Pflanze des Monats

Gartenpflanze des Monats Oktober

Der Feuerdorn (wissenschaftlicher Name: Pyracantha) ist ein Strauch mit leuchtenden Beeren im Herbst und im Winter. Im zeitigen Frühjahr trägt er grünglänzendes Laub und im Mai und Juni viele cremefarbene Blüten. Ein Strauch, der im Garten das ganze Jahr über für Abwechslung sorgt. Der Feuerdorn wächst gern an einer Wand oder einem Gestell entlang und eignet sich auch als Heckenpflanze. Er ist ein spektakulärer Blickfang, der eine ganze Wand mit der Farbe seiner Beeren zum Leuchten bringt.

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Das Feuerdorn-Sortiment bietet mit roten, gelben und orangefarbenen Beeren eine schöne Farbpalette. Die Pflanzen werden in verschiedenen Formen angeboten: als Pyramide, aufgebunden an Stäben oder an ein Rankgerüst. Die am häufigsten angebotenen Sorten sind 'Soleil d'Or' (gelb), 'Red Column' (rot), 'Orange Charmer' (orangerot) und 'Orange Glow' (orange).

Wissenswertes
• Die Beeren des Feuerdorns sind bei Vögeln nicht besonders beliebt, daher bleiben sie meist lange Zeit – oft bis zum Winter – an der Pflanze. Erst wenn die Nahrung für die Vögel knapp wird, werden die Beeren vor allem von Amseln und Drosseln gefressen.
• Die kräftigen Dornen des Feuerdorns machen ihn zu einer wehrhaften Pflanze, besonders kleine Singvögel verstecken sich gerne in den Sträuchern, um darin zu nisten, weil die Dornen sie vor Katzen schützen.
• Die Dornen bieten auch natürlichen Schutz vor Einbrechern und Vandalen. Es ist nicht ganz einfach, durch diese Pflanze hindurch an ein Fenster oder über einen Zaun zu kommen.

Herkunft
Der Feuerdorn gehört zur Familie der Rosengewächse – was das Vorhandensein der Stacheln erklärt – und ist auch eng verwandt mit der stachellosen Zwergmispel Cotoneaster. Die Pflanze wächst von Südosteuropa bis nach Südostasien und wird seit dem 16. Jahrhundert für den Garten kultiviert. Pyracantha ist als farbenfroher Beerenstrauch in Gärten und Parks weit verbreitet, da er mit wenig Pflege für lange Zeit den Garten schmücken kann.

Pflegetipps
• Der Feuerdorn gedeiht im Schatten, im Halbschatten und auch in voller Sonne.
• Die Pflanzen benötigen einen reichhaltigen, gut durchlässigen Boden.
• Junge Pflanzen und solche, die als Kübelpflanzen eingesetzt werden, sollten noch regelmäßig gegossen werden. Ältere Feuerdorn-Pflanzen, die schon länger im Garten stehen, vertragen durch ihr breit verzweigtes Wurzelsystem die Trockenheit besser.

Zimmerpflanzen des Monats Oktober

Haustierfreundlicher Grünpflanzen
Speziell für die Halter von Hunden, Katzen, Kaninchen und Vögeln, deren Lieblinge ab und zu Lust auf ein wenig Grün haben, haben wir fünf haustierfreundliche Pflanzen für den Oktober ausgewählt. Chlorophytum (Grünlilie), Cyperus (Zyperngras), Hordeum (Katzengras), Beaucarnea (Elefantenfuß) oder Bambusa (Bambus) sind alle schön anzuschauen – natürlich auch für Menschen ohne Haustiere – und darüber hinaus verhältnismäßig ungefährlich für Vierbeiner und Vögel.

tierfreundHerkunft
Die Auswahl haustierfreundlicher Grünpflanzen ist international. Die Grünlilie stammt aus dem südlichen Afrika, der Elefantenfuß (auch als Nolina bekannt) kommt in freier Natur in Texas, Kalifornien und Mexiko vor, wo die Pflanzen gut 5-6 Meter hoch werden können. Zyperngras wächst an den Ufern des Nils in Ägypten. Bambus stammt ursprünglich aus China, und Katzengras ist eigentlich eine Gerstenart aus dem Mittleren Osten.

Pflegetipps
Alle haustierfreundlichen Grünpflanzen stehen gerne an einem Ort, der hell bis schattig sein kann, ohne direkter Sonne.
Die Pflanzen haben einen großen Feuchtigkeitsbedarf, der Topfballen darf nicht austrocknen.
Einmal im Monat ein wenig düngen, hält die Pflanzen stark und gesund.
Wenn Katzen oder Hunde einmal eine zu innige Verbindung mit einer Pflanze eingegangen sind, können beschädigte Blätter abgeschnitten werden, denn die Pflanze bildet schon bald wieder neue.

