Pflanze des Monats

Zimmerpflanze des Monats Februar

winterblueher

Winterblüher sind ideale Pflanzen, um sich den Frühling schon dann ins Haus zu holen, wenn draußen noch alles grau und kahl ist. Farbenfrohe Primeln (Primula obconia), fröhliche Cinerarien (Senecio cruentus) und weißer Jasmin (Jasminium) sorgen in vielen Formen und Größen für Duft und Farbe im Haus. Sie sind einfach zu pflegen und wurden so kultiviert, dass sie auch draußen stehen können, sobald die Temperatur über 10°C ansteigt.

Herkunft
Wilde Primeln stammen häufig aus den Bergregionen der Nordhalbkugel, und es wachsen rund 14 Arten in den europäischen Alpen. Die Cinerarie hat sich von Australien und Neuseeland aus verbreitet und kommt häufig auf den Kanarischen Inseln vor. Der Jasmin ist eine (sub)tropische Kletterpflanze, die aus den gemäßigten Regionen Asiens stammt, aber mit ausreichend Feuchtigkeit und Wärme auch in einem gewöhnlichen Raumklima gut gedeiht.

Pflegetipps:
Winterblüher stehen gerne hell und kühl, vor direkter Sonneneinstrahlung sollten sie geschützt werden.
Der Topfballen darf leicht feucht sein, Wasserstress ist möglichst zu vermeiden.
Wird alle zwei Wochen gedüngt, hilft dies den Winterblühern ihre Wuchs- und Blühkraft zu erhalten.
Verwelkte Blüten können einfach abgepflückt werden.

Zimmerpflanze des Monats Dezember

Die stilvolle und sinnliche Amaryllis (auch unter ihrem botanischen Namen Hippeastrum bekannt) ist in vielen Sorten und reichen, warmen Farben erhältlich.

amaryllis17pageDie große Stärke dieser Zimmerpflanze ist die Metamorphose, die sie durchläuft. Aus einer Zwiebel entwickeln sich imposante Kelche in Weiß, Lachs, Rot, Rosa oder sogar Grün. Die Blütenstände können bis zu 20 cm breit werden. Sehr spektakulär, da man diese Pracht aus dem einfachen geraden Stiel nicht erwartet – vor allem nicht, weil die gesamte Entwicklung in den Wintermonaten vor sich geht.

Herkunft 
Die Amaryllis gehört, wie die Narzisse mit ihren mehr als 80 Arten, zur Familie der Amaryllisgewächse. In freier Natur kommt die Amaryllis in den (sub)tropischen Regionen Mexikos und der Karibik bis in die nördlichen Gebiete Argentiniens vor. Die allerersten Pflanzen entstanden vermutlich in Brasilien. In Europa wurde die Pflanze um 1800 zum ersten Mal kultiviert.

Pflegetipps 
Amaryllis können sowohl dunkel als auch hell stehen, solange es recht kühl ist.
Den Topfballen nicht austrocken lassen und auch nicht im Wasser stehen lassen. Zwiebeln mit einer Wachs- oder Filzummantelung kommen ohne Wasser zu Blüte, sollten aber nicht zu warm stehen, sonst vertrocknen die Blüten.
Düngen ist nicht notwendig. Alle Nährstoffe befinden sich in der Zwiebel.

Im November ist es an der Zeit, die Königin der Blumen ins Rampenlicht zu stellen. Die klassische Rose ist eine prachtvolle Erscheinung und ein willkommener Gast in jedem Haus.

rosen14Die Herkunft der Rose
Griechen, Römer und Ägypter entdeckten vor Tausenden von Jahren die Schönheit der romantischen Rose. Wir mussten leider bis zum 16. Jahrhundert auf sie warten. Seither wächst ihre Popularität unaufhaltsam und in jedem Jahr kommen wieder neue Sorten hinzu. Das zeigt eindeutig: Von der Rose haben wir noch lange nicht genug.

