen und zu duften. Der Wurzelballen sollte möglichst nicht austrocknen.
• Einmal im Monat etwas düngen fördert die Blüte.
• Verwelkte Blüten können entfernt werden.
• Um eine kompakte Form zu erhalten, werden die duftenden Blickfänger in Form geschnitten. Flieder und Ginster werden im Juni nach der Blüte gestutzt, die anderen drei nach dem Winter im März oder April.
• Von den fünf Pflanzen ist nur eine nicht winterhart, das Wandelröschen. Es kann möglichst frostfrei überwintern und nach dem letzten Nachtfrost im Frühjahr wieder nach draußen gestellt werden.

Die Zimmerpflanzen des Monats Mai 2019

Badezimmerpflanzen mögen alle etwas Schatten, hohe Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit: Genau die Bedingungen, die ein Badezimmer bietet. Und sie passen perfekt zum Wohntrend, in dem ein Raum mehr ist als ein Ort, den man schnell betritt und wieder verlässt. Vielmehr ist das Badezimmer ein Ort, an dem man morgens einen guten Start oder abends einen erholsamen Ausklang des Tages genießen kann. Wir haben einige geeignete Pflanzen speziell für das Badezimmer ausgewählt. Diese können zusammen aufgestellt werden, um einen optimalen Effekt zu erzielen.

bad191Eine Tillandsie, die sich für das Badezimmer eignet, ist vor allen anderen die epiphytisch wachsende T. usneoides (Louisianamoos oder Spanisches Moos). Tillandsien gibt es auch als kleine Rosetten in verschiedenen Formen und Größen. T. xerographica (große graue Rosette) oder T.ionantha (kleine rote Rosetten) sind Beispiele dafür. Die blühende T. cyanea (rosa mit blau) oder T. flabellata (rot) eignen sich ebenfalls sehr gut und bringen auch Farbe ins Bad.

Spathiphyllum (das Einblatt) kommt in vielen verschiedenen Sorten vor, von sehr kleinen Pflanzen mit kleinen weißen Blütenständen bis hin zu fast mannshohen Pflanzen mit großen „Löffeln“. Es gibt grüne und buntblättrige Sorten. Immer häufiger sieht man auch Pflanzen mit farbig eingefärbten Hochblättern.

Adiantum (Frauenhaarfarn) gibt es in einer ganzen Reihe von Arten, von grünlaubig bis bronzefarben.

Ficus pumila wird sowohl als Hängepflanze als auch als Kletterpflanze angeboten, mit grünen und weiß- oder gelbbunten Blättern. Die Blätter junger Pflanzen sind recht klein, mit zunehmendem Pflanzenalter können sie aber auch größer werden.

Herkunft
Tillandsien stammen aus Mittel- und Südamerika, das Einblatt ist im brasilianischen Dschungel, in Südamerika und Asien heimisch, die Kletterfeige klettert und rankt im fernen Osten, der Frauenhaarfarn wächst hauptsächlich in China. Ihre Gemeinsamkeit ist, dass sie am besten unter Bedingungen wachsen, die denen im tropischen Regenwald ähneln. Und solche Bedingungen herrschen im Badezimmer nach dem familiären Hochbetrieb am Morgen. Die verbleibende Feuchtigkeit und der Wasserdampf bieten ideale Bedingungen für diese Pflanzen.

Pflegetipps
Alle Badezimmerpflanzen kommen mit relativ wenig Licht zurecht. In einem fensterlosen Bad ist künstliche Belichtung die Lösung.
Dampf, Nebel, ein Tauchbad – das alles finden sie herrlich.
Alle zwei Wochen ein bisschen düngen. Tillandsien kann man mit im Wasser aufgelösten Flüssigdünger mit der Pflanzenspritze besprühen.
Werden einige der Pflanzen doch ein wenig zu wild, kann man sie einfach zurückschneiden.