Warnhinweis
Die ausgewählten Pflanzen gelten als relativ haustierfreundlich, aber können dennoch Stoffe enthalten, die einigen Haustieren - vor allem bei übermäßigen Verzehr - gesundheitliche Schäden zufügen können. Dies sollte im Einzelfall geprüft werden.

Gartenpalmen

palme18pStattliche Größe, schönes Grün und ein exotischer Look, damit das Sommergefühl noch eine Weile anhält: Gartenpalmen sorgen im September für genau die richtige Stimmung, um die Outdoor-Saison noch länger zu genießen. Zur Auswahl steht unter anderem die Echte Dattelpalme (Phoenix canariensis) mit grünen, gefiederten Blättern und einem charakteristischen Stamm. Oder die Chinesische Hanfpalme (Trachicarpus) mit ihren auffallenden, fächerförmigen Blättern. Die anderen Stars im September sind offiziell keine Palmen, aber sehen diesen sehr ähnlich, so dass man sie gut miteinander kombinieren kann. Die Palmlilie (Yucca) und die Keulenlilie (Cordyline australis) wirken mit ihren schönen Blattrosetten ebenfalls sehr exotisch. Bei der Yucca können die Blätter grün, grün-gelb oder weißbunt sein, während die Blätter der Cordyline grün oder braunrot sind. Perfekt für einen nahtlosen Übergang vom Sommer zum „Indian Summer“.

Sortimentsauswahl
Die Dattelpalme ist in zwei Arten erhältlich: P. canariensis mit steifen, aufrechten Blättern und P. roebelenii, mit etwas weicherem und anmutig geschwungenem Blatt. Sie werden meist in unterschiedlichen Höhen mit schlanken Stämmen und manchmal mit mehreren Pflanzen pro Topf angeboten.
Die bekannteste Art bei den Keulenlilien ist Cordyline australis. Die Pflanze bietet eine schöne Blattrosette und ist zum einen in kleinen Größen erhältlich, um sie zwischen Beetpflanzen zu setzen, zum anderen gibt es auch größere Kübelpflanzen für Balkon und Terrasse. Die Sorten, denen man am häufigsten begegnet, sind ‘Red Star’ (rotes Blatt) und ‘Verde’ (grünes Blatt).
In der Gattung Yucca sind Yucca flaccida, Y. gloriosa und Y. filamentosa winterharte Arten. Alle drei haben drehende, steife Blattrosetten, bei denen kein Blatt aussieht wie das andere. Im Sommer blühen diese Arten mit einer stattlichen Blütenkerze. Yucca elephantipes muss frostfrei überwintert werden und eignet sich in erste Linie als Kübel- oder Zimmerpflanze.
Charakteristisch für die Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus) sind ihre fächerförmigen Blätter. Diese Art kommt in stattlicher Größe vor, so dass sie sich ausgezeichnet dazu eignet, Terrassen und Zufahrten zu schmücken, zumal sie sogar frostbeständig ist.

Herkunft
Die ausgewählten Gartenpalmen haben in Bezug auf ihre Herkunft sehr unterschiedliche Wurzeln. Mittel- und Südamerika sind der Lebensraum der Yucca, die Cordyline wächst in Neuseeland und Australien. Phoenix canariensis ist - wie der Name schon sagt – auf den Kanarischen Inseln heimisch und P. roebelenii in Laos. Trachycarpus kommt – wie die deutsche Bezeichnung bereits nahelegt – in freier Natur im Fernen Osten vor.

Pflegetipps
Gartenpalmen stehen gerne an einem warmen, hellen Ort, von halbschattig bis vollsonnig.
Lassen Sie den Boden nicht austrocknen, Gartenpalmen brauchen ausreichend Feuchtigkeit.
Während der Wachstumsperiode sollte einmal im Monat gedüngt werden.
Bei Frost die Gartenpalmen gut einpacken oder an einem geschützten Standort frostfrei überwintern lassen.

Zimmerpflanze des Monats September

Die Geschichte der Phalaenopsis
phal18pDie Schmetterlingsorchidee (Phalaenopsis) ist eine dekorative Orchidee, deren Blüten ein wenig an Schmetterlinge erinnern. In Ihrer gesamten Erscheinung ähnelt die Pflanze eher einer grünen Ballerina. Aus einem eleganten hohen Stiel wird ein üppiger Blütenzweig, der in einem anmutigen Bogen umso weiter nach unten ragt, je mehr Blüten sich daran öffnen. Die Blüten können groß und klein sein und haben häufig äußerst ansprechende Zeichnungen. Einige Orchideen haben einen leichten Duft, die meisten sind jedoch geruchlos. Was sie alle gemeinsam haben, ist ihre exotische Ausstrahlung, die langanhaltende Blüte und pflegeleichte Eigenschaften.