Rot, Weiß, Gelb, Rosa, Violett, Orange und Grün, zwei- oder mehrfarbig. Groß, klein, mit kurzem oder langem Stiel. Bei einer romantischen Laune entsteht da schnell ein Luxusproblem, denn es gibt unglaublich viel Auswahl.

Pflege der Rose
Stellen Sie die Rosen in eine saubere Vase mit frischem Wasser.
Geben Sie Schnittblumennahrung in das Wasser, um die Haltbarkeit zu verlängern.
Schneiden Sie die Stiele 3-5 cm leicht schräg an. Verwenden Sie dazu ein scharfes, sauberes Messer.
Lassen Sie die Dornen möglichst an den Stielen.
Füllen Sie die Vase regelmäßig mit Leitungswasser auf.
Die Rosen sollten nicht im Durchzug, in der grellen Sonne, neben der Heizung oder einer Obstschale stehen.

Symbolik der Rose
Die herzförmigen Blätter stehen für Liebe und Vertrauen und die Dornen zeigen, dass man auch in der Liebe nicht immer auf Rosen(-blättern) gebettet ist. Vor allem rote Rosen sind unlösbar mit der Liebe verbunden, aber wussten Sie, dass jede Farbe ihre eigene Bedeutung hat?
Rot: Liebe und Respekt
Weiß: wahre Liebe, Reinheit, Würde
Rosa: Glück, Dankbarkeit, Tugend
Orange: Sehnsucht, Wertschätzung, Sympathie
Gelb: intime Freundschaft, Verbundenheit

Zimmerpflanzen des Monats Oktober


erfrischendpageBeim Thema (luft-)erfrischende Zimmerpflanze dreht sich alles um Pflanzen mit luftreinigenden Eigenschaften, die das Raumklima deutlich verbessern. Untersuchungen der NASA haben gezeigt, dass einige Pflanzen schädliche Stoffe aufnehmen und über ihre Wurzeln an den Boden abgeben. Außerdem spenden sie tagsüber Sauerstoff und helfen die Luftfeuchtigkeit im Haus zu regulieren. Die Zimmerpflanzen des Monats Oktober sind Spitzenreiter in der Kategorie der natürlichen Lufterfrischer: Einblatt, Schwertfarn und Efeu.

Herkunft:
Efeu (Hedera) gehört zur Familie der Araliengewächse (Araliaceae) und wächst auf Felsen und Bäumen in Asien, Europa und Nordafrika. Die Pflanze ist in der Lage 25 bis 30 Meter hoch zu klettern und entwickelt sich vor allem in kühlen Gegenden ausgezeichnet. Der botanische Name „Hedera” bedeutet so viel wie „festklammern“ und ist ein Hinweis aus die Haftwurzeln der Pflanze, mit denen sie sich beim Klettern festhält. Efeu ist ein Symbol für ewiges Leben, da die Pflanze immergrün ist.

Der Schwertfarn (Nephrolepis) gehört zur Pflanzenfamilie der echten Farne, prächtige Blattpflanzen mit sehr unterschiedlichen Erscheinungsformen, die bereits seit dem Devoon (als vor rund 400-350 Millionen Jahren) auf der Erde vorkamen. Nephrolepis ist weltweit in den tropischen Regenwäldern zu finden. Die buschigen Pflanzen, mit den gefiederten Blättern, punkten mit den besten luftreinigenden Eigenschaften.

Das Einblatt (Spathiphyllum) stammt aus den tropischen Regenwäldern Kolumbiens und Venezuelas und ist eine Pflanze, in die man sich gleich verliebt: zarte grüne Blätter, weiße Hochblätter, die eine blühende Ähre umgeben, und darüber hinaus ein interaktiver Charakter. Wenn das Einblatt zu trocken steht, lässt es seine Blätter hängen, um sie nach dem Gießen innerhalb von wenigen Stunden wieder aufzurichten.