Große Blüten, kleine Blüten. Kletter- und Hängepflanzen sowie bodenbedeckende Pflanzen. Direkt in den Garten gepflanzt, in Töpfen und Kästen und in Blumenampeln. Mit den Farbbringern hält der Frühling Einzug in den Garten, auf die Terrasse und den Balkon. Begonie, Verbene (Eisenhut), Gazanie (Mittagsgold) und Bougainvillea sind alle reichblühende Pflanzen mit völlig unterschiedlichen Formen, sodass es im Garten viel zu sehen und zu erleben gibt. Niedrig wachsende, sommerblühende Begonien, Gazanien und Verbenen sind in verschiedenen Farben erhältlich. Begonien werden vor allem in Weiß, Rosa und Rot angeboten, Verbenen in Weiß, Violett, Rot und Pink und Gazanien in leuchtendem Orange, Bronze-Braun, Weiß und Gelb. Die Kübelpflanze Bougainvillea mit ihren farbigen Hochblättern gibt es in vielen Farbtönen, die hervorragend zu den anderen Farbbringern passen. Bougainvillea wächst oberhalb der anderen Farbbringer. So kann man in verschiedenen Höhen Farbe auf Balkon, Terrasse und in den Garten bringen, und es gibt immer eine Kombination, die dem eigenen Geschmack entspricht.

farbbringer19Herkunft
Begonie und Bougainvillea stammen ursprünglich aus Südamerika, die Gazanie aus Südafrika und Verbenen findet man in ganz Eurasien und in den Vereinigten Staaten.

Sortimentsauswahl
Die Begonie hat ein typisches, asymmetrisch geformtes Blatt. Für den Garten werden hauptsächlich Begonien der Semperflorens Gruppe (Eisbegonien) und der Begonia Tuberhybrida Gruppe (Knollenbegonie) angeboten. Von beiden Arten werden ständig neue Erscheinungsformen entwickelt. B. boliviensis ist eine schöne Art für den Garten und kann - genau wie die Wasserfall-Serie - als Hängepflanze verwendet werden. B. betula zeichnet sich durch eine reiche Blüte mit kleinen Begonienblüten aus, die Strauchbegonie ist eine große Pflanze, und B. fuchsifoliosa ist eine Begonie mit Blättern, die denen der Fuchsie ähneln.

Die Verbene (Eisenkraut) hat charakteristische, zusammengesetzte Blütenstände und gelappte oder fein eingeschnittene Blätter. Verbenen werden sowohl samenvermehrt (oft in einer Farbmischung) als auch aus Stecklingskultur (häufig farbsortiert) angeboten. Beide Anzuchtformen sind hauptsächlich in den Farben Rot, Rosa, Weiß und Lila erhältlich. Darüber hinaus gibt es Arten wie V. bonariensis und V. rigida, die größer werden und oft violett oder lila gefärbt sind.

Die Gazanie (Mittagsgold) zeichnet sich durch Blüten aus, die sich tagsüber öffnen, wenn das Wetter schön und sonnig ist, und am Abend wieder schließen. Das längliche, spatelförmige Blatt ist ziemlich steif: ein Zeichen dafür, dass die Pflanze auch Trockenheit aushalten kann. Die zusammengesetzten Blüten sind hauptsächlich orange, gelb, braun oder rosa. Es gibt sowohl grün- als auch graublättrige Arten.

Bougainvilleen werden als Kultursorten zweier verschiedener Arten angeboten: Bougainvillea spectabilis (Strauchform mit meist lilafarbenen Sorten) und Bougainvillea glabra (Kletterpflanze in vielen verschiedenen Farben). Die Pflanze blüht mit farbigen Hochblättern, die die rein weißen Blüten umgeben.

Pflegetipps
Alle Farbbringer mögen es sonnig, können aber auch Halbschatten vertragen.
Die Blüte kostet die Pflanze viel Energie, daher sollte der Wurzelballen nicht austrocknen. Farbbringer in Kübeln und Kästen haben besonders viel zusätzliches Wasser nötig.
Eine zweiwöchentliche Düngung fördert die Blüte.
Verwelkte Blüten sollten entfernt werden, dann werden die Farbbringer wieder neue Knospen ansetzen.
Die niedrig wachsenden Farbbringer sind einjährige Pflanzen. Bougainvillea kann, sofern sie hell, trocken und kühl überwintert wird, im nächsten Jahr erneut durchstarten.