Herkunft
In den wärmeren Regionen, meist im tropischen Regenwald, wächst die Phalaenopsis häufig als Epiphyt auf Bäumen, Ästen und Zweigen und ernährt sich über ihre Luftwurzeln. Epiphyten sind Pflanzen, die auf anderen Pflanzen wachsen, ohne sich von diesen zu ernähren. Für ihre Pflege bedeutet dies, dass sie wenig Wasser benötigen und auf einem speziellen Substrat kultiviert werden, was man bereits in den durchsichtigen Töpfen sehen kann. Die Luftwurzeln wachsen zum Licht, daher hält ein transparenter Topf sie einigermaßen im Zaum.

Pflegetipps
Die Phalaenopsis steht gern hell, ab Mitte Oktober kann sie sogar in direktem Sonnenlicht stehen.
Die ideale Zimmertemperatur liegt zwischen 18-22°C.
Die Schmetterlingsorchidee benötigt nur wenig Wasser. Wird die Pflanze einmal in der Woche kurz in ein Tauchbad gestellt, reicht dies aus. Anschließend das Wasser gut ablaufen lassen.
Solch einem Tauchbad fügen Sie alle drei Wochen speziellen Flüssigdünger für Orchideen hinzu, so haben die Pflanzen genug Energie, damit sich alle Knospen öffnen.

Gartenpflanze des Monats

Hebe ist die ideale Pflanze, um Garten und Terrasse im Spätsommer noch einmal aufzupeppen. Weiße, violette, pinkfarbene oder lila Blüten schenken dem Ganzen sofort neue Energie, wobei das Laub der Hebe in Farben von Hellgrün bis Dunkelgrün und sehr hellem Grau variiert. Im Winter und Frühjahr haben manche Exemplare sogar violett-rote Blätter. Dank der etwas gewundenen Struktur hat die Pflanze eine lockere, natürliche Ausstrahlung und die Blütenstände sind sehr beliebt bei Schmetterlingen und Bienen. Die vielseitigen Hebe-Pflanzen, werden oft in Beeten und Rabatten, Steingärten oder als Teichbepflanzung eingesetzt, aber sie sind auch ausgezeichnet als Kübelpflanze für Balkon oder Terrasse geeignet. Die Hebe ist immergrün und bringt so das ganze Jahr über Leben in den Garten.

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Das Hebe-Sortiment kann in zwei Gruppen unterteilt werden:
Die größte besteht aus meist winterharten, immergrünen Arten mit dekorativem Laub. Die bekanntesten sind H. 'Emerald Gem' syn. 'Green Globe', H. ochracea 'James Sterling', H. 'Autumn Glory', H. pimeloides, H. buxifolia und H. pinguifolia.
Völlig anders, aber ebenfalls mit allen guten Eigenschaften der Hebe ausgestattet, ist die Art H. andersonii, die auch als Strauchveronika bezeichnet wird. Sie blüht im Spätsommer und Herbst und ist besonders am 1. und 2. November (Allerheiligen und Allerseelen) beliebt.

Wissenswertes für die Hebe
Die Hebe kam 1835 von Neuseeland nach Europa. Die Sorten, die daraus hervorgegangen sind, sind durch Kreuzungen recht winterhart.
Hebe, die Göttin der Jugend, ist in der griechischen Mythologie die Tochter von Zeus und Hera und wurde die Braut des Herakles.
Hebepflanzen vertragen salzhaltige Luft recht gut und sind daher die ideale Wahl für Gärten und Balkone in Küstenregionen.

Herkunft
Hebe wächst in der südlichen Hemisphäre, vor allem in Neuseeland, aber auch in Französisch-Polynesien, auf den Falkland-Inseln und in Südamerika. Es gibt ungefähr dreißig Arten, die ziemlich robust sind: Die Pflanze wächst sowohl in Küstengebieten als auch in Bergregionen in großen Höhen, dort entwickelt sie allerdings viel kleinere Blätter.

Pflegetipps
Die Hebe steht am liebsten sonnig. Dabei verträgt sie sogar volle Sonne, doch sie gedeiht auch im Halbschatten.
Die Pflanze bevorzugt luftige, humusreiche Böden.
Das Gießwasser muss immer ablaufen können, aber der Wurzelballen sollte zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen.
Während der Blüte alle zwei Wochen etwas Dünger geben, verwelkte Blüten entfernen.
Die Hebe ist recht winterhart, aber bei starkem Frost sollte die Pflanze zum Schutz eingepackt werden, vor allem, wenn es sich um eine Kübelpflanze handelt. Die Strauchveronika überwintert lieber frostfrei.
Wird die Pflanze nach dem Winter zurückgeschnitten, bleibt sie schön und kräftig.