Pflegetipps:
Efeu steht gern kühl und hell, aber nicht in grellem Sonnenlicht. Je größer der Weißanteil im Blatt, desto mehr Licht benötigt die Pflanze, je mehr Blattgrün vorhanden ist, desto weniger. Der Topfballen darf nicht austrocken, die Wurzeln sollten aber auch nicht im Wasser stehen. Alle zwei Monate werden die Pflanzen gedüngt, ab und zu unter die Dusche gestellt oder mit einer Pflanzenspritze eingesprüht. Alte Blätter entfernen, die Ranken können problemlos zurückgeschnitten werden. Efeu verträgt keine trockene Luft, diese kann Spinnmilbenbefall begünstigen. Die Pflanze also nicht über einem Heizkörper aufstellen.

Der Schwertfarn bevorzugt einen Standort mit einer Temperatur über 12°C, an dem es halbschattig bis hell ist. Die Pflanzen vertragen kein direktes Sonnenlicht oder die trockene Luft über einem Heizkörper. Der Topfballen sollte nicht austrocken, gegossen wird direkt auf den Boden nicht ins Herz der Pflanze. Dabei ist Regenwasser zu bevorzugen, denn Farne vertragen weder Kalk noch Salz. Während der Wachstumsphase können die Pflanzen alle 3 – 4 Wochen gedüngt werden.

Das Einblatt steht gern hell an einem Ort mit mindestens 12°C, an dem es keiner vollen Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Der Topfballen darf nicht austrocken, die Pflanze zeigt an, wenn ihr Wasser fehlt, dann schlappen ihre Blätter. Am besten die Blätter regelmäßig mit lauwarmem Wasser besprühen, einmal im Monat etwas düngen und verwelkte Blütenstände entfernen.

Zimmerpflanze des Monats September

Das Pfeilblatt, auch bekannt als Alokasie, hat große, hübsch gezeichnete Blätter. Ungeachtet der Tatsache, dass es sich um eine stattliche Erscheinung handelt, sieht die Pflanze dennoch locker und stilvoll aus, was sie ihren hohen, glatten Stielen verdankt, die sich aus einer Knolle entwickeln.
Die Stiele können unifarben sein, aber auch Tigerstreifen haben und die Blätter sind einfach sensationell. Es gibt eine Art, deren Blätter einer afrikanischen Maske ähneln, eine mit welligen Blatträndern und eine, die auch als Skelettpflanze bezeichnet wird, da sich die Blattnerven deutlich abzeichnen. Die Blüte (in Form eine Ähre) ist bei dieser Zimmerpflanze nicht sehr beeindruckend, umso mehr ist es das dekorative Grün.

pfeilblattpageHerkunft
Das Pfeilblatt gehört zur Familie der Aronstabgewächse und wächst in den tropischen Regenwäldern Südostasiens. Vor allem auf Borneo kommt sie häufig vor und kann dort gut vier Meter hoch werden. Es sind 79 Arten bekannt. Rund um den Äquator wird die Pflanze seit Tausenden von Jahren als Nahrungsmittel kultiviert. Aus der Urversion wurden dekorative Pflanzen gezüchtet, die nicht essbar sind, aber optisch besonders attraktiv. Die Alokasie eroberte in den 50er-Jahren das Wohnzimmer und hat eine hübsche Vintage-Ausstrahlung.

Pflegetipps
Das Pfeilblatt kommt ursprünglich im tropischen Regenwald vor. Solch warme, feuchte Bedingungen wünscht sich die Pflanze auch im Haus.
Geeignet ist ein heller aber nicht vollsonniger Standort, um Blattverbrennungen zu verhindern.
Eine Zimmertemperatur von 18-22°C ist ideal, die Pflanze darf keinesfalls zu kalt stehen.
Regelmäßig mit Wasser in Zimmertemperatur gießen, den Topfballen nicht austrocknen lassen.
Das Pfeilblatt genießt es, mit einer Pflanzenspritze besprüht zu werden. Ebenso gut ist eine kurze Dusche oder ein Sommerregen im Freien.
Während der Wachstumsperiode zweimal im Monat düngen, während der winterlichen Ruhephase nur einmal monatlich.